Neues aus den Partnerinstitutionen

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08.03.2017 Wuppertal Institut

Die Transformation zur kohlenstoffarmen Gesellschaft schaffen

Trotz vieler aktueller politischer Krisen wird der Klimawandel ein Hauptthema auf der internationalen Agenda bleiben. Die Verabschiedung des Übereinkommens von Paris in 2015 und seine schnelle Ratifizierung in 2016 zeugen von einer starken Dynamik im weltweiten Vorgehen gegen die Erderwärmung. Da die globalen Treibhausgasemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts gegen Null gesenkt werden müssen, steht die schnelle Dekarbonisierung in vielen Ländern ganz oben auf der Tagesordnung.Das Wuppertal Spezial Nr. 53, herausgegeben von Stefan Lechtenböhmer und Katharina Knoop (beide Wuppertal Institut), gewährt Einblicke in die aktuelle Forschung im Bereich der Entwicklung hin zu kohlenstoffarmen Gesellschaften und soll damit zur Politikgestaltung auf internationaler sowie nationaler Ebene beitragen. Es versammelt Impulse der 8. jährlichen Konferenz des LCS-RNet (Low Carbon Society Research Network), die im September 2016 in Wuppertal stattfand, und steht zum kostenlosen Download auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zur Verfügung.

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03.03.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Im Drohnenflug dem Wasser auf der Spur

Sind Grünflächen mit hoher Biodiversität widerstandsfähiger gegen nachteilige Umweltveränderungen wie Trockenheit? Mithilfe von ferngesteuerten Drohnen wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. diese These untersuchen. Dazu startet am 1. März 2017 das DFG-Projekt „pETchy: Patterns of Evapotranspiration Changing throughout the Year” innerhalb des DFG-Schwerpunktprogramms „Biodiversitäts-Exploration”.

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02.03.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Mit FS METEOR zur Sauerstoffminimumzone vor Peru

02.03.2017/Kiel. Heute startet in Valparaiso (Chile) die erste von vier aufeinanderfolgenden Expeditionen mit dem Forschungsschiff METEOR in die Sauerstoffminimumzone vor der Küste Perus. Bis zum 5. Juli werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Kieler Sonderforschungsbereichs 754 „Klima – Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“ Folgen des globalen Wandels für die Sauerstoffverteilung im tropischen Ostpazifik sowie die biologischen, chemischen und ökologischen Auswirkungen in der Region untersuchen.

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01.03.2017 Wuppertal Institut

Das Doppelziel von Artikel 6.4 des Pariser Abkommens

Das Pariser Abkommen betont die immanente Beziehung zwischen Klimawandel und Nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development, SD) und begrüßt die 2030 Agenda für die internationalen Sustainable Development Goals (SDGs). Allerdings mangelt es derzeit noch an Beurteilungsansätzen, um sicherzustellen, dass Klima- und Entwicklungsziele auf integrierte Weise erreicht werden und Zielkonflikte vermieden. In Artikel 6.4 des Pariser Abkommens wird ein neuer Mechanismus, der Sustainable Mitigation Mechanism, kurz SMM, vorgestellt. Er hat gleich ein zweifaches Ziel: Treibhausgase einsparen und nachhaltige Entwicklung voran treiben. Der Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls hatte bereits ein ähnliches Ziel; 2014 wurde das CDM SD Tool eingeführt, um die Vorteile des CDM für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen.Der Artikel "Learning from CDM SD tool experience for Article 6.4 of the Paris Agreement" von Karen Holm Olsen (Technical University of Denmark), Christof Arens und Florian Mersmann (beide Wuppertal Institut) analysiert, inwieweit das CDM SD Tool für Stakeholder von Nutzen sein kann. Die Autoren schlussfolgern, dass der Sustainable Mitigation Mechanism des Pariser Abkommens im Vergleich zum CDM ein stärkeres politisches Mandat hat, um Einflüsse auf nachhaltige Entwicklung zu messen und als "real, messbar und langfristig" zu deklarieren. In dem Artikel wird zudem diskutiert, wie ein robustes SD Berechnungssystem für den neuen SMM entworfen werden kann, basierend auf den Erfahrungen, die mit dem CDM SD Tool gesammelt wurden.Der Artikel wurde in Climate Policy veröffentlicht und steht zum freien Download bereit.

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01.03.2017 Wuppertal Institut

Das Doppelziel von Artikel 6.4 des Pariser Abkommens

Das Pariser Abkommen betont die immanente Beziehung zwischen Klimawandel und Nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development, SD) und begrüßt die 2030 Agenda für die internationalen Sustainable Development Goals (SDGs). Allerdings mangelt es derzeit noch an Beurteilungsansätzen, um sicherzustellen, dass Klima- und Entwicklungsziele auf integrierte Weise erreicht werden und Zielkonflikte vermieden. In Artikel 6.4 des Pariser Abkommens wird ein neuer Mechanismus, der Sustainable Mitigation Mechanism, kurz SMM, vorgestellt. Er hat gleich ein zweifaches Ziel: Treibhausgase einsparen und nachhaltige Entwicklung voran treiben. Der Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls hatte bereits ein ähnliches Ziel; 2014 wurde das CDM SD Tool eingeführt, um die Vorteile des CDM für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen.Der Artikel "Learning from CDM SD tool experience for Article 6.4 of the Paris Agreement" von Karen Holm Olsen (Technical University of Denmark), Christof Arens und Florian Mersmann (beide Wuppertal Institut) analysiert, inwieweit das CDM SD Tool für Stakeholder von Nutzen sein kann. Die Autoren schlussfolgern, dass der Sustainable Mitigation Mechanism des Pariser Abkommens im Vergleich zum CDM ein stärkeres politisches Mandat hat, um Einflüsse auf nachhaltige Entwicklung zu messen und als "real, messbar und langfristig" zu deklarieren. In dem Artikel wird zudem diskutiert, wie ein robustes SD Berechnungssystem für den neuen SMM entworfen werden kann, basierend auf den Erfahrungen, die mit dem CDM SD Tool gesammelt wurden.Der Artikel wurde in Climate Policy veröffentlicht und steht zum freien Download bereit.

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24.02.2017 Wuppertal Institut

Echter Fortschritt gesucht

Diese Ausgabe der Carbon Mechanisms Review analysiert das Ergebnis der Klimakonferenz von Marrakesch und blickt auf die jetzt anstehenden Verhandlungen. Weitere Beiträge thematisieren den möglichen Übergang von CDM-Projektaktivitäten, -Zertifikaten, -Regeln sowie -Institutionen unter das Dach des Paris Agreement. Daneben werden unter anderem eine Analyse des Marktes für freiwillige Treibhausgas-Kompensation nach Paris sowie eine Initiative zur Schaffung eines karibischen Kohlenstoffmarktes präsentiert. Andere Beiträge beschreiben neueste Entwicklungen bei der "Partnership for Market Readiness" sowie Schutzvorschriften (safeguards) für Projekte unter "results-based finance" Maßnahmen. Die komplette Carbon Mechanisms Review steht (in englischer Sprache) zum freien Download zur Verfügung.

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24.02.2017 Wuppertal Institut

Echter Fortschritt gesucht

Diese Ausgabe der Carbon Mechanisms Review analysiert das Ergebnis der Klimakonferenz von Marrakesch und blickt auf die jetzt anstehenden Verhandlungen. Weitere Beiträge thematisieren den möglichen Übergang von CDM-Projektaktivitäten, -Zertifikaten, -Regeln sowie -Institutionen unter das Dach des Paris Agreement. Daneben werden unter anderem eine Analyse des Marktes für freiwillige Treibhausgas-Kompensation nach Paris sowie eine Initiative zur Schaffung eines karibischen Kohlenstoffmarktes präsentiert. Andere Beiträge beschreiben neueste Entwicklungen bei der "Partnership for Market Readiness" sowie Schutzvorschriften (safeguards) für Projekte unter "results-based finance" Maßnahmen. Die komplette Carbon Mechanisms Review steht (in englischer Sprache) zum freien Download zur Verfügung.

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23.02.2017 Wuppertal Institut

Klimaschutz als Fortschrittsmotor

Welche Rolle spielen dezentrale Akteure bei der Transformation des deutschen Energiesystems? Dieser Frage gehen Peter Hennicke und Oliver Wagner in ihrem Beitrag "Lokal handeln, um global zu verändern: Klimaschutz als Fortschrittsmotor" für die Zeitschrift "Die Gemeinde" nach. Sie betrachten die Energiewende als ein gesellschaftspolitisches, technisches, soziales und ökologisches Leitprojekt für eine "Große Transformation". Die sozia-technische Hypothese dabei ist, dass ein Trend zur "Re-Vergesellschaftung" der Energieerzeugung und -nutzung auf modernstem technischen Niveau stattfindet in Verbindung mit einer regionalen und überregionalen Netzstruktur und (teilweise) auch großtechnischer erneuerbarer Stromerzeugung wie beispielsweise Windkraftparks. Um den notwendigen massiven Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung für die Dekarbonisierung von Gebäuden und Verkehr so gering wie möglich zu halten, um Akzeptanz zu steigern und Kosten zu senken, werden Energie- und Stromeffizienz und die Begrenzung von Rebound-Effekten zum Imperativ, so die Autoren.Der Beitrag ist in "Die Gemeinde - Zeitschrift für die kommunale Selbstverwaltung in Schleswig-Holstein" Nr. 1/2017 erschienen und steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum freien Download zur Verfügung.

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23.02.2017 Wuppertal Institut

Klimaschutz als Fortschrittsmotor

Welche Rolle spielen dezentrale Akteure bei der Transformation des deutschen Energiesystems? Dieser Frage gehen Peter Hennicke und Oliver Wagner in ihrem Beitrag "Lokal handeln, um global zu verändern: Klimaschutz als Fortschrittsmotor" für die Zeitschrift "Die Gemeinde" nach. Sie betrachten die Energiewende als ein gesellschaftspolitisches, technisches, soziales und ökologisches Leitprojekt für eine "Große Transformation". Die sozia-technische Hypothese dabei ist, dass ein Trend zur "Re-Vergesellschaftung" der Energieerzeugung und -nutzung auf modernstem technischen Niveau stattfindet in Verbindung mit einer regionalen und überregionalen Netzstruktur und (teilweise) auch großtechnischer erneuerbarer Stromerzeugung wie beispielsweise Windkraftparks. Um den notwendigen massiven Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung für die Dekarbonisierung von Gebäuden und Verkehr so gering wie möglich zu halten, um Akzeptanz zu steigern und Kosten zu senken, werden Energie- und Stromeffizienz und die Begrenzung von Rebound-Effekten zum Imperativ, so die Autoren.Der Beitrag ist in "Die Gemeinde - Zeitschrift für die kommunale Selbstverwaltung in Schleswig-Holstein" Nr. 1/2017 erschienen und steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum freien Download zur Verfügung.

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20.02.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen durch Klimawandel

Frankfurt, den 20.02.2017. In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser

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15.02.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Weniger Sauerstoff in allen Meeren

15.02.2017/Kiel. Der aktuell zu beobachtende globale Wandel lässt Wassertemperaturen steigen und verändert die Ozeanzirkulation. Das sorgt unter anderem dafür, dass weniger Sauerstoff im Oberflächenwasser der Meere gelöst ist und weniger Sauerstoff in die Tiefsee gelangt – mit weitreichenden Folgen für die Organismen im Meer. In der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlichen Ozeanographen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt die bisher umfassendste Analyse zum Sauerstoffverlust in den Weltmeeren und deren Ursache.

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02.02.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Partnerwahl bei Flechten - Warmes Klima macht wählerisch

Frankfurt am Main, den 02.02.2017. Senckenberg-Forschende haben am Beispiel der Flechtengattung Protoparmelia die Zusammensetzung und Evolution der einzelnen Arten von der Arktis bis in die Tropen

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26.01.2017 Wuppertal Institut

Der freiwillige Kohlenstoffmarkt nach Paris

Immer mehr Unternehmen und Konsumenten wollen einen Teil ihres CO2-Fußabdrucks kompensieren. In den vergangenen Jahren hat sich hierfür ein eigener Markt gebildet, durch den freiwillige CO2-Kompensationsstandards entstanden sind. Die Ursprünge dieser Mechanismen liegen im Kyoto-Protokoll. Mit dem Pariser Abkommen haben sich die Rahmenbedingungen allerdings grundlegend verändert: Nun haben nicht mehr nur Entwicklungsländer verbindliche Klimaschutzziele, sondern alle Länder sind dazu verpflichtet, nationale Klimaschutzziele, die sogenannten nationally determined contributions, festzulegen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Der freiwillige Markt steht somit vor einer "Identitätskrise": Wenn es den freiwilligen Kompensationsstandards nicht gelingt, ihre Geschäftsmodelle der neuen Regimearchitektur anzupassen, könnte dies zu Lasten ihrer eigenen Legitimation und Glaubwürdigkeit gehen. Der neue JIKO Policy Brief von Lukas Hermwille und Nicolas Kreibich legt diese Herausforderungen genauer dar und diskutiert die "Identitätskrise" des freiwilligen Marktes. Er steht zum freien Download (in englischer Sprache) bereit.

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26.01.2017 Wuppertal Institut

Der freiwillige Kohlenstoffmarkt nach Paris

Immer mehr Unternehmen und Konsumenten wollen einen Teil ihres CO2-Fußabdrucks kompensieren. In den vergangenen Jahren hat sich hierfür ein eigener Markt gebildet, durch den freiwillige CO2-Kompensationsstandards entstanden sind. Die Ursprünge dieser Mechanismen liegen im Kyoto-Protokoll. Mit dem Pariser Abkommen haben sich die Rahmenbedingungen allerdings grundlegend verändert: Nun haben nicht mehr nur Entwicklungsländer verbindliche Klimaschutzziele, sondern alle Länder sind dazu verpflichtet, nationale Klimaschutzziele, die sogenannten nationally determined contributions, festzulegen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Der freiwillige Markt steht somit vor einer "Identitätskrise": Wenn es den freiwilligen Kompensationsstandards nicht gelingt, ihre Geschäftsmodelle der neuen Regimearchitektur anzupassen, könnte dies zu Lasten ihrer eigenen Legitimation und Glaubwürdigkeit gehen. Der neue JIKO Policy Brief von Lukas Hermwille und Nicolas Kreibich legt diese Herausforderungen genauer dar und diskutiert die "Identitätskrise" des freiwilligen Marktes. Er steht zum freien Download (in englischer Sprache) bereit.

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26.01.2017 TROPOS

Leipziger Atmosphärenlabore sind jetzt Partner von EUROCHAMP-2020

EU will Simulationskammern zu weltweit führender Infrastruktur ausbauen

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17.01.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Spiel mit dem Feuer - wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten

Frankfurt, den 17.01.2017. Bereits vor 20.000 Jahren haben Jäger und Sammler möglicherweise gezielt Feuer eingesetzt und damit zur Entstehung des lichten Charakters der eiszeitlichen europäischen

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13.01.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neues DFG-Projekt bewilligt: Hydrologie in der Biodiversitätsforschung

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12.01.2017 Wuppertal Institut

Verkehrsvermeidende Stadtstrukturen zum Klimaschutz

Schrumpfende Städte eröffnen neue Möglichkeiten dafür, Siedlungsstrukturen zu verändern - und so entsteht die Option, Verkehr zu vermeiden, um das Klima zu schützen. Frederic Rudolph, Marie-Christine Gröne und Oscar Reutter beleuchten diese Zusammenhänge in ihrem Artikel am Beispiel der Stadt Wuppertal: Anhand von sechs Szenarien zeigen sie auf, wie sich unterschiedliche Strategien der Stadtentwicklung bis zum Jahr 2050 etwa auf die CO2-Emissionen auswirken könnten. Der Beitrag ist im vom Klartext-Verlag publizierten Sammelband "Raummuster: Struktur - Dynamik - Planung" erschienen. Er steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum freien Download bereit.

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12.01.2017 Wuppertal Institut

Verkehrsvermeidende Stadtstrukturen zum Klimaschutz

Schrumpfende Städte eröffnen neue Möglichkeiten dafür, Siedlungsstrukturen zu verändern - und so entsteht die Option, Verkehr zu vermeiden, um das Klima zu schützen. Frederic Rudolph, Marie-Christine Gröne und Oscar Reutter beleuchten diese Zusammenhänge in ihrem Artikel am Beispiel der Stadt Wuppertal: Anhand von sechs Szenarien zeigen sie auf, wie sich unterschiedliche Strategien der Stadtentwicklung bis zum Jahr 2050 etwa auf die CO2-Emissionen auswirken könnten. Der Beitrag ist im vom Klartext-Verlag publizierten Sammelband "Raummuster: Struktur - Dynamik - Planung" erschienen. Er steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum freien Download bereit.

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09.01.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Der Klimarelevanz von Bodenstäuben aus Agrarlandschaften auf der Spur

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04.01.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Die Sumpfkühe

"Die Sumpfkühe", Beitrag zum Projekt "Nutzungsstrategien für für kalkreiches Niedermoorgrünland" in der aktuellen Ausgabe des Magazins forschungsfelder, herausgegeben durch das BMEL

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16.12.2016 TROPOS

In 90 Tagen um den Südpol

Leipziger Wissenschaftler umrunden die Antarktis

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05.12.2016 TROPOS

Wichtiger Prozess für Wolkenbildung aus Gasen entschlüsselt

neue Publikation im Fachjournal „Nature Communications“.

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07.11.2016 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

TROPENTAG 2016 an der BOKU in Wien

Unter dem Motto „Solidarity in a competing world – fair use of resourcs“ trafen sich vom 19. bis 21. September 2016 etwa 730 Wissenschaftler aus über 62 Ländern zum TROPENTAG in der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien. Diese jährlich stattfindende internationale Konferenz über Tropische und Subtropische Landwirtschaft und Ressourcenmanagement beschäftigte sich in diesem Jahr mit Fragen zu Solidarität und gerechter Nutzung der immer knapper werdenden natürlichen und nicht-erneuerbaren Ressourcen auf der ganzen Welt.

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04.11.2016 Wuppertal Institut

Präsenz bei Weltklimakonferenz in Marrakech

Vom 7.-18. November 2016 findet in Marrakech die 22. Weltklimakonferenz (COP22) statt - die erste Konferenz nach Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens. In Marrakech folgt nun die Nagelprobe, ob es den Staaten wirklich ernst ist mit dem neuen Kooperationswillen. Entscheiden wird sich diese Frage im Wesentlichen an den Detailverhandlungen zum Herzstück des Pariser Übereinkommens, dem internationalen "Transparenzmechanismus". Er regelt, wie die Staaten über ihre Klimaschutzmaßnahmen berichten und auf welche Weise die internationale Gemeinschaft diese Berichte prüft. Nur ein wirklich starker Mechanismus kann disziplinierend wirken und so dazu führen, dass die Klimaschutzversprechen ernst genommen werden. Drei Punkten gebührt in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit:<ul><li>Welche Daten werden zukünftig im Rahmen der alle fünf Jahre anstehenden Zwischenbilanz, dem sogenannten "global stocktake", zusammengetragen? Nur wenn die Klimaschutzleistungen einzelner Länder transparent gemacht und überprüft werden, kann der Transparenzmechanismus greifen.</li><li>Können sich die Staaten darauf einigen, ihre Klimaschutzziele in einem einheitlichen und transparenten Format zu formulieren? Das wäre besonders wichtig für die Verpflichtungszeiträume, außerdem sollten die unterschiedlichen Typen von Klimaschutzzielen so weit wie möglich vereinheitlicht und vergleichbar gemacht werden.</li><li>Die Rolle der sog. "Kohlenstoffmärkte" muss geklärt werden: Wenn ein Land Klimaschutzmaßnahmen umsetzt, können die erreichten Treibhausgasminderungen an einen anderen Staat verkauft und in dessen Treibhausgasbilanz gutgeschrieben werden. Ohne ein robustes System, um solche Transaktionen nachvollziehbar zu machen, besteht die Gefahr, dass Klimaschutzmaßnahmen mehrfach gezählt werden und so ein Schlupfloch im Klimaschutzsystem entsteht.</li></ul>Das Team des Wuppertal Instituts begleitet die internationalen Klimaverhandlungen seit über 20 Jahren und verfügt über eine große Expertise sowohl zu Detailfragen als auch zur Einschätzung der "großen Linien". Neben der Öffentlichkeitsarbeit stehen während und nach der Konferenz auch Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts vor Ort in Marrakech als Ansprechpartner zur Verfügung.Kürzlich erschienene Studien und Veröffentlichungen finden Sie unten sowie auf unserer Themenseite "Internationale Klimapolitik": <a href="http://wupperinst.org/cop">wupperinst.org/cop</a>

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04.11.2016 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Klimawandel: Auf Spurensuche

Die Wissenschaftler am Institut für Landschaftswasserhaushalt des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg sind Ermittler in Sachen Klimawandel: Ist er die Hauptursache für sinkende Seewasser- und Grundwasserstände in Branden- burg?

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04.11.2016 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Regenwald: Felder statt Wälder?

Im Projekt "Carbiocial" entwickelten Wissenschaftler am ZALF gemeinsam mit weiteren Partnern Lösungsansätze für ein nachhaltigeres Landnutzungsmanagement in Amazonasgebieten.

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03.11.2016 TROPOS

Wirkung des Meeresgeruchs in Klimamodellen bisher überschätzt

Umfassendste Studie zur atmosphärischen Oxidation des natürlichen Klimagases Dimethylsulfid veröffentlicht

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24.10.2016 Wuppertal Institut

German Energiewende Tour

Viel Potenzial für erneuerbare Energien, politischer Rückenwind für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen: In Kanada und insbesondere bei seinen starken Provinz-Regierungen hat ein Umdenken in Sachen Energieerzeugung begonnen. Vielen Kanadiern gilt die deutsche Energiewende dabei als Vorbild. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vize-Präsident des Wuppertal Instituts, ist deshalb von heute an bis zum 27. Oktober 2016 in Kanada unterwegs. Die Universität Calgary hat ihn und weitere namhafte Wissenschaftler und Praktiker dazu eingeladen, im Rahmen einer "German Energiewende Tour" mit politischen Entscheidern, Vertretern aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie engagierten Unternehmern über Wege in eine nachhaltige Energiezukunft zu diskutieren. Manfred Fischedick wird unter anderem eine Keynote zur kanadischen Klimakonferenz ClimaCon in Ottawa beitragen und an der Universität Toronto über die deutsche Energiewende referieren.

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18.10.2016 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Pressemitteilung: Müncheberger Forschungspreis verliehen - trotz Regenpausen zu mehr Erfolg im ökologischen Landbau

Am 18. Oktober 2016 wurde Dr. Ralf Bloch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., mit dem Förderpreis der Forschungsstadt Müncheberg ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an exzellente junge Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler verliehen. Die Jury würdigte seine besonders praxisnahe Dissertation, die sich mit dem Einfluss des Klimawandels auf die Landwirtschaft in Brandenburg beschäftigt. Seine Arbeit enthält ganz konkrete neue „Werkzeuge“ für Öko-Landwirte, deren Ernteerträge unter dem niederschlagsarmen Klima leiden.

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17.10.2016 Wuppertal Institut

Fördern CDM-Projekte die nachhaltige Quartiersentwicklung?

Diese Wuppertaler Studienarbeit veranschaulicht den disziplinenübergreifenden Ansatz des Wuppertal Instituts: Sie betrachtet Instrumente der internationalen Klimapolitik, nämlich den Clean Development Mechanism (CDM), aus Sicht der Geographie. Außerdem diskutiert Autor Markus Gornik die Auswirkungen von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern auf die Stadtentwicklung im Allgemeinen und auf die nachhaltige Quartiersentwicklung im besonderen am Fallbeispiel des "Kuyasa Low-Cost Urban Housing Energy Upgrade Project" in Kapstadt, Südafrika. In diesem Rahmen analysiert Gornik in seiner Bachelorarbeit unter anderem den Quartiersbegriff und die nachhaltige Entwicklung auf Quartiersebene. Für die Bewertung hat er einen Katalog qualitativer Indikatoren entwickelt. Die vollständige Arbeit steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum Download zur Verfügung.

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28.09.2016 Wuppertal Institut

Japan und Deutschland forschen gemeinsam für die Energiewende

Als hochindustrialisierte Länder stehen Deutschland und Japan in ihrer energiewirtschaftlichen Entwicklung vor ähnlichen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen wurde der German-Japanese Energy Transition Council (GJETC) ins Leben gerufen, unterstützt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Stiftung Mercator, das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und das Japanese Ministry of Economy, Trade and Industry (METI). Als bi-nationaler Expertenrat erarbeitet er wissenschaftliche Bestands- und Transformationsanalysen zu Systemen, Technologien und Politiken der Energiewende. Zum Start des ersten Treffens sagte Prof. Dr. Peter Hennicke, der deutsche Vorsitzende des GJETC und ehemalige Präsident des Wuppertal Instituts: "Mit dem GJETC starten Japan und Deutschland ein beispielloses Projekt wissenschaftlichen Austauschs und gemeinsamer Forschung. Wechselseitiges Lernen von guten Beispielen kann die Motivation fördern und Umsetzungsprozesse beschleunigen."Auf deutscher Seite koordiniert das Wuppertal Institut zusammen mit ECOS Consult die Ratsarbeit als Sekretariat, auf japanischer Seite übernimmt diese Aufgabe das Institute of Energy Economics Japan (IEEJ). Weitere Informationen entnehmen Sie einer Pressemitteilung des GJETC.

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28.09.2016 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Geological Society of America ehrt Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts Frankfurt

Frankfurt, den 28.9.2016. Die "Geological Society of America" (GSA) hat Prof. Dr. Andreas Mulch vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum soeben den Status "GSA Fellow 2016" verliehen.

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19.09.2016 Wuppertal Institut

Verlässliche Transfers von Minderungsbeiträgen

Vor dem Hintergrund neuer marktförmiger Kooperations­möglichkeiten von Staaten unter dem Übereinkommen von Paris analysiert das neue JIKO Policy Paper Risiken für die Umweltintegrität, die bei Transfers von Emissionsminderungsbeiträgen unter Art. 6 des Paris Agreement entstehen können. Die Analyse zeigt, dass einige der Umweltintegritätsrisiken vor allem auf technischer Ebene angegangen werden können. Dies bezieht sich unter anderem auf die Risiken jener Klimaschutz­beiträge, die unwirksam oder nicht von Dauer sind, wie beispielsweise Carbon Leakage und Rebound-Effekte. Hier sollten verlässliche Vorkehrungen zur Messung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV) festgelegt werden. Andere Risiken sind schwieriger zu adressieren, ohne die neue und offenere Struktur des Paris Agreement anzutasten. Dies gilt etwa für Risiken, die durch die unterschiedlichen Arten von nationalen Minderungsbeiträgen (NDCs) enstehen; hier besteht noch weiterer Forschungsbedarf. Das (englischsprachige) Papier von Nicolas Kreibich und Lukas Hermwille ist online auf der Carbon Mechanisms-Webseite des BMUB abrufbar.

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15.09.2016 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Die Masse macht´s: Artenvielfalt der Großsäuger hing 20 Millionen Jahre lang von Pflanzenwachstum ab

Frankfurt, den 15.09.2016. Die Entwicklung der Artenvielfalt landlebender Großsäuger wurde über 20 Millionen Jahre von der verfügbaren Menge pflanzlicher Biomasse bestimmt. Dieses Muster wurde mit dem

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13.09.2016 Wuppertal Institut

Professur für Dr. Hermann E. Ott

Prof. Dr. Hermann E. Ott, Senior Advisor Globale Nachhaltigkeits- und Wohlfahrtsstrategien am Wuppertal Institut, übernimmt zum Wintersemester 2016/2017 eine Honorarprofessur an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Sein Lehrgebiet dort ist das Themenfeld "Sustainability strategies and governance". Zunächst wird er sein Wissen in den Master-Studiengang "Global Change Management" einbringen. Die HNEE, 1992 neu gegründet, bietet derzeit siebzehn Studiengänge rund um nachhaltige Entwicklung an und ist die erste klimaneutrale Hochschule Deutschlands. Bis zu seinem Einzug in den Bundestag 2009 war der promovierte Jurist Hermann Ott unter anderem als Direktor der Abteilung Klimapolitik sowie als Gründer und Leiter des Berliner Büros des Wuppertal Instituts tätig. Seit Anfang 2014 unterstützt er das Institut wieder als Senior Advisor. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Klima- und Umweltpolitik, insbesondere Völkerrecht und internationale Politik, sowie das Thema Governance in einer Postwachstums-Gesellschaft.

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13.09.2016 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zu einer vollständigen Dekarbonisierung

Vom 6. bis 7. September fand die diesjährige Tagung des Low-Carbon Society Research Networks (LCS-RNet) in Wuppertal statt. Gastgeber war das Wuppertal Institut gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als deutsche Vertreter des Netzwerks. Als Co-Chair leitete Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer die Konferenz. Mehr als 70 Teilnehmer/-innen aus den Bereichen Wissenschaft und Politik diskutierten darüber, wie eine nicht-lineare Transformation mit dem Ziel der Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050 eingeleitet werden könnte. Beim Treffen der G7-Staaten in Elmau und bei der COP 21 in Paris wurde dieses Ziel auf internationaler Ebene in 2015 vereinbart. Teilnehmer/-innen aus 13 Ländern setzten sich in Wuppertal mit der Frage auseinander, wie ein "new deal for green growth" gestaltet und langfristig erreicht werden könne. Weitere thematische Schwerpunkte waren die Rolle von Städten, energieintensiven Industrien und nicht-staatlichen Akteuren bei der Dekarbonisierung. Den Abschluss der Konferenz bildete eine gemeinsame Session mit Teilnehmer/-innen der IST-Konferenz, die zeitgleich in Wuppertal stattfand. Die Vorträge und eine abschließende Diskussionsrunde befassten sich mit der Frage, wie die Synergien zwischen den Sustainable Development Goals (SDGs) und Low Carbon Societies genutzt werden können. Außerdem stand die Frage im Vordergrund, wie die neue Rolle von Wissenschaft im Kontext der SDGs und der Klimapolitik nach dem Paris-Abkommen zu definieren ist.

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08.09.2016 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Erbgutanalyse enthüllt: Es gibt nicht nur eine, sondern vier Giraffenarten

Frankfurt, den 08.09.2016. Senckenberg-Wissenschaftler und die Giraffe Conservation Foundation haben die genetischen Verwandtschaftsbeziehungen aller großen wildlebenden Giraffenpopulationen

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06.09.2016 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Ältere Schreikraniche initiieren neue Zugrouten

Frankfurt, den 06.09.2016. Der weltweite Klima- und Landnutzungswandel führt dazu, dass einzelne Vögel nicht mehr so weit gen Süden ziehen - so auch die beinahe ausgestorbenen Schreikraniche. Die

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18.08.2016 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Blühende Wiesen zum Wohl des Menschen

Bern/ Frankfurt, den 17.08.2106. Je mehr es wimmelt, kreucht und fleucht, desto besser für den Menschen, der von den vielfältigen, kostenlos erbrachten Dienstleistungen der Natur profitiert. Das ist

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17.08.2016 Wuppertal Institut

Was Japans internationale Klimapolitik beeinflusst

Inwiefern beeinflussen die einheimische Bevölkerung, Richtlinien und Politik internationale Klimapolitikpositionen? Vor dem Hintergrund der COP 21 in Paris 2015 untersucht das Konferenzpaper "The Influence of Domestic Society, Policy and Politics on International Climate Policy in Japan: The Development of a Country's Positioning in Climate Negotiations under the UNFCCC" von Hanna Wang-Helmreich (Wuppertal Institut) diese Frage, indem es einen Blick auf die Entwicklung die Positionierung von Japan in der internationalen Klimapolitik wirft und zeigt, wie dies durch nationale Entwicklungen beeinflusst wurde.Die Analyse zeigt, dass die einheimische Bevölkerung, Richtlinien und Politik immer wieder entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Position Japans in internationalen Klimaverhandlungen hatte. Diese Einflüsse waren oftmals widersprüchlich und führten zu erhitzten Debatten und Kämpfen, ehe eine Position in internationalen Klimaverhandlungen gefunden werden konnte.Die CEEISA-ISA ist eine gemeinsame Konferenz zum Thema "Politics of International Relations", veranstaltet vom Centre of International Relations (CIR) und mitorganisiert von der Central and East European International Studies Assosciation (CEEISA) und der International Studies Association (ISA). Sie fand vom 23. bis 25. Juni 2016 an der University of Ljubljana in Slovenien statt. Dort trafen sich mehr als 450 Teilnehmer, Wissenschaftler, Forscher und Doktoranden aus 52 Ländern. Hanna Wang-Helmreich leitete das Panel FD07 zum Thema "Politics of Climate Change", wo sie auch das Paper zusammen mit Nicolas Kreibich vom Wuppertal Institut vorstellte.Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Konferenzwebsite.

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03.08.2016 TROPOS

Wichtiger Prozess für Regen und Schnee erstmals im Labor nachgewiesen

CLOUD-Team gelingt Bildung von Eiskeimen aus Gasen

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26.07.2016 Wuppertal Institut

Venture Capital für Erneuerbare-Energie-Technologien

Technologische Innovationen können dazu beitragen, unser auf fossilen Energieträgern basierendes Energiesystem schneller und kostengünstiger zu einem nachhaltigen Energiesystem zu transformieren. Venture Capital-Investoren spielen dafür eine wichtige Rolle. Sie stellen jungen Technologiefirmen Kapital und Expertise zur Verfügung, um innovative Technologien erfolgreich zu entwickeln und zu kommerzialisieren. Wieso aber tätigen Venture Capital-Investoren in Deutschland bisher nur einen geringen Anteil ihrer Investitionen im Erneuerbare-Energien-Sektor? Gibt es Investitionshemmnisse, die speziell diesen Sektor für sie unattraktiv machen oder sind sie einfach nur ineffizient darin, einem vergleichsweise jungen Technologiesektor Kapital zur Verfügung zu stellen? Oliver Keilhauer vom Wuppertal Institut geht diesen Fragen in seiner Dissertation nach. Seine empirischen Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sektorspezifische Besonderheiten wie die Ungewissheit der staatlichen Förderung und ein nur geringes finanzielles Renditepotential die Investitionstätigkeit im Erneuerbare-Energien-Sektor einschränken. Sie zeigen aber auch, dass Investoren mit zunehmender Erfahrung besser mit diesen Hindernissen umgehen können. Hieraus ergeben sich erstmals klare Handlungsempfehlungen, wie sich das Investitionsumfeld für Venture Capital-Investoren zielgerichtet verbessern lässt."Venture Capital für Erneuerbare-Energie-Technologien. Eine empirische Analyse von Investitionshemmnissen" ist Teil der "Wuppertaler Schriften" vom Wuppertal Institut und ist im oekom Verlag erschienen.

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22.07.2016 TROPOS

Forschen in 15 Kilometern Höhe - Einsatz des Flugzeuges HALO wird weiter gefördert

DFG bewilligt über 11 Mio. Euro für die nächsten drei Jahre

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20.07.2016 Wuppertal Institut

Die Gestaltung des Energiesystems

Bis Mitte des 21. Jahrhunderts soll die Energieversorgung in Deutschland auf erneuerbaren Energien basieren. Um dieses Ziel zu erreichen gibt es verschiedene Wege. Die FVEE-Jahrestagung 2016 untersucht, welche Optionen Forschung und Politik haben, die Energiewende zu einem Erfolg zu führen und auch die gesetzten Klimaziele zu erreichen.Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FVEE-Institute, zu dem auch das Wuppertal Institut gehört, zeigen, wie sich die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr zu einem effizienten Gesamtsystem verknüpfen lassen, welche mittel- und langfristigen Flexibilisierungsoptionen verfügbar sind und welche Rolle Speicher und Netze dabei spielen. Die Tagung präsentiert zudem aktuelle Forschungshighlights der Schlüsseltechnologien Photovoltaik und Windenergie.Auf der Pressekonferenz zum Auftakt der Konferenz stellen die wissenschaftlichen Tagungsleiter Prof. Dr. Michael Nelles (DBFZ) und Prof. Dr. Clemens Hoffmann (Fraunhofer IWES) und weitere Experten die Highlights der Tagung vor.Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Veranstalter.

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18.07.2016 Wuppertal Institut

Hitzestress in der Stadt

Im Vergleich zum Umland wärmen sich städtische Gebiete an heißen Tagen stärker auf, während die nächtliche Abkühlung geringer ist. Ursache für die Bildung der städtischen Wärmeinseln sind die verdichteten Siedlungsstrukturen und der hohe Anteil versiegelter Flächen. Um die Hitzebelastung in Städten zu verringern, stehen verschiedene hitzereduzierende und klimaverbessernde Maßnahmen und Umsetzungsinstrumente zur Verfügung. Eine große Herausforderung für Kommunen stellt hier der praktische Umgang mit Zielkonflikten dar, insbesondere der Konflikt zwischen Innenentwicklung mit baulicher Verdichtung zur Reduzierung des Flächenbedarfs und aufgelockerter Bebauung zur besseren Durchlüftung und Abkühlung der Städte. Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie eine Stadt zukünftig abgestimmt und verbindlich diese Zielkonflikte thematisieren und nachhaltig bearbeiten kann.In dem Seminar des Bildungszentrums für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) werden auch mögliche Zielkonflikte der hitzeresilienten Stadtentwicklung - insbesondere im Bereich der städtischen Nachverdichtung - aus der Perspektive verschiedener Ämter innerhalb einer Verwaltung thematisiert, Strategien zur ämterübergreifenden Konfliktbearbeitung entwickelt und ein Austausch zwischen Kommunen ermöglicht. Synergien zwischen Klimaschutz und Klimaanpassung werden aufgezeigt. Veranschaulicht werden die behandelten Themen durch Fallbeispiele aus verschiedenen Städten.Das Wuppertal Institut ist im Rahmen des Projektes "Max Kelvin", gefördert im Rahmen des BMUB-Programms "Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel", an dem Seminar beteiligt. Weitere Informationen zum Seminar entnehmen Sie bitte der Website des BEW. Aufgrund einer Förderung durch das Land NRW (MKULNV) reduziert sich der Teilnahmepreis für kommunale Vertreter (Politik und Verwaltung) auf 70.00 EUR.

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13.07.2016 Wuppertal Institut

Die Transition Periode

Die Neue Carbon Mechanisms Review stellt unter dem Titel "The Transition Period" die Implementierungs-Periode des Pariser Abkommens in den Fokus. Autoren werfen einen Blick auf die Ergebnisse des vermittelnden Gesprächs im Mai in Bonn und auf die anstehenden Aufgaben auf dem Weg hin nach Marrakesch. Zudem beschäftigen sie sich noch mal mit der Frage der Vorteile nachhaltiger Entwicklung, welche in Artikel 6 größere Beachtung findet. Des Weiteren werden Wege des Green Climate Fund erkundet, um den Clean Development Mechanismus zu nutzen und berichtet, welche Unterstützung einzelne Parteien brauchen, wenn CDM und NDCs miteinander verbunden werden.Die Ausgabe steht online zum Download bereit.

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30.06.2016 Wuppertal Institut

Nichtstaatliche Akteure und transnationale Klimainitiativen mit dem Pariser Abkommen verbinden

In einem klimapolitischen Policy Brief "Linking Non-State and Transnational Climate Initiatives to the Paris Agreement" empfiehlt Lukas Hermwille vier Hauptmaßnahmen: (1) die Etablierung von Technical Examination Prozessen (TEPs) und hochranginge Events für nichtstaatliche Aktionen, um deren Beitrag mehr Aufmerksamkeit zu verleihen, als permanente Prozesse neben dem Pariser Abkommen; (2) die Aufnahme nichtstaatlicher Akteure und transnationaler Klimainitiativen ins globale Inventar, (3) die Verbindung von TEPs mit der Überprüfung durch Expert(inn)en im Rahmen des Transparency Frameworks des Pariser Abkommens; (4) und Einbezugnahme der Ergebnisse der TEPs, um Politikmaßnahmen (für sich oder als Teil des Faciliative Compliance Mechanisms) zu empfehlen oder zu fordern. Der Policy Brief ist ein direktes Ergebnis aus Hermwilles Konferenzpaper "Making Initiatives Resonate: How Can Non-State Initiatives Help to Increase National Contributions under the UNFCCC?", welches bei der Berlin Conference on Global Environmental Change - Transformative Global Climate Governance "aprés Paris" im Mai 2016 vorgestellt wurde. Das Paper füllt die Informationslücke, die sich aus der Frage ergibt, wie erfolgreiche Klimaschutzinitiativen als schlaggebender Impuls für die UNFCCC-Verhandlungen fungieren können und somit fortgeschrittenere und ambitioniertere Klimaschutzziele der einzelnen Staaten in zukünftigen Verhandlungen selbst festgelegter nationaler Klimaschutzbeiträge im Rahmen des Pariser Abkommens inspirieren.Beide Papers stehen zum Download bereit.

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23.06.2016 Wuppertal Institut

Welcome to Wuppertal

Das Wuppertal Institut feiert sein 25-jähriges Jubiläum mit einer ganzen Woche voller Höhepunkte. Zwei große, internationale Wissenschaftler-Konferenzen, ein Jubiläums-Festakt und Diskussionsforen in der Wuppertaler Stadthalle sowie Aktionen vor Ort bei den utopischen Vorzeigeprojekten der Stadtquartiere prägen das Programm. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt treffen dabei auf engagierte Politiker aus Bund und Land und viele Aktive aus der Stadtgesellschaft, die sich in der Transformationsstadt Wuppertal für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Das Ziel: Die globale Perspektive mit der lokalen zu verbinden – damit spannende neue Impulse entstehen.

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