Neues aus den Partnerinstitutionen

10.10.2017 PIK Potsdam

Als die Kohle entstand, hat das unseren Planeten beinahe in einen Schneeball verwandelt

10.10.2017 - Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wird. Als in dem Erdzeitalter namens Karbon und Perm ausgedehnte Wälder starben, wurde das Kohlendioxid (CO2) unterirdisch begraben, das die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. Die Überreste der Pflanzen bildeten im Laufe der Zeit den Großteil der Kohle, die heute als fossiler Energieträger genutzt wird. Die Folge: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sank damals drastisch und die Erde kühlte so weit ab, dass sie nur knapp dem entging, was die Wissenschaftler als „Schneeballzustand“ bezeichnen.

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09.10.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Mariner Schneefall am Äquator

09.10.2017/Kiel. Beständig rieseln tierische Ausscheidungen und Teile abgestorbener Organismen von der Oberfläche der Ozeane Richtung Tiefsee. Dieser auch als „mariner Schneefall“ bezeichnete Partikelfluss spielt eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf und damit für das Klima. Bislang ist wenig über seine Verteilung in der Tiefe bekannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erstmals ein detailliertes Verteilungsbild des marinen Schneefalls im äquatorialen Ozean veröffentlicht. Es unterscheidet sich deutlich von bisherigen Vorstellungen.

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06.10.2017 Wuppertal Institut

Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23

Die Veranstaltungsreihe "NRW Climate Lounge" bietet an neun Werktagen der COP23 begleitende Veranstaltungen von 17 bis 19 Uhr an.Zum Auftakt der "NRW Climate Lounge" wird das Wuppertal Institut Grundlagen, Hintergründe und Zukunftsaussichten der internationalen Klimadiplomatie aufbereiten. Folgende Fragen sollen erläutert werden: Was sind Inhalte und Stand der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens? Welche Akteurinnen und Akteure haben welche Aufgaben auf einer Weltklimakonferenz? Welche Verhandlungsthemen stehen in Bonn auf der Agenda und wie ist der aktuelle Stand? Was bedeutet die Kehrtwende der USA-Administration für die internationale Klimapolitik? Wie verhält sich die amerikanische Delegation – ist sie konstruktive Begleitung oder Blockade? Was sind die Ziele und Erwartungen für die Verhandlungen in Bonn? Was bedeuten die zu erwartenden Ergebnisse für das weitere Vorgehen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens? Wer sind die zentralen Schrittmacher und wer sind die Bremser?Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am 6. November 2017 wird Ministerialdirektor Dr. Karsten Sach, Abteilung Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erwartet.Moderation: Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal InstitutsGrußwort: Michael Theben, Abteilungsleiter Klimaschutz, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-WestfalenReferenten:<ul><li>Lukas Hermwille, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehr- und Klimapolitik am Wuppertal Institut</li><li>Florian Mersmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehr- und Klimapolitik am Wuppertal Institut</li><li>Nicolas Kreibich, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehr- und Klimapolitik am Wuppertal Institut</li></ul>Wie auch immer die Ergebnisse der diesjährigen COP aussehen werden, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts werden darüber berichten: <b>#MakingParisPossible</b>Für die Veranstaltungsreihe ist keine UN-Akkreditierung notwendig. Weitere Termine der Veranstaltungsreihe und zur COP23 finden sich in den folgenden Links.

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05.10.2017 TROPOS

Zentrale Messkampagne von MarParCloud auf den Kapverden

Wie beeinflussen organische Partikel aus dem Meer die Wolken und das Klima?

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29.09.2017 Max-Planck-Gesellschaft

Online-Vorlesung über Klimawandel jetzt auch auf Englisch

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29.09.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Antarktis: Rückkehr der Weddell-Polynja stützt Kieler Klimamodelle

29.09.2017/Kiel. In den 1970er-Jahren konnte die Wissenschaft mit Hilfe von Satelliten erstmals eine große eisfreie Fläche im winterlichen Weddell-Meer östlich der Antarktischen Halbinsel beobachten. Jetzt, 40 Jahre später, zeigt sich das Phänomen erneut – und stützt damit Kieler Klimamodelle, die die sogenannte Polynja als Teil einer natürlichen Klimavariabilität zeigen. Eine Arbeitsgruppe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatte in den vergangenen Jahren mehrere Studien dazu veröffentlicht.

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26.09.2017 Wuppertal Institut

NRW Climate Lounge

Anlässlich der Weltklimakonferenz (COP23), die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet, lädt das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut zur "NRW Climate Lounge" in den Post Tower in Bonn. An neun Abenden bietet diese Veranstaltungsreihe mit einem täglichen Update Einblicke in den aktuellen Stand der Verhandlungen und stellt zudem jeden Abend ein wichtiges Klimaschutz-Thema in den Mittelpunkt, über das mit NRW-Akteurinnen und -Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie internationalen Gästen diskutiert wird. Die Veranstaltungen beginnen in der Regel jeweils mit einem einführenden Vortrag des Wuppertal Instituts, der das Tagesgeschehen auf der COP selbst abbildet; anschließend folgen Vortrags- und Diskussionsformate zu den einzelnen Themen.Die NRW Climate Lounge findet vom 6. bis 9. November und vom 13. bis 17. November, jeweils von 17 bis etwa 19 Uhr, statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit (bis maximal 20 Uhr) bei Fingerfood miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am 6. November 2017 wird Ministerialdirektor Dr. Karsten Sach, Abteilung Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erwartet. Bei der Schlussveranstaltung am 17. November 2017 ist Staatssekretär Jochen Flasbarth des BMUB zu Gast.Folgende Termine und Veranstaltungen sind vorgesehen:<ul><li>06.11. – Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23</li><li>07.11. – Klimaverträgliche Stadt- und Quartiersentwicklung: Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene</li><li>08.11. – CO2-Minderungstrategien in Unternehmen</li><li>09.11. – Digitalisierung als Wegbereiter für Klimaschutz</li><li>13.11. – "Non-Party-Action" – Subnationale Akteure im globalen Klimaschutz</li><li>14.11. – Klimaschutz im Verkehr: mehr als nur Elektromobilität</li><li>15.11. – Carbon Pricing – die Zukunft marktorientierter Mechanismen</li><li>16.11. – Energieforschung in NRW – Innovationen für den Klimaschutz</li><li>17.11. – Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse der COP23 – Ausblick auf die COP24 in Schlesien in 2018</li></ul>Am 10. November findet eine internationale Fachkonferenz "Klimaschutz in der Industrie", die ebenfalls vom Land Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut ausgerichtet wird. Die Abendveranstaltungen der NRW Climate Lounge richten sich an Akteurinnen und -Akteure aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus NRW und anderen Regionen, an die zahlreichen Beraterinnen und Berater sowie Beobachterinnen und Beobachter der COP, an Medienvertreter sowie Interessierte aus dem Bonner Umfeld und Nordrhein-Westfalen. Für die Veranstaltungsreihe ist keine UN-Akkreditierung notwendig. Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldemodalitäten gibt es in den nachfolgenden Links.

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22.09.2017 PIK Potsdam

Extreme Winterkälte kann mit schwächelndem Polarwirbel zusammenhängen

22.09.2017 - Wenn die starken um die Arktis kreisenden Winde nachlassen, kann kalte Polarluft entweichen und extreme Winter auf Teilen der Nordhalbkugel auslösen. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Schwächephasen über die letzten vier Jahrzehnte an Dauer zugenommen haben und in Verbindung gebracht werden können mit kalten Wintern in Russland und Europa. Zum ersten Mal zeigen hier Wissenschaftler, dass die Veränderung der Winde hoch oben in der Stratosphäre maßgeblich zu den beobachteten Winterkältetrends im Norden Europas und Asiens beigetragen hat. Während der Einfluss der sich im Klimawandel erwärmenden Arktis auf die übrige Welt noch Gegenstand intensiver Forschung ist, bietet die neue Studie weitere Belege dafür, dass Veränderungen der Arktis das Wetter in weiten Teilen der Nordhalbkugel beeinflussen.

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15.09.2017 Wuppertal Institut

Öffentliche Filmvorführung im Rahmen der ersten Bergischen Klimagespräche

Wem gehört die Stadt? Den Bauherren, die sie kaufen? Den Beamten, die sie verwalten? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Am Beispiel der Nutzung eines ehemaligen Industrieareals in Köln-Ehrenfeld geht der Film "Wem gehört die Stadt?" der Frage nach, wie Demokratie im Alltag funktionieren kann und wie viel politische Verantwortung die eigene Heimat für jeden Einzelnen bedeutet. Ende September finden in Solingen-Gräfrath die ersten Bergischen Klimagespräche statt, die zukünftig jährlich unter Leitung des Wuppertal Instituts veranstaltet werden. Im öffentlichen Teil wird am Donnerstag, den 28. September 2017, der von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges produzierte Film "Wem gehört die Stadt. Bürger in Bewegung" gezeigt. Die Filmemacherin ist für die Einführung und die anschließende Diskussion persönlich anwesend. Beginn ist um 20 Uhr im Klostersaal des Gräfrather Hofs, In der Freiheit 24-26, in Solingen. Ein Unkostenbeitrag von fünf Euro wird erhoben. Weitere Informationen zum Film und zur gesamten Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Webseite zum Film und dem Termin zu den Bergischen Klimagesprächen.

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11.09.2017 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Theorie für strahlungsgetriebene, flache Zirkulationen

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