Neues aus den Partnerinstitutionen

Vorherige SeiteNächste Seite
15.06.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Studie zeigt die Möglichkeit katastrophenartiger Klimaänderungen in Simulationen eines Terra-Planeten

Weitere Informationen

15.06.2018 PIK Potsdam

Sicher ist sicher? Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

15.6.2018 - Die Optimierung wirtschaftlicher Erfolge ohne Einschränkungen könnte für eine sichere Zukunft der Menschen Risiken bergen, so haben Wissenschaftler jetzt in einem mathematischen Experiment ermittelt. Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten beispielsweise für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken. Der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen kritischer Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden – und ein solches Kippen könnte zu dramatischen Veränderungen unserer Lebensgrundlagen führen. Die Wissenschaftler vergleichen das Konzept ökonomischer Optimierung mit jenem der Nachhaltigkeit und mit dem neueren Ansatz eines sicheren Handlungsraumes für die Menschheit. Sie alle haben ihre Vorteile und Nachteile. Doch der rein gewinnmaximierende Ansatz zeigt in der Studie die größte Wahrscheinlichkeit, Ergebnisse zu erzielen, die Menschen oder der Umwelt schaden.

Weitere Informationen

15.06.2018 Max-Planck-Gesellschaft

ESRP-Meeting in Göttingen

Weitere Informationen

14.06.2018 HZG online: Pressemitteilungen/News

Starkregen und Sturzfluten – GERICS-Informationsflyer für Hausbesitzer

Zusammen mit der Stadt Bleckede hat das Climate Service Center Germany (GERICS) unter anderem das Abflussverhalten von Starkniederschlägen im Stadtzentrum von Bleckede untersucht.

Weitere Informationen

11.06.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Weitere Ursachen von Sauerstoffverlust der Ozeane identifiziert

11.06.2018/Kiel. Messungen in den Ozeanen und Modellrechnungen zeigen gleichermaßen, dass der Sauerstoffgehalt der Ozeane abnimmt. Allerdings unterschätzen die Modelle diese Abnahme deutlich. Das macht Prognosen für die Zukunft schwierig. In einer Studie, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience erscheint, zeigen vier GEOMAR-Forscher die Lücken der Modelle auf und identifizieren weitere, bisher unterschätzte Ursachen des Sauerstoffverlustes.

Weitere Informationen

11.06.2018 Wuppertal Institut

Der digitale Wandel

Von der Digitalisierung kann die Umwelt profitieren: Mit der Vernetzung sind enorme Einsparungen in der Kreislaufwirtschaft, in den Haushalten und bei der Mobilität möglich. Eine Energie- und Ressourcenwende ist demnach ohne Digitalisierung kaum zu stemmen. Gleichzeitig behindert sie diese durch mehr Verbrauch für mehr Geräte, höhere Datenvolumina und schnellere Verbindungen. Zwei der drängendsten Probleme der heutigen Zeit, der Klimawandel und der Demokratieverlust, sind eng mit der rasanten technologischen Entwicklung verbunden. Diese ist auch als "Digitalisierung", "Industrie 4.0" oder das "Internet der Dinge" (Internet of Things, IoT) bekannt. Das Gemisch aus technischer und gesellschaftlicher Veränderung verlangt verantwortungsvolles, vernetztes Forschen und Handeln abseits des bisherigen "Weiter so". Daher thematisiert die neue FactorY das Thema Digitalisierung. Die Autorinnen und Autoren unternehmen den Versuch, den Wandel und seine erhofften wie befürchteten Folgen zu beschreiben.Beispielsweise skizziert Dr. Henning Wilts, Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, die Möglichkeiten einer durch Digitalisierung erfolgversprechenderen Circular Economy. Verena Kern, freie Journalistin im Redaktionsteam des Online-Magazins klimareporter (vorher klimaretter), richtet den Blick in die ressourceneffiziente Produktionspraxis mit neuen Verfahren, wie 3D-Druck und Big Data. Über die Ansätze, die Verkehrswende mit digitaler Mobilität zu erreichen, berichtet ihre Kollegin Susanne Götze. Susanne Schwarz, ebenfalls Klimareporterin, widmet sich dem ökologisch-sozialen Wandel durch digitale Start-ups. Der Rebound-Experte Tilman Santarius, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wuppertal Institut, nimmt sich der Digitalisierungseffekte bei den Themen Energie, Ressourcen, Rebound und Datenschutz an.Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, stellt in ihrem Beitrag die Ergebnisse ihrer Reallabor-Forschung vor. Diese zeigen, wie sich mit smarten nutzerzentrierten Lösungen zu Hause und im Büro Energie sparen lässt. Professor Dr. Armin Reller vom Institut für Materials Resource Management an der Universität Augsburg spricht im Interview über den Ressourcenaufwand der Digitalisierung und wie sich dieser begrenzen lässt.Diese und weitere Artikel rund um die Digitalisierung sind im neuen FactorY-Magazin im nachfolgendem Link kostenfrei als Download verfügbar. Herausgegeben wird das Magazin vom Wuppertal Institut und der Effizienz-Agentur NRW.

Weitere Informationen

08.06.2018 Forschungszentrum Jülich

Neue Erkenntnisse zur Chemie der Chlorradikalen im Ozonloch

Forscher aus Jülich und des Alfred-Wegener-Instituts in Potsdam konnten jetzt wichtige Details der Atmosphärenchemie klären, die für den Abbau von Ozon in der unteren Stratosphäre der Antarktis verantwortlich sind. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten, durch welchen chemischen Prozess der Anteil der äußerst reaktiven Chlorradikalen in dieser Schicht der Atmosphäre hoch bleibt. Erhöhte Chlorradikale sind die eigentliche Ursache für den Abbau von Ozon. Mit den Erkenntnissen sind verbesserte Modelle der zukünftigen Entwicklung des Ozonlochs möglich. Die renommierte Fachzeitschrift Atmospheric Chemistry and Physics setzte die Studie auf die Liste der „Highlights“.

Weitere Informationen

07.06.2018 Wuppertal Institut

Plastikgebrauch überdenken

Bis zum Jahr 2050 soll es in den Ozeanen der Erde mehr Plastikabfälle als Fische geben. Vor dem Hintergrund dieses Horrorszenarios will das Projekt "ResponSEAble" das Bewusstsein fördern, wie sehr europäische Bürgerinnen und Bürger die Ozeane beeinflussen. Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020 finanziert.Kürzlich erschien das Video "Rethinking Plastic", in dem Dr. Henning Wilts, Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft, aufzeigt, wie eine Kreislaufwirtschaft dazu beitragen kann, die Ozeane vor Plastikmüll zu schützen. Er plädiert im Beitrag dafür, langfristig zu einem Kreislaufwirtschafts-Modell überzugehen, statt das derzeitig lineare Wirtschaftsmodell – Herstellen, Nutzen, Wegwerfen – anzuwenden.Im Video erklären zudem Professor Richard Thompson, Experte für Meeresverschmutzung durch Plastik an der Plymouth University in England, und David Smith, Science and Policy Manager der Gruppe "Surfers Against Sewage", wie die verschiedenen Plastikabfälle als mikroplastische Verschmutzung im Meer enden und damit Meerestieren und der menschlichen Gesundheit schaden. Neben Expertinnen und Experten kommen im Video kleinere Unternehmen aus Deutschland und Frankreich zu Wort, die Geschäftsmodelle vortellen, die Wegwerf- und Plastikverpackungen reduzieren helfen. Das Video "Rethinking Plastic" ist im nachfolgenden Link in englischer Sprache auf YouTube verfügbar.

Weitere Informationen

06.06.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Grundsteinlegung: Haus der Kulturbiomforschung

Grundsteinlegung „Haus der Kulturbiomforschung“ in Müncheberg Am 5. Juni fand die Grundsteinlegungsfeier zum neuen „Haus der Kulturbiomforschung“ am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft statt. Im Neubau sollen insbesondere der Einfluss von Mikroorganismen auf Pflanzenwachstum und Klimaveränderungen noch intensiver erforscht werden. Mit dem Bau des Labor- und Bürokomplex auf dem Campus in Müncheberg stärkt das ZALF die internationale Agrarforschung im Land Branden¬burg im 90. Jubiläumsjahr des Forschungsstandorts.

Weitere Informationen

05.06.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Grundsteinlegung: Haus der Kulturbiomforschung

Grundsteinlegung „Haus der Kulturbiomforschung“ in Müncheberg Am 5. Juni fand die Grundsteinlegungsfeier zum neuen „Haus der Kulturbiomforschung“ am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft statt. Im Neubau sollen insbesondere der Einfluss von Mikroorganismen auf Pflanzenwachstum und Klimaveränderungen noch intensiver erforscht werden. Mit dem Bau des Labor- und Bürokomplex auf dem Campus in Müncheberg stärkt das ZALF die internationale Agrarforschung im Land Branden¬burg im 90. Jubiläumsjahr des Forschungsstandorts.

Weitere Informationen

04.06.2018 Wuppertal Institut

Mehr Radverkehr macht Straßen sicherer

Die neue Studie "Living. Moving. Breathing. Ranking of European Cities in Sustainable Transport" belegt, dass mehr Radfahrer und Fußgänger die Städte sicherer machen können. Die vom Wuppertal Institut im Auftrag von Greenpeace angefertigte Rangliste vergleicht dafür 13 europäische Metropolen beim öffentlichen Nahverkehr, Verkehrssicherheit, Luftqualität, Mobilitätsmanagement sowie dem Radfahrer- und Fußgänger-Anteil. Das Ergebnis: In Amsterdam und Kopenhagen legen die Bewohnerinnen und Bewohner etwa ein Drittel ihrer Wege mit dem Rad zurück, dennoch gibt es dort die wenigsten Fahrradunfälle. In Kopenhagen und Amsterdam, wo Bewohnerinnen und Bewohner etwa ein Drittel ihrer Wege mit dem Fahrrad zurücklegen, ereignen sich die wenigsten Unfälle. In Berlin liegt der Fahrradfahrer-Anteil bei knapp 13 Prozent – allerdings mit hoher Unfallrate. Dort wurden rund 14,3 Unfälle pro eine Million mit dem Fahrrad zurückgelegte Fahrten gemeldet. In Kopenhagen liegt der Anteil unter 1 und in Amsterdam bei 1,2 Unfällen. Von den untersuchten Städten führt London die Unfallstatistik mit 22,3 Unfällen je Millionen Fahrradwege an, gefolgt von Brüssel mit 21,4 Unfällen mit einer Million Wegen. Die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer ist in Kopenhagen und Amsterdam gut ausgebaut. Komfort und Sicherheit von Fahrradfahrern und -wegen werden bei der Gestaltung von Straßen prioritär berücksichtigt und umgesetzt. Das zeigt sich auch in der räumlich getrennten Infrastruktur für das Radfahren in Amsterdam und Kopenhagen. "Unsere Untersuchung zeigt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen schlecht ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz und der Luftqualität gibt", sagt Santhosh Kodukula, Projektleiter im Forschungsbereich Mobilität und internationale Kooperationen am Wuppertal Institut. In puncto Luftqualität erzielen Zürich, Oslo und Kopenhagen die besten Ergebnisse. Besonders London (Platz 11), Budapest und Paris weisen hohe Luftverschmutzungswerte auf. "Die Luftqualität lässt sich verbessern, wenn der öffentliche Verkehr und die aktive Mobilität mehr gefördert und Verbrennungsmotoren durch fiskalische und politische Maßnahmen reguliert werden", ergänzt Santhosh Kodukula. Derzeit ordnet die Europäische Kommission gegen die nationalen Regierungen dieser Städte gerichtliche Schritte an, weil sie die Luftqualitätsnormen bislang nicht durchgesetzt haben. Sechs Länder der Europäischen Union wurden an den Europäischen Gerichtshof verwiesen.Weitere Informationen und die komplette Studie sind im nachfolgenden Link zu finden.

Weitere Informationen

Vorherige SeiteNächste Seite