Fachzentrum Klimawandel Hessen

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Seit dem Jahr 2004 wurde in Hessen eine Vielzahl von Forschungsarbeiten durchgeführt, die sich mit Fragen des Klimawandels und seinen Folgen in Hessen beschäftigen:

INKLIM 2012

Das hessische Umweltministerium hat im Frühjahr 2004 das "Integrierte Klimaschutzprogramm Hessen 2012" (INKLIM 2012) aufgelegt. Das Forschungsprojekt wurde Anfang 2006 abgeschlossen und bestand aus 3 Bausteinen. Baustein II (Klimawandel und Klimafolgen) wurde vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie koordiniert. Elf Teilprojekte befassten sich mit dem in Hessen stattgefundenen Klimawandel, der möglichen regionalen Klimaentwicklung und den zu erwartenden klimabedingten Folgen in unterschiedlichen Sektoren.

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INKLIM 2012 Baustein II plus

Im Anschluss an INKLIM 2012 wurde vom Hessischen Umweltministerium das Forschungsprojekt INKLIM 2012 Baustein II plus initiiert. Mit der Durchführung des Projekts wurde das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie beauftragt. Das Projekt begann im Sommer 2007 und endete im Frühjahr 2009. In neun Teilprojekten wurden die Auswirkungen des Klimawandels in Hessen in verschiedenen Bereichen untersucht.

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INKLIM-A

Das Fachzentrum Klimawandel Hessen hat ab dem Jahr 2009 etwa dreißig Forschungsvorhaben vergeben. Die Laufzeit der meisten Forschungsvorhaben beträgt drei bis fünf Jahre. Die Bezeichnung INKLIM-A steht für "Interdisziplinäre Forschung zu Klimawandel, Folgen und Anpassung in Hessen". Die einzelnen Forschungsvorhaben decken eine große thematische Bandbereite ab: Klimaanalyse und -modellierung sowie Folgen des Klimawandels in Land- und Forstwirtschaft, in Obst-, Gemüse- und Weinbau, in Ökosystemen und im Gesundheitswesen.

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KLIMPRAX

Ziel des Projekts KLIMPRAX Wiesbaden/Mainz (Beginn: 2014) ist die verstärkte Berücksichtigung stadtklimatischer Belange in kommunalen Planungsprozessen. Dabei stehen die Untersuchung des gegenwärtigen und zukünftigen Stadtklimas, die Ermittlung des Handlungsbedarfs (mit Fokus auf Gesundheit) und Anpassungsmöglichkeiten sowie die Formulierung von Empfehlungen für die kommunale Planungspraxis im Mittelpunkt.

Im Projekt KLIMPRAX Starkregen (Beginn: 2015) werden Starkregen-Schwerpunkte in Hessen ermittelt und Starkregen-Gefährdungskarten erstellt. Die Kommunen sollen unterstützt werden im Hinblick auf ihre Gefährdung durch Starkregen.

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ReKliEs-De

Das bundesweite Forschungsprojekt ReKliEs-De wurde von den Bundesländern initiiert, um robuste Informationen über die Bandbreiten und Extreme der zukünftigen Klimaentwicklung für die Politikberatung bereitzustellen. Das Projekt wird von sechs Klimaforschungs-Institutionen durchgeführt und vom HLNUG koordiniert. Im Projekt werden neue globale Klimasimulationen aus dem fünften IPCC-Report (2013/2014) für Deutschland höher aufgelöst berechnet.

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Adresse

Fachzentrum Klimawandel Hessen
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
Rheingaustraße 186
65203 Wiesbaden

Telefon: +49-(0)611-6939 296

fachzentrum.klimawandel@hlnug.hessen.de

http://klimawandel.hlnug.de/