Neues aus den Partnerinstitutionen

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20.02.2018 PIK Potsdam

Meeresspiegel: Jede Verzögerung der Emissionswende um 5 Jahre führt bis 2300 zu 20cm höherem Anstieg

20.02.2018 - Um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu begrenzen ist es entscheidend, so früh wie möglich den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen zu erreichen – selbst wenn die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt wird. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht erstmals das Meeresspiegel-Vermächtnis, das mit dem Pariser Klima-Abkommen bis 2300 zu erwarten ist. Die zentralen Projektionen der Studie kommen auf einen Anstieg des globalen Meeresspiegels zwischen 0,7m und 1,2m, wenn Paris vollständig umgesetzt wird. Da die Emissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts durch die Ziele des Abkommens bereits festgesteckt sind, werden die Treibhausgas-Emissionen vor 2050 zur wichtigen Stellschraube für den künftigen Meeresspiegel. Jede Verzögerung des Emissions-Peaks um fünf Jahre könnte hier eine Erhöhung des Meeresspiegels um 20 Zentimeter bedeuten, zeigt die Arbeit der Forscher.

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15.02.2018 Max-Planck-Gesellschaft

MiKlip veröffentlicht dekadische Klimavorhersagen für 2018-2027 sowie Jahresprognose für 2018

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15.02.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Claudia Timmreck hat erfolgreich an der Universität Hamburg habilitiert

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12.02.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Was löste Gashydrate am Ende der letzten Eiszeit auf?

12.02.2018/Kiel. Große Mengen des Treibhausgases Methan lagern als feste Gashydrate in den Kontinentalhängen der Ozeanränder. Sie sind nur bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck stabil. Doch welche Faktoren können die Gashydratstabilität noch beeinflussen? Ein deutsch-norwegisches Forscherteam hat vor Norwegen Belege gefunden, dass die Menge des sich auf dem Meeresboden ablagernden Sediments eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

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09.02.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Thorsten Mauritsen nimmt Ruf an die Universität Stockholm an

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09.02.2018 Wuppertal Institut

COP23-Analyse: Die Ruhe vor dem Sturm

Vom 6. bis 17. November 2017 fand in Bonn unter der Präsidentschaft von Fidschi die 23. Konferenz der Vertragsparteien zur Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties – kurz COP23) statt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und veröffentlichten nun eine detaillierte Analyse der zentralen Konferenzergebnisse.Der Bericht geht zunächst auf Entwicklungen in Bezug auf die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ein – insbesondere auf die Verhandlungen zum detaillierten "Regelbuch" für die Umsetzung des Abkommens. Weiteres wesentliches Thema ist die Unterstützung der Länder des Globalen Südens beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels – also die Anpassung und dessen Finanzierung sowie die Vorbereitung der ersten Bestandsaufnahme der globalen Anstrengungen für die COP24, die im Dezember dieses Jahres im polnischen Katowice stattfinden wird. Zudem berichten die Autorinnen und Autoren des Wuppertal Instituts auch über aktuelle Entwicklungen außerhalb der Klimarahmenkonvention, beispielsweise sich entwickelnde Pionier-Allianzen im zwischenstaatlichen oder zivilgesellschaftlichen Bereich.Die COP23 brachte zwar Fortschritte bei der Entwicklung der Durchführungsbestimmungen für das Pariser Klimaabkommen, aber noch keinen entscheidenden Durchbruch. Es sei daher noch erhebliche diplomatische Arbeit zu leisten – etwa bei den UN-Zwischenverhandlungen vom 20. April bis 9. Mai 2018 in Bonn – und vor allem auch politische Führung erforderlich, um die Verabschiedung des Regelbuchs Ende 2018 zu ermöglichen. Das Autorenteam geht davon aus, das dies nur mit viel zivilgesellschaftlichem und medialem Rückenwind möglich sei. Sie hoffen, dass der volle Kalender der Klimadiplomatie dazu beitragen wird den Klimaschutz in den Nachrichten und auf der politischen Agenda hoch zu halten. Letztlich sei für einen Erfolg der bei Konferenz in Katowice im Dezember dieses Jahres wesentlich, dass alle Länder die zentrale Botschaft des Pariser Abkommens wiederentdecken, da in Anbetracht der kommenden Stürme auf einem begrenzten Planeten alle im selben Boot säßen. Der ausführliche Analysebericht "The Calm Before the Storm" kann in englischer Sprache im nachfolgenden Link heruntergeladen werden.

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07.02.2018 PIK Potsdam

Untergang der Kohle zu früh ausgerufen

07.02.2018 - Der Rückgang neuer Kohlekraftwerke in China und Indien wird durch den geplanten Zubau in schnell wachsenden Schwellenländern wie etwa der Türkei, Indonesien und Vietnam teilweise zunichte gemacht. Nur wenn die Staaten der Welt diesem Trend aktiv entgegen wirken, können sie die im Pariser Abkommen vereinbarten Klimaziele erreichen. Das sind Ergebnisse der Studie „Reports of coal’s terminal decline may be exaggerated“. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht.

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06.02.2018 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Krank durch Frühjahrsputz?

Frankfurt am Main, den 06.02.2018. Wer beim Frühjahrsputz Staub einatmet, setzt sich in manchen Gebieten Deutschlands einem erhöhten Infektionsrisiko durch Hantaviren aus. Diese finden sich unter

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05.02.2018 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Goodbye Heimat: Bis zu 16 % der Tier- und Pflanzenarten sind potentielle Auswanderer

Frankfurt am Main, den 05.02.2018. Der Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Hanno Seebens hat gemeinsam mit einem internationalen Team herausgefunden, dass 16 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten das

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01.02.2018 Deutsches Klimarechenzentrum

Vergabe des 1000. DOI für das DKRZ-Langzeitarchiv

Das DKRZ-Langzeitarchiv WDCC (World Data Center for Climate) hat seinen 1000. DataCite-DOI-Identifikator für die Daten des Experiments OceanRAIN-M im Projekt "Ocean Rainfall And Ice-phase precipitation measurement Network" vergeben.

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01.02.2018 HZG online: Pressemitteilungen/News

Windparks erzeugen lange Wirbelschleppen

Forschungsteam misst erstmals direkt das großräumige Windfeld hinter Offshore-Windparks in der Deutschen Bucht

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