Neues aus den Partnerinstitutionen

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22.06.2017 CliSAP RSS Feed

Extreme Temperaturen: Europa wird wärmer, Türkei kühlt sich ab

Dr. Christian Franzke hat sich extreme Temperaturen in Messreihen noch einmal genauer angeschaut und ist auf Außergewöhnliches gestoßen. Momentan wertet er die Daten der Messstation in Fühlsbüttel aus.

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14.06.2017 PIK Potsdam

Weltweit wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber

14.06.2017 - Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Physiker Schellnhuber die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet, erklärte die Stiftung, und das einflussreiche Konzept der Kippelemente entwickelt.

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13.06.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Gebietsfremde Arten: Inseln und Küstenregionen am meisten gefährdet

Frankfurt, den 13.06.2017. Erstmals haben Wissenschaftler globale Hotspots für nicht-einheimische Arten identifiziert. Die meisten gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten kommen demnach auf Inseln und

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31.05.2017 PIK Potsdam

Feuer, Sturm, Insekten: Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit

31.5.2017 - Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur isoliert voneinander und lokal betrachtet. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern nun auf der Basis von mehr als 600 Forschungsarbeiten der letzten 30 Jahre die möglichen Klimafolgen auf Störungen im Wald umfassend untersucht. Veröffentlicht im Fachjournal Nature Climate Change zeigen ihre Ergebnisse, dass in Zukunft mit zunehmenden Risiken für Wälder zu rechnen ist.

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18.05.2017 PIK Potsdam

Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

18.05.2017 - Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde. Sehr wohl aber kann der Anbau von Biomasse auf gut ausgesuchten Flächen und mit verstärkter Bewässerung oder Düngung eine Klimapolitik unterstützen, welche zugleich den Ausstoß von Treibhausgasen rasch und drastisch verringert.

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11.05.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Wählerische Fruchtfresser sind am flexibelsten

Frankfurt am Main, 11.05.2017. Südamerikanische Vögel, deren Nahrung in einer Jahreszeit nur aus ganz bestimmten Früchten besteht, sind äußerst flexibel, wenn es darum geht, in anderen Jahreszeiten

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10.05.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft

Am 27.April 2017 trafen PromotionsstipendiatInnen des Themenclusters „Transformationsforschung“ der Heinrich-Böll-Stiftung mit ExpertInnen des ZALF e.V. in Müncheberg zusammen, um gemeinsam über die Rolle der Landwirtschaft im Transformationsprozess zu mehr Nachhaltigkeit zu sprechen. Der Begriff der „Großen Transformation“ wurde im Jahr 2011 vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (WBGU, 2011) neu geprägt und meint den Umbau von Industriegesellschaften hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Weltwirtschaftsordnung. In einem abschließenden Welt-café diskutierten die PromotionsstipendiatInnen der Heinrich-Böll-Stiftung darüber, welche allgemeinen Bedingungen und Möglichkeiten einer nachhaltigen Landnutzung es gibt und wie die Landwirtschaft vom Verursacher zum Vermeider des Klimawandels werden kann.

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08.05.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Methanquellen vor Spitzbergen verringern Treibhauseffekt

08.05.2017/Kiel. Große Mengen des Treibhausgases Methan sind in den Meeresböden der Arktis eingeschlossen. Tritt es aus und gelangt bis in die Atmosphäre, verstärkt es dort den Treibhauseffekt, so die gängige Meinung. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt aber herausgefunden, dass Methanquellen am Meeresboden vor Spitzbergen nicht notwendigerweise diesen Effekt haben, sondern der Atmosphäre effektiv sogar Treibhausgase entziehen können. Die Studie erscheint heute in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS).

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28.04.2017 PIK Potsdam

Wetter-Extreme und Handelspolitik waren die wichtigsten Treiber der Weizenpreise

28.04.2017 - Preisspitzen beim Weizen-Welthandel werden hauptsächlich von Ernte-Schocks wie beispielsweise durch Dürren verursacht, haben Forscher herausgefunden. Diese Schocks werden noch verstärkt, wenn die Lagerbestände des Getreides gering sind oder eine Handelspolitik der Abschottung betrieben wird. Das zeigt die Analyse auf der Grundlage globaler Daten des US Landwirtschafts-Ministeriums. Weder Spekulation auf den Rohstoffmärkten noch die Nutzung von Land für die Biosprit-Produktion war in den vergangenen vier Jahrzehnten entscheidend für die jährlichen Weizenpreise. Diese Erkenntnis erlaubt eine bessere Abschätzung von Risiken. Explodierende Getreidepreise können in manchen Jahren zu regionalen Ernährungskrisen beitragen, und mit dem menschgemachten Klimawandel nehmen Wetterschwankungen sowie entprechende Risiken für die Getreideproduktion zu.

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27.04.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Auf dem Gipfel der Evolution - Flechten bei der Artbildung zugeschaut

Frankfurt am Main, 27. April 2017. Die europäische Flechtenart Lasallia pustulata erlaubt neue Einblicke in den Prozess der Artbildung als Reaktion auf Umweltbedingungen. Die unscheinbaren

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26.04.2017 CliSAP RSS Feed

Michael Brüggemann über Wissenschafts-Kommunikation im Trumpozän

Am vergangenen Samstag gingen weltweit viele Tausend Forschende beim „March for Science“ auf die Straße, um auf den Wert von freier Wissenschaft hinzuweisen. Nun geht es darum, die Wissenschaftskommunikation an die neuen gesellschaftlichen und medialen Bedingungen anzupassen, fordert Prof. Michael Brüggemann in seiner Kolumne für das Deutsche Klima-Konsortium – und liefert Anregungen, wie wir das postfaktische Zeitalter verhindern können.

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