Institut für Küstenforschung mit seinem Norddeutschen Klimabüro am Helmholtz-Zentrum Geesthacht

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  • Konsistente Datensätze zum Küstenklima - CoastDat: Die Datenbank CoastDat enthält konsistente Datensätze zum Küstenklima. Die Informationen sind zeitlich und räumlich lückenlos und geben beispielsweise Auskunft über die Wind-, Seegangs-, Wasserstands- und Strömungsverhältnisse der letzten 60 Jahre und mögliche künftige Entwicklungen in Nord- und Ostsee. Die Daten stammen aus Modellrechnungen, die durch Beobachtungen gesteuert wurden. Ziel dabei ist es, ein vollständiges Bild des Klimas im Küstenraum zu erhalten. So können Beobachtungslücken geschlossen und Inhomogenitäten vorhandener Messreihen erkannt und korrigiert werden. http://www.coastdat.de
  • Entwicklung des gemeinschaftlichen regionalen Klimamodells COSMO-CLM: http://www.clm-community.eu/
  • Mitarbeit in der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM Regionale Klimaänderungen: http://www.reklim.de
  • Entwicklung anschlussfähiger Produkte - Regionale Klimaatlanten: Mit dem Norddeutschen Klimaatlas und dem Regionalen Klimaatlas Deutschland informiert das Norddeutsche Klimabüro Entscheider und die Öffentlichkeit über den künftig möglichen Klimawandel in Norddeutschland und deutschlandweit in den einzelnen Bundesländern. Dafür werden Rohdaten von Klimaszenarien gebündelt, die mit verschiedenen numerischen Klimarechenmodellen aus unterschiedlichen Forschungseinrichtungen erstellt wurden. Die Auswertung erfolgt jeweils regional spezifisch für Norddeutschland bzw. für einzelne Bundesländer. Daraus abgeleitete Ergebnisse werden in interaktiver Form durch Karten und verständlichen Texten im Internet bereitgestellt:

http://www.norddeutscher-klimaatlas.de

http://www.regionaler-klimaatlas.de

  • Begutachtung des regionalen Klimawissens - Regionale Klimaberichte: Die Regionalen Klimaberichte fassen den aktuellen Forschungsstand über das regionale Klima und dessen Änderung umfassend zusammen. Es wird in Fachzeitschriften publiziertes Wissen bisher beobachteter Klimaänderungen, Szenarien zukünftiger Änderungen und Auswirkungen auf die Umwelt und Wirtschaft dokumentiert, diskutiert und gegenüber gestellt. Bisher hat das BALTEX-Sekretariat einen Klimabericht für den Ostseeraum (BACC) koordiniert. Ein weiterer Klimabericht wurde vom Norddeutschen Klimabüro für die Metropolregion Hamburg koordiniert. Ein Klimabericht für die Nordsee ist derzeit in Arbeit und wird am LOICZ koordiniert. Damit stehen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit erstmals zusammenfassende Bestandsaufnahmen zur Verfügung um regionale Strategien für eine Anpassung an den Klimawandel weiter auszubauen.

http://www.klimabericht-hamburg.de

http://www.baltex-research.eu/BACC/

  • Integration und Aufbereitung des regionalen Klimawissens: Das Norddeutsche Klimabüro bündelt aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Institut für Küstenforschung und dem KlimaCampus Hamburg und fasst diese verständlich zusammen. Für den Schleswig-Holsteinischen Landtag hat das Norddeutsche Klimabüro in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Küstenklima beispielsweise eine Broschüre erstellt, die über den aktuellen Forschungsstand der Nordseesturmfluten im Klimawandel informiert. Die Sturmflutbroschüre finden Sie hier
  • Risikobewusstsein der Hamburger Bürger: In den Jahren 2008, 2009 und 2010 wurden jeweils 500 Hamburger Bürgerinnen und Bürger um ihre Einschätzung zum Einfluss des Klimawandels auf ihr Leben sowie die Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Naturkatastrophen gebeten. Im Auftrag des Helmholtz-Zentrums Geesthacht führte das Forschungsinstitut forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH) die Befragungen durch.
  • Heimat, Umwelt und Risiko aus Sicht der Bevölkerung: Im Rahmen der Wattenmeerbefragung wurden im Sommer 2008 über 800 Einwohner der deutschen Nordseeküste befragt. Die Befragung wurde in 22 Gemeinden in Niedersachsen und Schleswig-Holstein durchgeführt und hat in Erfahrung gebracht, was die Menschen über ihre Heimat, die natürliche Umwelt sowie Naturgefahren denken. Zum Download des Berichts folgen Sie bitte diesem Link


  • Drittmittelprojekte
-Hamburg 2K mit dem Ziel das künftige Klima der Metropolregion Hamburg unter der Annahme darzustellen, dass die globale Erwärmung 2°K beträgt. Gefördert im Rahmen von CLISAP "Integrated Climate System Analysis and Prediction"

-ECLISE Erarbeitung lokaler Klimaservice-Methoden und Klimaanpassungsstrategien beispielsweise im Küstenschutz. Gefördert durch die EU.

- KLIMZUG-RADOST mit dem Ziel Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküstenregion im Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu erarbeiten. Gefördert durch das BMBF.

-KLIMZUG-Nord mit dem Ziel Techniken und Methoden zu entwickeln, durch die Klimafolgen gemindert und die Anpassung von Gesellschaft und Ökonomie an den Klimawandel in der Metropolregion Hamburg erfolgen kann. Gefördert durch das BMBF.

- Coastal Futures arbeitet an der Entwicklung von integrativen Bewertungsansätzen für Nutzungsveränderungen im Meer und im Küstenraum. Gefördert durch das BMBF.

- PRIME Niederschlagsentwicklung in Europa während des letzten Jahrtausends. Gefördert durch DFG/ INTERDYNAMIK, 2010-2011

- ECOSUPPOT Scenarien für das Ökosystem der Ostsee mit dem Ziel Entscheidungen zu unterstützen. Gefördert durch EU-BMBF, 2009-2011.

- MILLENNIUM European Climate Klima des letzten Jahrtausends in Europa. Gefördert durch die EU, 2006-2010)

- HIPOCAS (Hindcast of Dynamic Processes of the Coastal Areas of Europe) mit dem Ziel einer umfassenden und konsistenten Rekonstruktion des marinen Sturm-, Seegangs-, Strömungs- und Sturmflutklimas für europäische Küstenregionen.

- SEAL (Sea Level: An integrated approach towards its quantification) mit dem Ziel einer regionalen Rekonstruktion unter Verwendung effizienter Datenassimilationstechniken.

-WASA (Changing waves and storms in the Northeast Atlantic?) und STOWASUS (Regional storm, wave and surge scenarios for the 21st century) mit dem Ziel der Abschätzung und Bewertung rezenter sowie möglicher zukünftiger Änderungen des Wind-, Sturmflut- und Seegangsklimas.

-PRUDENCE (Prediction of Regional Scenarios and Uncertainties for Defining European Climate Change Risks and Effects) mit dem Ziel der Quantifizierung von Unsicherheiten in zukünftigen Sturmflutszenarien mit Hilfe von Ensemblesimulationen

-KRIM (Klimawandel und Risikomanagement an der deutschen Nordseeküste) mit dem Ziel handlungsrelevantes Wissen für das Risikomanagement im Küstenschutz unter Unsicherheitsbedingungen bereitzustellen.

Adresse

Institut für Küstenforschung mit seinem Norddeutschen Klimabüro
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
Max-Planck-Str. 1
21502 Geesthacht

insa.meinke@hzg.de

http://www.hzg.de/institute/coastal_research/index.html.de