Technische Universität München

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Klimawandel in bayerischen Städten

Um den sich verändernden Umweltbedingungen wirksam entgegen zu treten, müssen die Ursachen für den Klimawandel verringert sowie präventiv und intensiv auf die Klimawandelauswirkungen reagiert werden. Dazu wurde 2013 das Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung (ZSK) an der TU München gegründet.

Das ZSK vereint in mittlerweile fünf Teilprojekten die Themenbereiche der Stadt- und Landschaftsplanung, Architektur, Ingenieurwissenschaften sowie der Ökologie.

Es bringt die vielfältigen Kompetenzen von natur-, sozial- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen an der TU München mit anderen bayerischen Forschungseinrichtungen und Kommunen zusammen, um das Thema „Klimawandel in der Stadt“ fachübergreifend, ganzheitlich und praxisnah zu bearbeiten.

Teilprojekt 1: Klimaschutz und Grüne Infrastruktur in der Stadt

Teilprojekt 2: Anwendung der Methode Animal-Aided Design

Teilprojekt 3: City Trees II: Stadtbäume im Klimawandel

Teilprojekt 4: 100 Places:M

Teilprojekt 5: Vorstudie: Gebietsfremde und heimische Stadtklimabäume

Das ZSK wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) finanziert und an der TU München durchgeführt.

Die gemeinsame Koordination liegt beim Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen (Prof. Dr. W. Lang) und beim Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung (Prof. Dr. S. Pauleit).

Auswirkungen des Klimawandels auf die Biosphäre

An der Professur für Ökoklimatologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der TU München stehen die Interaktionen zwischen Atmosphäre und Biosphäre im Zentrum der Forschungsarbeiten. Dabei werden Fragestellungen der Ökologie und Klimatologie verbunden. Vor allem die Auswirkungen des Klimawandels auf die Biosphäre (Flora, Fauna, Mensch), die Resilienz von Systemen sowie mögliche Anpassungsmaßnahmen werden anhand von umfangreichen raumzeitlichen Mess- und Beobachtungsdaten, Freiland- und Gewächshausexperimenten, Gradient-Studien (space-for-time Ansatz) und z.T. Modellierungen untersucht. Besonders die immer häufiger auftretenden Extremereignisse, wie Dürre oder Hitzewellen, führen viele Ökosysteme an den Rand ihrer Belastbarkeitsgrenze.

Die einzelnen Forschungsprojekte beschäftigen sich mit Auswirkungen von Dürre- und Hitzestress auf verschiedene Baumarten und Provenienzen (von physiologischen Anpassungen, über Emissionen von biogenen volatilen organischen Verbindungen bis hin zu Zuwachs und Mortalität), auf das Waldbrandrisiko sowie auf landwirtschaftliche Ernteerträge und -preise. Eine früher beginnende, längere und intensivere Pollensaison ist eine markante Auswirkung der Erwärmung auf die menschliche Gesundheit. Mit Nebelnetztechnologie kann der Mangel an sauberem Süßwasser in einigen semiariden Gebieten wirksam gemindert werden.

Darüber hinaus unterstützt die Professur für Ökoklimatologie fachlich Schulprojekte und Forscherwochen u.a. am Schyren-Gymnasium, dass 2016 die Auszeichnung »Forscherschule Bayerns« erhalten hat.

Die Professur für Ökoklimatologie wird von Prof. Dr. Annette Menzel geleitet.

Eine Auswahl von einschlägigen Projekten:



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