Infektionskrankheiten

Die Verbreitung von krankheitsübertragenden Tieren kann von klimatischen Faktoren maßgeblich mitbestimmt werden.

Tigermücke @ Wikimedia CC0

Tigermücke @ Wikimedia CC0

Krankheitserreger übertragende Gliedertiere – wie Zecken, Sand- oder Stechmücken – werden als Vektoren bezeichnet, krankheitsübertragende Nagetiere und Vögel als Reservoirtiere. Krankheitserreger sind Bakterien (z.B. für Lyme-Borreliose), Viren (z.B. für Denguefieber), Protozoen oder andere Parasiten. Der zunehmende internationale Tourismus und der weltweite Warenhandel tragen ebenfalls zur Verbreitung neuer Vektoren und Krankheitserreger in Europa bei.

Menschen können sich jedoch nicht nur durch den Kontakt mit Vektoren und Reservoirtieren mit Krankheitserregern infizieren, auch Oberflächenwasser, Trinkwasser und Nahrungsmittel stellen bedeutsame Übertragungswege von Infektionserregern dar. Infektionen durch verunreinigtes Oberflächen- und Trinkwasser können Hautinfektionen und Magen-Darm-Erkrankungen zur Folge haben.

(Quelle: Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit, APUG)