Neues aus den Partnerinstitutionen

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13.10.2017 PIK Potsdam

Die wahren Kosten des Klimawandels: ‚Impacts World‘ Konferenz in Potsdam

11.10.2017 - Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um diese Auswirkungen noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11. bis 13. Oktober an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden. Als Teil der Konferenz begeht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sein 25-jähriges Jubiläum – ein Vierteljahrhundert der Forschung mit dem Ziel, das Wissen über die Interaktion von Mensch und Erdsystem voranzubringen.

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10.10.2017 PIK Potsdam

Als die Kohle entstand, hat das unseren Planeten beinahe in einen Schneeball verwandelt

10.10.2017 - Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wird. Als in dem Erdzeitalter namens Karbon und Perm ausgedehnte Wälder starben, wurde das Kohlendioxid (CO2) unterirdisch begraben, das die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. Die Überreste der Pflanzen bildeten im Laufe der Zeit den Großteil der Kohle, die heute als fossiler Energieträger genutzt wird. Die Folge: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sank damals drastisch und die Erde kühlte so weit ab, dass sie nur knapp dem entging, was die Wissenschaftler als „Schneeballzustand“ bezeichnen.

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10.10.2017 PIK Potsdam

Sechs Meilensteine für eine CO2-Wende bis 2020

28.06.2017 - Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der diese Woche in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Nature veröffentlicht wird. Wenige Tage vor dem G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsmächte setzen die Experten sechs Meilensteine für eine saubere industrielle Revolution. Dieser Aufruf zu starken kurzfristigen Maßnahmen ist das Gegenstück zum langfristigen Ansatz des ‚Carbon Law‘, den einige der Autoren – darunter der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber – kürzlich in dem ebenso bedeutenden Journal Science veröffentlicht haben. Zusammen zeigen sie den Weg in die Dekarbonisierung auf.

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09.10.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Mariner Schneefall am Äquator

09.10.2017/Kiel. Beständig rieseln tierische Ausscheidungen und Teile abgestorbener Organismen von der Oberfläche der Ozeane Richtung Tiefsee. Dieser auch als „mariner Schneefall“ bezeichnete Partikelfluss spielt eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf und damit für das Klima. Bislang ist wenig über seine Verteilung in der Tiefe bekannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erstmals ein detailliertes Verteilungsbild des marinen Schneefalls im äquatorialen Ozean veröffentlicht. Es unterscheidet sich deutlich von bisherigen Vorstellungen.

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06.10.2017 Wuppertal Institut

Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23

Die Veranstaltungsreihe "NRW Climate Lounge" bietet an neun Werktagen der COP23 begleitende Veranstaltungen von 17 bis 19 Uhr an.Zum Auftakt der "NRW Climate Lounge" wird das Wuppertal Institut Grundlagen, Hintergründe und Zukunftsaussichten der internationalen Klimadiplomatie aufbereiten. Folgende Fragen sollen erläutert werden: Was sind Inhalte und Stand der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens? Welche Akteurinnen und Akteure haben welche Aufgaben auf einer Weltklimakonferenz? Welche Verhandlungsthemen stehen in Bonn auf der Agenda und wie ist der aktuelle Stand? Was bedeutet die Kehrtwende der USA-Administration für die internationale Klimapolitik? Wie verhält sich die amerikanische Delegation – ist sie konstruktive Begleitung oder Blockade? Was sind die Ziele und Erwartungen für die Verhandlungen in Bonn? Was bedeuten die zu erwartenden Ergebnisse für das weitere Vorgehen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens? Wer sind die zentralen Schrittmacher und wer sind die Bremser?Moderation: Prof. Dr. Manfred Fischedick, Wuppertal InstitutReferenten:<ul><li>Lukas Hermwille, Wuppertal Institut</li><li>Wolfgang Obergassel, Wuppertal Institut</li></ul>Wie auch immer die Ergebnisse der diesjährigen COP aussehen werden, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts werden darüber berichten: <b>#MakingParisPossible</b>Für die Veranstaltungsreihe ist keine UN-Akkreditierung notwendig. Weitere Termine der Veranstaltungsreihe und zur COP23 finden sich in den folgenden Links.

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05.10.2017 TROPOS

Zentrale Messkampagne von MarParCloud auf den Kapverden

Wie beeinflussen organische Partikel aus dem Meer die Wolken und das Klima?

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29.09.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Antarktis: Rückkehr der Weddell-Polynja stützt Kieler Klimamodelle

29.09.2017/Kiel. In den 1970er-Jahren konnte die Wissenschaft mit Hilfe von Satelliten erstmals eine große eisfreie Fläche im winterlichen Weddell-Meer östlich der Antarktischen Halbinsel beobachten. Jetzt, 40 Jahre später, zeigt sich das Phänomen erneut – und stützt damit Kieler Klimamodelle, die die sogenannte Polynja als Teil einer natürlichen Klimavariabilität zeigen. Eine Arbeitsgruppe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatte in den vergangenen Jahren mehrere Studien dazu veröffentlicht.

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26.09.2017 Wuppertal Institut

NRW Climate Lounge

Anlässlich der Weltklimakonferenz (COP23), die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet, lädt das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut zur "NRW Climate Lounge" in den Post Tower in Bonn. An neun Abenden bietet diese Veranstaltungsreihe mit einem täglichen Update Einblicke in den aktuellen Stand der Verhandlungen und stellt zudem jeden Abend ein wichtiges Klimaschutz-Thema in den Mittelpunkt, über das mit NRW-Akteurinnen und -Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie internationalen Gästen diskutiert wird. Die Veranstaltungen beginnen in der Regel jeweils mit einem einführenden Vortrag des Wuppertal Instituts, der das Tagesgeschehen auf der COP selbst abbildet; anschließend folgen Vortrags- und Diskussionsformate zu den einzelnen Themen.Die NRW Climate Lounge findet vom 6. bis 9. November und vom 13. bis 17. November, jeweils von 17 bis etwa 19 Uhr, statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit (bis maximal 20 Uhr) bei Fingerfood miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Folgende Termine und Veranstaltungen sind vorgesehen:<ul><li>06.11. – Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23</li><li>07.11. – Klimaverträgliche Stadt- und Quartiersentwicklung: Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene</li><li>08.11. – CO2-Minderungstrategien in Unternehmen</li><li>09.11. – Digitalisierung als Wegbereiter für Klimaschutz</li><li>13.11. – "Non-Party-Action" – Subnationale Akteure im globalen Klimaschutz</li><li>14.11. – Klimaschutz im Verkehr: mehr als nur Elektromobilität</li><li>15.11. – Carbon Pricing – die Zukunft marktorientierter Mechanismen</li><li>16.11. – Energieforschung in NRW – Innovationen für den Klimaschutz</li><li>17.11. – Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse der COP23 – Ausblick auf die COP24 in Schlesien in 2018</li></ul>Am 10. November findet eine internationale Fachkonferenz "Klimaschutz in der Industrie", die ebenfalls vom Land Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut ausgerichtet wird. Die Abendveranstaltungen der NRW Climate Lounge richten sich an Akteurinnen und -Akteure aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus NRW und anderen Regionen, an die zahlreichen Beraterinnen und Berater sowie Beobachterinnen und Beobachter der COP, an Medienvertreter sowie Interessierte aus dem Bonner Umfeld und Nordrhein-Westfalen. Für die Veranstaltungsreihe ist keine UN-Akkreditierung notwendig. Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldemodalitäten gibt es in den nachfolgenden Links.

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22.09.2017 PIK Potsdam

Extreme Winterkälte kann mit schwächelndem Polarwirbel zusammenhängen

22.09.2017 - Wenn die starken um die Arktis kreisenden Winde nachlassen, kann kalte Polarluft entweichen und extreme Winter auf Teilen der Nordhalbkugel auslösen. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Schwächephasen über die letzten vier Jahrzehnte an Dauer zugenommen haben und in Verbindung gebracht werden können mit kalten Wintern in Russland und Europa. Zum ersten Mal zeigen hier Wissenschaftler, dass die Veränderung der Winde hoch oben in der Stratosphäre maßgeblich zu den beobachteten Winterkältetrends im Norden Europas und Asiens beigetragen hat. Während der Einfluss der sich im Klimawandel erwärmenden Arktis auf die übrige Welt noch Gegenstand intensiver Forschung ist, bietet die neue Studie weitere Belege dafür, dass Veränderungen der Arktis das Wetter in weiten Teilen der Nordhalbkugel beeinflussen.

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19.09.2017 PIK Potsdam

Steuervorteile nach Dieselskandal beenden

19.09.2017 - Als Reaktion auf den Dieselskandal sollten die Steuervorteile des Diesels innerhalb der Europäischen Union (EU) komplett gestrichen werden. In Deutschland beispielsweise würde Diesel dann zwar an der Zapfsäule etwa 20 Cent pro Liter teurer. Im Gegenzug könnten aber die CO2-Emissionen und der Ausstoß von Stickoxiden (NOX) innerhalb von fünf Jahren in Deutschland oder auch in Frankreich um jeweils etwa 10 Prozent gesenkt werden. Denn vor allem Dieselfahrer reagieren auf Spritsteuererhöhungen deutlich preissensibler als bisher angenommen: Bei einem Preisanstieg von 20 Cent pro Liter würden sie etwa 14 Prozent weniger Kraftstoff tanken.

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15.09.2017 Wuppertal Institut

Öffentliche Filmvorführung im Rahmen der ersten Bergischen Klimagespräche

Wem gehört die Stadt? Den Bauherren, die sie kaufen? Den Beamten, die sie verwalten? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Am Beispiel der Nutzung eines ehemaligen Industrieareals in Köln-Ehrenfeld geht der Film "Wem gehört die Stadt?" der Frage nach, wie Demokratie im Alltag funktionieren kann und wie viel politische Verantwortung die eigene Heimat für jeden Einzelnen bedeutet. Ende September finden in Solingen-Gräfrath die ersten Bergischen Klimagespräche statt, die zukünftig jährlich unter Leitung des Wuppertal Instituts veranstaltet werden. Im öffentlichen Teil wird am Donnerstag, den 28. September 2017, der von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges produzierte Film "Wem gehört die Stadt. Bürger in Bewegung" gezeigt. Die Filmemacherin ist für die Einführung und die anschließende Diskussion persönlich anwesend. Beginn ist um 20 Uhr im Klostersaal des Gräfrather Hofs, In der Freiheit 24-26, in Solingen. Ein Unkostenbeitrag von fünf Euro wird erhoben. Weitere Informationen zum Film und zur gesamten Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Webseite zum Film und dem Termin zu den Bergischen Klimagesprächen.

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