Neues aus den Partnerinstitutionen

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12.12.2017 PIK Potsdam

Winzige Eisverluste an den Rändern der Antarktis können Eisverluste in weiter Entfernung beschleunigen

12.12.2017 - Wenn kleine Flächen des schwimmenden Eises an der Küste der Antarktis dünner werden, kann das die Bewegung von Eis beschleunigen, das hunderte Kilometer entfernt auf dem Festland aufliegt. Das zeigt eine neue Studie. Es ist bekannt, dass die schwimmenden Eisschelfe, die den Kontinent umgeben, die Eissströme vom Land in den Ozean regulieren. Bisher wurde angenommen, dass der Eisfluss besonders anfällig ist für das Abschmelzen an der Unterseite der Schelfe nahe der Aufschwimmlinie, wo das Eis vom Land ins Meer fließt. Nun fanden Wissenschaftler heraus, dass auch das Schmelzen in der Nähe der Ränder und inmitten der Schelfeisflächen direkte Auswirkungen haben kann, die bis weit ins Landesinnere reichen. Dies könnte den Eisverlust und damit potentiell den Anstieg des Meeresspiegels erhöhen.

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08.12.2017 PIK Potsdam

Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Dekarbonisierung des Energiesektors

08.12.2017 - Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher nicht nur heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung nicht maßgeblich behindern würde.

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06.12.2017 GERICS News

Projekt ReKliEs-De: Wärmeperioden und Winterniederschläge werden in Deutschland zunehmen

Führende Klimaforscher in Deutschland, darunter Prof. Dr. Daniela Jacob, Direktorin des Climate Service Center Germany (GERICS), stellen erstmals die aktuellen belastbaren Aussagen über die Bandbreite der mittleren Änderungen und der Extreme der zukünftigen Klimaentwicklung in Deutschland sowie den Einzugsgebieten der großen nach Deutschland entwässernden Flüsse für die Klimafolgenforschung und Politikberatung vor. Bei einem Weiter-wie-bisher-Szenario werden Hitzeperioden zunehmen, wird Starkregen heftiger, erhöht sich die Jahresmitteltemperatur um wahrscheinlich fast 4 °C. Dies ist das Ergebnis eines von den Bundesländern initiierten und vom BMBF mit 3 Millionen € geförderten Projektes mit dem Titel „Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland (ReKliEs-De)“. An dem vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie koordinierten Projekt beteiligt waren: die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, das Climate Service Center Germany (GERICS), der Deutsche Wetterdienst, das Deutsche Klimarechenzentrum, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und die Universität Hohenheim. Am 6. und 7. Dezember stellen die Projektpartner ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit im Wiesbadener Landeshaus vor.

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04.12.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Überraschung im Känguru-Stammbaum - Außenseiter ist doch naher Verwandter

Frankfurt am Main, den 04.12.2017. Ausgerechnet springende Gene zeigen, dass der Stammbaum der Kängurus neu sortiert werden muss. Das Sumpf-Wallaby ist demnach näher mit den restlichen Wallaby-Arten,

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01.12.2017 PIK Potsdam

Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung

01.12.2017 - Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter, widerstandsfähigeren Städten oder Maßnahmen zum Klimaschutz – positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen.

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30.11.2017 PIK Potsdam

„Klimaneutral leben in Berlin“ startet: Im Reallabor den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren

30.11.2017 - 100 Haushalte, 365 Tage: Was Klimaschutz im Alltag bedeutet, das erproben ab Dezember in der Hauptstadt Privathaushalte im Projekt „Klimaneutral leben in Berlin“ (KliB). Von Familien mit Kindern über Lebenspartnerschaften, Wohngemeinschaften oder Singles - ein Jahr lang werden die Freiwilligen ihren persönlichen CO2-Fußabdruck dokumentieren und Möglichkeiten kennenlernen, die eigene Klima-Bilanz zu verbessern. Begleitet werden Sie dabei von Fachleuten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das KliB- Reallabor ist das erste seiner Art in der deutschen Hauptstadt und soll aufzeigen, wie sich Klimaschutz auch im Alltag umsetzen lässt, wo Probleme liegen und was die Politik tun könnte, um sie zu überwinden.

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24.11.2017 Wuppertal Institut

Diplomatisches Pflichtprogramm ohne klare politische Führung

<div class="ce__embedded"><iframe width="1280" height="720" src="https://www.youtube.com/embed/n0XWG7l4Mas" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>In den vergangenen zwei Wochen wurde auf der 23. Weltklimakonferenz intensiv verhandelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Im Dezember wird dann der ausführliche Analysebericht vorliegen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Bonner Klimakonferenz absolvierte ihr diplomatisches Pflichtprogramm, ließ aber die notwendige politische Führung vermissen. Damit wächst auch das Aufgabenheft der kommenden wichtigen Klimakonferenz Ende 2018 in Polen, was die anstehenden Vereinbarungen erschweren könnte.Vom 6. bis 17. November 2017 fand in Bonn unter der Präsidentschaft von Fidschi die 23. Konferenz der Vertragsparteien zur Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, kurz COP23) statt. Zu den zentralen Themen gehörten die Entwicklung der Durchführungsbestimmungen des Pariser Klimaabkommens, die Unterstützung der Länder des Globalen Südens beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels sowie die Vorbereitung der ersten Bestandsaufnahme der globalen Anstrengungen für die COP24, die Ende des kommenden Jahres im polnischen Katowice stattfinden wird. Die diesjährige Konferenz wurde zudem überschattet von der Ankündigung der USA, aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen zu wollen. Während den vergangenen zwei Wochen verfolgten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts intensiv die Verhandlungen der Weltklimakonferenz und legen nun eine erste Analyse der Konferenzergebnisse vor.<b>Zentrale Ergebnisse der COP23</b>Die Konferenz brachte zwar Fortschritte bei der Entwicklung der Durchführungsbestimmungen für das Pariser Klimaabkommen, aber noch keinen entscheidenden Durchbruch. Konkrete Bestimmungen sind unter anderem für die Messung und Berichterstattung der national bestimmten Beiträge aller Länder – und damit für zukünftige Ambitionssteigerungen – von hoher Bedeutung. Mit einem Hinweis auf den kommenden Prozess wurde der bisherige Text – eine lange Zusammenstellung von untereinander noch nicht abgestimmten Positionen – lediglich angehängt. "Bonn hat noch keine Steilvorlage für Katowice geliefert. Kommendes Jahr wird noch erhebliche Arbeit zu leisten sein, um den Text über die Durchführungsbestimmungen in eine verabschiedungsfähige Form zu bringen", erklärt Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident am Wuppertal Institut. Er fügt hinzu, dass neben der Verabschiedung von Bestimmungen auf der anderen Seite die Umsetzung nicht vernachlässigt werden dürfe. Insofern handele es sich nur um einen Vorläufer für die eigentliche Arbeit. Um die Temperaturgrenzen des Pariser Abkommens halten zu können, müssten die allermeisten Staaten ihre Beiträge deutlich verschärfen und dann auch umsetzen. Ein wesentlicher Treiber dieser Verschärfung soll die erste Bestandsaufnahme der globalen Anstrengungen sein, die es kommendes Jahr geben soll. Zu deren Ausgestaltung wurde in Bonn eine erfreuliche Einigung erzielt: Nun sollen nicht nur die Staaten, sondern auch sub-nationale und nicht-staatliche Akteurinnen und Akteure in den Dialog einbezogen werden. Fischedick ergänzt: "Auf vielen Ebenen werden heute weitaus ambitioniertere Ziele verfolgt und in Umsetzungsmaßnahmen investiert als auf den jeweiligen nationalen Ebenen. Diese transparent zu machen, hat eine sehr hohe Strahlkraft."Mit Fidschi als diesjährigen COP-Präsident waren die Erwartungen an Fortschritte im Umgang mit den Folgen des Klimawandels, an die keine Anpassung möglich ist ("loss and damage"), besonders hoch. "In Bonn wurde ein fortlaufender Fünf-Jahres-Arbeitsplan beschlossen, der einen intensiveren Wissensaustausch anstrebt, die Frage der Finanzierung eines eventuellen Versicherungsschutzes gegen Klimaschäden blieb hingegen unbeantwortet", erläutert Hanna Wang-Helmreich, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut. Während die Konferenz die Bedeutung von Verlusten und Schäden zwar verdeutlichte, mangelte es an erhofften Konkretisierungen. So ist weiterhin jedem einzelnen Staat überlassen, inwiefern er sich für die Verhinderung von und den Umgang mit Verlusten und Schäden einsetzt. <b>"US-Regierungswechsel hinterlässt ein Führungsvakuum"</b>"Insgesamt war in den Verhandlungen wenig von der Dringlichkeit des Themas zu spüren. Niemand nahm das Heft des Handelns in die Hand, das die USA nach dem Regierungswechsel fallen gelassen haben", kritisiert Wolfgang Obergassel, Projektleiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik. Zwar bewahrheiteten sich die Befürchtungen nicht, die USA könnten unter der neuen Administration zum Saboteur werden, da die US-Delegation extrem klein war und sich sehr zurückhaltend verhielt. "Doch hinterlässt der US-Regierungswechsel ein Führungsvakuum, das weder von der Europäischen Union noch von China gefüllt wurde", sagt Obergassel."Das vermutlich wichtigste aber zumindest sichtbarste Ergebnis der Verhandlungen fand denn auch außerhalb der formalen diplomatischen Verhandlungen statt", sagt Prof. Dr. Hermann E. Ott, Senior Advisor am Wuppertal Institut. Angeführt von Großbritannien und Kanada bildeten rund 20 Staaten sowie Bundesstaaten aus Kanada und den USA die sogenannte Powering Past Coal Alliance. Die Mitglieder der Allianz erklärten aus der Kohlenutzung aussteigen zu wollen. "Die Bildung neuer Pionier-Allianzen ist ein wesentliches Instrument, um die vom Konsensprinzip geprägten globalen Verhandlungen voranzubringen", erklärt Hermann Ott. Während die Powering-Past-Coal-Allianz bisher ein loses Bündnis ohne völkerrechtliche Grundlage sei, seien zukünftig auch andere Clubs denkbar, die auf einer Dekarbonisierungs-Allianz beruhen und für die Optionen der festeren rechtlichen Basis gefunden werden können.<b>Ausführlicher Analysebericht erscheint im Dezember</b>Im Dezember wird das Wuppertal Institut eine ausführlichere Analyse der COP23 veröffentlichen. Diese Analyse wird detaillierter auf die einzelnen Themen eingehen und noch weitere Themen in den Blick nehmen.PressemitteilungWuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbHVisdP: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, PräsidentKontakt: Christin Hasken, Leitung KommunikationTel.: +49 202 2492-187Fax: +49 202 2492-108E-Mail: christin.hasken@wupperinst.orgFotografische Eindrücke der COP23 in Bonn – Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts verfolgten die Verhandlungen während der 23. Weltklimakonferenz und veranstalteten mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der EnergieAgentur.NRW gemeinsam die "NRW Climate Lounge" und die Fachkonferenz "Klimaschutz in der Industrie":

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22.11.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

"Klimakiller Holzkohle: ZALF-Experte in aktueller 3Sat-Dokumentation"

Klimakiller Holzkohle: ZALF-Experten in aktueller 3Sat-Dokumentation http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69718

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21.11.2017 Max-Planck-Gesellschaft

Sabine Egerer wirbelt Staub auf

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17.11.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Da geht noch was: Europäische Wälder schöpfen ihr volles Potential noch nicht aus

Frankfurt am Main, den 17.11.2017. In Europas Wäldern könnte man mit dem richtigen Management gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: eine hohe Holzproduktion sowie gute Werte bei der Kapazität

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16.11.2017 Wuppertal Institut

Ergebnispräsentation und Analysebericht zur COP23

Seit dem 6. November 2017 findet in Bonn unter der Präsidentschaft von Fiji die 23. Konferenz der Vertragsparteien zur Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, kurz COP23) statt. Diese Konferenz wird klären, inwieweit der angekündigte Rückzug der USA vom Pariser Klimaabkommen die weitere Zusammenarbeit im internationalen Klimaschutz prägen wird. Denn es sind wichtige Entscheidungen zu treffen über die Weiterentwicklung der national zugesagten Beiträge (Nationally Determined Contributions, kurz NDCs) und die Entwicklung eines Verfahrens zur Beurteilung von deren Angemessenheit. Das Wuppertal Institut lädt daher alle Interessierten herzlich ein, über die Ergebnisse der COP23 mit Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts zu sprechen. Im Anschluss besteht bei einem Imbiss die Möglichkeit, mit den Expertinnen und Experten noch persönlich ins Gespräch zu kommen. Termin: 23. November 2017, 12:30 bis 14.30 UhrOrt: Projektzentrum der Stiftung Mercator, Neue Promenadenstraße 6, 10178 Berlin (4. Stock; Bibliothek der European Climate Foundation). Weitere Informationen erteilt Kristina Wagner per E-Mail: kristina.wagner@wupperinst.org

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