Neues aus den Partnerinstitutionen

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22.09.2017 PIK Potsdam

Extreme Winterkälte kann mit schwächelndem Polarwirbel zusammenhängen

22.09.2017 - Wenn die starken um die Arktis kreisenden Winde nachlassen, kann kalte Polarluft entweichen und extreme Winter auf Teilen der Nordhalbkugel auslösen. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Schwächephasen über die letzten vier Jahrzehnte an Dauer zugenommen haben und in Verbindung gebracht werden können mit kalten Wintern in Russland und Europa. Zum ersten Mal zeigen hier Wissenschaftler, dass die Veränderung der Winde hoch oben in der Stratosphäre maßgeblich zu den beobachteten Winterkältetrends im Norden Europas und Asiens beigetragen hat. Während der Einfluss der sich im Klimawandel erwärmenden Arktis auf die übrige Welt noch Gegenstand intensiver Forschung ist, bietet die neue Studie weitere Belege dafür, dass Veränderungen der Arktis das Wetter in weiten Teilen der Nordhalbkugel beeinflussen.

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19.09.2017 PIK Potsdam

Steuervorteile nach Dieselskandal beenden

19.09.2017 - Als Reaktion auf den Dieselskandal sollten die Steuervorteile des Diesels innerhalb der Europäischen Union (EU) komplett gestrichen werden. In Deutschland beispielsweise würde Diesel dann zwar an der Zapfsäule etwa 20 Cent pro Liter teurer. Im Gegenzug könnten aber die CO2-Emissionen und der Ausstoß von Stickoxiden (NOX) innerhalb von fünf Jahren in Deutschland oder auch in Frankreich um jeweils etwa 10 Prozent gesenkt werden. Denn vor allem Dieselfahrer reagieren auf Spritsteuererhöhungen deutlich preissensibler als bisher angenommen: Bei einem Preisanstieg von 20 Cent pro Liter würden sie etwa 14 Prozent weniger Kraftstoff tanken.

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15.09.2017 Wuppertal Institut

Öffentliche Filmvorführung im Rahmen der ersten Bergischen Klimagespräche

Wem gehört die Stadt? Den Bauherren, die sie kaufen? Den Beamten, die sie verwalten? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Am Beispiel der Nutzung eines ehemaligen Industrieareals in Köln-Ehrenfeld geht der Film "Wem gehört die Stadt?" der Frage nach, wie Demokratie im Alltag funktionieren kann und wie viel politische Verantwortung die eigene Heimat für jeden Einzelnen bedeutet. Ende September finden in Solingen-Gräfrath die ersten Bergischen Klimagespräche statt, die zukünftig jährlich unter Leitung des Wuppertal Instituts veranstaltet werden. Im öffentlichen Teil wird am Donnerstag, den 28. September 2017, der von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges produzierte Film "Wem gehört die Stadt. Bürger in Bewegung" gezeigt. Die Filmemacherin ist für die Einführung und die anschließende Diskussion persönlich anwesend. Beginn ist um 20 Uhr im Klostersaal des Gräfrather Hofs, In der Freiheit 24-26, in Solingen. Ein Unkostenbeitrag von fünf Euro wird erhoben. Weitere Informationen zum Film und zur gesamten Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Webseite zum Film und dem Termin zu den Bergischen Klimagesprächen.

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07.09.2017 Wuppertal Institut

Unsere Städte - Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?

Die ersten Bergischen Klimagespräche 2017 finden vom 28. bis 30. September 2017 im Klostersaal in Solingen-Gräfrath statt. Unter dem Motto "Unsere Städte – Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?" startet damit ab Herbst 2017 eine neue Veranstaltungsreihe. Vormals war sie als Spiekerooger Klimagespräche bekannt. Im Vergleich zu den Spiekerooger Klimagesprächen liegt der Fokus bei den Bergischen Klimagesprächen stärker auf regionalen Entwicklungen. Mit der Verlagerung in das Bergische Land finden die Klimagespräche künftig in einer Region der Frühindustrialisierung statt und stehen als Symbol für das, was seit Jahren als "Anthropozän" benannt und als wesentliche Quelle des Klimawandels markiert wird: Nämlich, dass der Mensch heute Haupteinflussfaktor auf die Umwelt ist. Am ersten Abend, 28. September 2017 ab 20 Uhr, wird es eine öffentliche Vorführung des Films "Wem gehört die Stadt?" von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges geben. Sie selbst wird auch dabei sein. Organisatorisch verantwortlich für die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist das Wuppertal Institut. Die wissenschaftliche Leitung liegt weiterhin bei dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Pfriem und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, der auch die Spiekerooger Klimagespräche damals mit auf den Weg brachte. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Veranstaltungswebsite.

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06.09.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Pressemitteilung: Landwirtschaftliche Erträge im Einfluss des Klimawandels

Die internationale Forschung zeichnet bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels auf landwirtschaftliche Erträge ein einheitliches Bild, auch dann, wenn sich die angewandten Analysemethoden stark voneinander unterscheiden. Dies konnte im Rahmen des „Agricultural Model Intercomparison and Improvement Projects“ (AgMIP) mit Hilfe einer umfassenden Vergleichsstudie nachgewiesen werden.

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01.09.2017 GERICS News

Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts ReKliEs-De

Die Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts ReKliEs-De findet am 6./7. Dezember 2017 in Wiesbaden statt. Das vom BMBF geförderte dreijährige Projekt wurde von sieben Projektpartnern durchgeführt: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Climate Service Center Germany, Deutscher Wetterdienst, Deutsches Klimarechenzentrum, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Universität Hohenheim. Das Projekt liefert belastbare Aussagen über die Bandbreite und Extreme der zukünftigen Klimaentwicklung in Deutschland. Hierfür wurden neue regionale Klimaprojektionen für die Szenarien RCP8.5 und RCP2.6 durchgeführt; in die Auswertung gehen auch die Ergebnisse aus EURO-CORDEX ein. ReKliEs-De orientiert sich bei der Auswertung und Darstellung der Ergebnisse an den Bedürfnissen der Nutzer in der Klimafolgenforschung und der Politikberatung.

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31.08.2017 Wuppertal Institut

Wege für mehr Klimaschutz in Südostasien

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben sich weltweit Staaten dazu verpflichtet bis 2030 und darüber hinaus ihre CO2-Emissionen massiv zu reduzieren. Das Paper "Climate Change Mitigation Pathways for Southeast Asia: CO2 Emissions Reduction Policies for the Energy and Transport Sectors" untersucht die Pläne zur Umsetzung der Nationally Determined Contributions (NDCs) für sechs Nationen der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Association of Southeast Asian Nations, ASEAN). Es vergleicht die jetzigen und künftig zu erwartenden CO2-Werte für verschiedene Sektoren sowie ihre Ziele im Kontext der ökonomischen und demografischen Sachlage. Im Vergleich zeigt sich eine große Variation bei den Ziel-Typen. Die Autorinnen und Autoren prüfen zudem nationale Pläne aus den NDCs und kommen zu dem Ergebnis, dass zwar viele Politikmaßnahmen gelistet werden, jedoch nur wenige davon quantifiziert sind, was die Wertung der Erreichbarkeit der Ziele deutlich erschwert. Insgesamt braucht es weiterführende Analysen, um die möglichen Auswirkungen der aktuellen Politikmaßnahmen und Pläne zur CO2-Reduktion nachvollziehen und einschätzen zu können, ob die aktuellen Maßnahmen zielführend sind. Das Paper stellt außerdem Überlegungen an, wie sich Ziele besser koordinieren lassen. Das Paper "Climate Change Mitigation Pathways for Southeast Asia: CO2 Emissions Reduction Policies for the Energy and Transport Sectors" von Lew Fulton, Alvin Mejia, Madgala Arioli, Kathleen Dematera und Oliver Lah wurde in Sustainability, Band 9, Ausgabe 7, veröffentlicht und steht zum freien Download zur Verfügung.

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31.08.2017 Wuppertal Institut

Wege für mehr Klimaschutz in Südostasien

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben sich weltweit Staaten dazu verpflichtet bis 2030 und darüber hinaus ihre CO2-Emissionen massiv zu reduzieren. Das Paper "Climate Change Mitigation Pathways for Southeast Asia: CO2 Emissions Reduction Policies for the Energy and Transport Sectors" untersucht die Pläne zur Umsetzung der Nationally Determined Contributions (NDCs) für sechs Nationen der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Association of Southeast Asian Nations, ASEAN). Es vergleicht die jetzigen und künftig zu erwartenden CO2-Werte für verschiedene Sektoren sowie ihre Ziele im Kontext der ökonomischen und demografischen Sachlage. Im Vergleich zeigt sich eine große Variation bei den Ziel-Typen. Die Autorinnen und Autoren prüfen zudem nationale Pläne aus den NDCs und kommen zu dem Ergebnis, dass zwar viele Politikmaßnahmen gelistet werden, jedoch nur wenige davon quantifiziert sind, was die Wertung der Erreichbarkeit der Ziele deutlich erschwert. Insgesamt braucht es weiterführende Analysen, um die möglichen Auswirkungen der aktuellen Politikmaßnahmen und Pläne zur CO2-Reduktion nachvollziehen und einschätzen zu können, ob die aktuellen Maßnahmen zielführend sind. Das Paper stellt außerdem Überlegungen an, wie sich Ziele besser koordinieren lassen. Das Paper "Climate Change Mitigation Pathways for Southeast Asia: CO2 Emissions Reduction Policies for the Energy and Transport Sectors" von Lew Fulton, Alvin Mejia, Madgala Arioli, Kathleen Dematera und Oliver Lah wurde in Sustainability, Band 9, Ausgabe 7, veröffentlicht und steht zum freien Download zur Verfügung.

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31.08.2017 Wuppertal Institut

Der Weg zu einer CO2-freien Mobilität bis zum Jahr 2035

In einer Szenariostudie zeigen Forscher des Wuppertal Instituts, wie sich die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland von 166 Millionen Tonnen im Jahr 2016 bis zum Jahr 2035 auf null senken lassen – eine Zielmarke, die unter der Prämisse notwendig ist, dass die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll. Die Umsetzung dieser von der Staatengemeinschaft auf dem Klimaschutzgipfel in Paris 2015 vorgegebene Zielmarke erfordert eine rasche und konsequente Reduktion der Treibhausgasemissionen in allen Sektoren und auf nationaler wie globaler Ebene."Stufenweise Veränderungen reichen wegen des Handlungsdrucks nicht aus, um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig einen Beitrag zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu leisten", betont Dr.-Ing. Frederic Rudolph, Leiter der Studie und Projektleiter im Geschäftsfeld Mobilität und internationale Kooperationen in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut. "Gefordert sind in allen Sektoren umfassende Paradigmenwechsel und mutige strukturelle Veränderungen", ergänzt der Forscher. Dazu gehört, dass die Pkw-Verwendung durch die Nutzung alternativer Mobilitätsformen signifikant sinkt, die Fahrzeuggrößen kleiner werden und sich stärker an den wirklichen Bedarfen orientieren. Thorsten Koska ist Mitautor der Studie und ebenfalls Projektleiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik. Er sagt: "Unsere Studie zeigt, dass eine umfassende Transformation von Mobilität und Verkehr dazu beitragen kann, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und unseren Verkehr zukunftsfähig zu gestalten, doch das gelingt nur mit innovativen Strategien für eine neue Mobilität." An der Studie "Verkehrswende für Deutschland – Weg zu einer CO2-freien Mobilität bis 2035" waren neben Frederic Rudolph und Thorsten Koska auch Clemens Schneider, Christiane Beuermann, Rike Carpantier und Ulrich Jansen vom Wuppertal Institut beteiligt. Die Studie wurde im Auftrag von Greenpeace e. V. erstellt und ist im nachfolgenden Link erhältlich.

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30.08.2017 GERICS News

8. Water Research Horizon Conference

Die Water Research Horizon Conference bietet ein Diskussionsforum für die interdisziplinäre Wasserforschung in Deutschland und international. Die 8. Water Research Horizon Conference findet am 19./20. September 2017 in Hamburg unter dem Motto Climate change impacts and rising adaptation needs – future challenges for water related research in Kooperation der Water Science Alliance mit dem Climate Service Center Germany (GERICS) statt.

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29.08.2017 PIK Potsdam

Elektrizitätsbedarf in Europa verlagert sich durch den Klimawandel

28.08.2017 - Steigende Temperaturen durch den Klimawandel werden den Elektrizitätsverbrauch in Europa grundlegend verändern. Wie sich der ungebremste Klimawandel auf den europäischen Elektrizitätsbedarf auswirkt, hat ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland und den USA nun untersucht: Die Tagesspitzenlast wird demnach in Südeuropa ansteigen und der Gesamtbedarf sich wohl von Norden nach Süden verlagern. Zudem wird in einem Großteil der Länder die jährliche Spitzenlast im Sommer statt im Winter auftreten. Das bedeutet zusätzlichen Druck auf Europas Energieversorgungsnetze, wie die jetzt im renommierten US-Fachjournal Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffentlichte Studie nahelegt.

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