Neues aus den Partnerinstitutionen

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24.10.2017 Deutsches Klimarechenzentrum

Abkommen zur langfristigen Finanzierung des Klimarechners am DKRZ unterzeichnet

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz sowie die Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Otmar D. Wiestler, und der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Martin Stratmann, unterzeichneten am 24. Oktober 2017 einen Vertrag zur langfristigen Finanzierung des Hochleistungsrechners am DKRZ.

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23.10.2017 Wuppertal Institut

"NRW Climate Lounge" und "Klimaschutz in der Industrie"

Vom 6. bis 17. November 2017 trifft sich die internationale Gemeinschaft auf der 23. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties – kurz COP) in Bonn und will die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens weiter vorantreiben. Begleitend zur COP veranstaltet das Wuppertal Institut gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und der EnergieAgentur.NRW die Veranstaltungsreihe "NRW Climate Lounge" sowie die internationale Fachkonferenz "Klimaschutz in der Industrie". Das Land NRW lädt in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut zur "NRW Climate Lounge" in den Post Tower in Bonn. An neun Abenden gibt die Veranstaltungsreihe ein tägliches Update der laufenden Verhandlungen und stellt darüber hinaus an jedem Abend ein zentrales Klimaschutzthema in den Mittelpunkt. Diese Themen werden mit NRW-Akteurinnen und -Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie internationalen Gästen diskutiert. Die Veranstaltungsreihe "NRW Climate Lounge" findet vom 6. bis 9. November und vom 13. bis 17. November – jeweils von 17 bis etwa 19 Uhr – statt. Im Anschluss jeder Veranstaltung besteht die Möglichkeit mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Die NRW Climate Lounge bietet damit eine einmalige Gelegenheit einen kompakten Überblick über den aktuellsten Stand der Klimaverhandlungen zu bekommen und Schlüsselthemen für den Klimaschutz zu diskutieren. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am 6. November 2017 wird Ministerialdirektor Dr. Karsten Sach, Abteilung Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erwartet. Bei der Schlussveranstaltung am 17. November 2017 ist Staatssekretär Jochen Flasbarth des BMUB zu Gast. Folgende Themen sind vorgesehen: 6.11. – Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23 7.11. – Klimaverträgliche Stadt- und Quartiersentwicklung: Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene 8.11. – CO2-Minderungstrategien in Unternehmen 9.11. – Digitalisierung als Wegbereiter für Klimaschutz 13.11. – "Non-Party-Action" – Subnationale Akteure im globalen Klimaschutz 14.11. – Klimaschutz im Verkehr: mehr als nur Elektromobilität 15.11. – Carbon Pricing – die Zukunft marktorientierter Mechanismen 16.11. – Energieforschung in NRW – Innovationen für den Klimaschutz 17.11. – Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse der COP23 – Ausblick auf die COP24 in Schlesien in 2018 "Die Abendveranstaltungen der NRW Climate Lounge richten sich an Akteurinnen und Akteure aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus NRW und anderen Regionen – national wie international, an die zahlreichen Beraterinnen und Berater sowie Beobachterinnen und Beobachter der COP, an Medienvertreter sowie Interessierte aus dem Bonner Umfeld und Nordrhein-Westfalen. Wir laden alle herzlich ein, sich über die aktuellen Geschehnisse auf der COP zu informieren und mit uns zu klimapolitischen Themen ins Gespräch zu kommen", sagt Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts. Konferenz "Klimaschutz in der Industrie" Als Heimat von mehr als 50 Prozent der deutschen energieintensiven Grundstoffindustrie steht NRW wie auch andere Regionen mit ähnlichen Strukturen bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens vor besonderen Herausforderungen. Das ambitionierte Ziel: die Bereitstellung energieintensiver Grundstoffe bei weitgehender Vermeidung von Treibhausgasemissionen. NRW hat mit seiner Forschungslandschaft und innovativen Industrieunternehmen die große Chance zu zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit keine Gegensätze sind. Gemeinsam können die Unternehmen Vorreiter auf den wachsenden globalen Klimaschutzmärkten sein und wichtige Wertschöpfungs- und Innovationspotenziale erschließen. Unter dem Motto "Klimaschutz in der Industrie – NRW als Vorreiter bei der klimaverträglichen Gestaltung energieintensiver Produktion” sind alle Interessierten am 10. November 2017 von 10 bis 17.30 Uhr zur internationalen Fachkonferenz mit Vorträgen und Diskussionen in den Bonner Post Tower eingeladen. Auf dem Podium der Konferenz werden unter anderem Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, Eva Svedling, Staatssekretärin im schwedischen Ministerium für internationale Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz, Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts und Dr. Reinhold E. Achatz, CTO – Head of Corporate Function Technology, Innovation & Sustainability, von thyssenkrupp erwartet. Anschließend besteht die Möglichkeit sich hier sich mit den Expertinnen und Experten vor Ort auszutauschen. "Mit der Konferenz ist es uns gelungen, zentrale Vorreiter aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzubringen, die alle Pioniere in dem noch neuen, aber extrem relevanten Feld der sehr weitgehenden Treibhausgasminderung in der Grundstoffindustrie sind", sagt Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer, Forschungsgruppenleiter für Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am Wuppertal Institut. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten so einen direkten Einblick in den aktuellen Stand der internationalen Entwicklung zu diesem Thema."Für die Veranstaltungen sind keine UN-Akkreditierungen notwendig. Detaillierte Informationen zu den Events und Anmeldemodalitäten sind in den nachfolgenden Links zu finden.Pressemitteilung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH VisdP: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, PräsidentKontakt: Christin Hasken, Leitung Kommunikation Tel.: +49 202 2492-187 Fax: +49 202 2492-108E-Mail: christin.hasken@wupperinst.org

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23.10.2017 Wuppertal Institut

Zentrale Bausteine für das Regelwerk von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens

Das Wuppertal Institut hat die neueste Ausgabe der Carbon Mechanisms Review veröffentlicht, dem vierteljährlich erscheinenden Fachmagazin für marktbasierte Klimaschutzinstrumente. In dieser Ausgabe analysieren Axel Michaelowa und Stephan Hoch (Perspectives Climate Group), welche die zentralen Elemente des Regelwerks von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens (Cooperative Approaches) sein sollten. Das sogenannte "Rulebook" des Pariser Klimaabkommens wird Ende 2018 auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz verabschiedet. Die Autorinnen und Autoren arbeiten heraus, welche Aspekte des "Artikel 6-Kapitels" bis zum nächsten Jahr verabschiedet sein müssen und welche später noch verhandelt werden können.Daneben präsentiert das Magazin einen Anwendungsfall für sogenannte nicht-marktbasierte Ansätze, die gemäß Art. 6.8f. des Pariser Klimaabkommens möglich werden sollen: den "Adaptation Benefit Mechanism" (ABM). In einem Interview legt Gareth Philips, der Initiator des ABM, dar, welche Nachfrage er für die Adaptation-Zertifikate sieht, erläutert seine Sicht auf die Misserfolge des Clean Development Mechanism (CDM) und erklärt, wie zertifizierbare Adaptation-Projektresultate dargestellt werden sollen. Weitere Artikel thematisieren neue Herausforderungen für die Umweltintegrität unter Art. 6 (Konrad Raeschke-Kessler), mögliche Stolpersteine auf dem Weg zur Umsetzung von kooperativen Ansätzen (Martin Burian/Joachim Schnurr, GFA) sowie einen Bericht über die mögliche Nachfrage nach Offset-Zertifikaten aus dem Luftfahrtsektor inklusive der geplanten Regelungen im EU-Emissionshandel (Andrew Murphy, Transport and Environment).Die Ausgabe steht zum freien Download in englischer Sprache bereit.

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09.10.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Mariner Schneefall am Äquator

09.10.2017/Kiel. Beständig rieseln tierische Ausscheidungen und Teile abgestorbener Organismen von der Oberfläche der Ozeane Richtung Tiefsee. Dieser auch als „mariner Schneefall“ bezeichnete Partikelfluss spielt eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf und damit für das Klima. Bislang ist wenig über seine Verteilung in der Tiefe bekannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erstmals ein detailliertes Verteilungsbild des marinen Schneefalls im äquatorialen Ozean veröffentlicht. Es unterscheidet sich deutlich von bisherigen Vorstellungen.

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06.10.2017 Wuppertal Institut

Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23

Die Veranstaltungsreihe "NRW Climate Lounge" bietet an neun Werktagen der COP23 begleitende Veranstaltungen von 17 bis 19 Uhr an.Zum Auftakt der "NRW Climate Lounge" wird das Wuppertal Institut Grundlagen, Hintergründe und Zukunftsaussichten der internationalen Klimadiplomatie aufbereiten. Folgende Fragen sollen erläutert werden: Was sind Inhalte und Stand der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens? Welche Akteurinnen und Akteure haben welche Aufgaben auf einer Weltklimakonferenz? Welche Verhandlungsthemen stehen in Bonn auf der Agenda und wie ist der aktuelle Stand? Was bedeutet die Kehrtwende der USA-Administration für die internationale Klimapolitik? Wie verhält sich die amerikanische Delegation – ist sie konstruktive Begleitung oder Blockade? Was sind die Ziele und Erwartungen für die Verhandlungen in Bonn? Was bedeuten die zu erwartenden Ergebnisse für das weitere Vorgehen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens? Wer sind die zentralen Schrittmacher und wer sind die Bremser?Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am 6. November 2017 wird Ministerialdirektor Dr. Karsten Sach, Abteilung Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erwartet.Moderation: Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal InstitutsGrußwort: Michael Theben, Abteilungsleiter Klimaschutz, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-WestfalenReferenten:Lukas Hermwille, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehr- und Klimapolitik am Wuppertal InstitutFlorian Mersmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehr- und Klimapolitik am Wuppertal InstitutNicolas Kreibich, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehr- und Klimapolitik am Wuppertal InstitutWie auch immer die Ergebnisse der diesjährigen COP aussehen werden, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts werden darüber berichten: #MakingParisPossibleFür die Veranstaltungsreihe ist keine UN-Akkreditierung notwendig. Weitere Termine der Veranstaltungsreihe und zur COP23 finden sich in den folgenden Links.

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05.10.2017 TROPOS

Zentrale Messkampagne von MarParCloud auf den Kapverden

Wie beeinflussen organische Partikel aus dem Meer die Wolken und das Klima?

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29.09.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Antarktis: Rückkehr der Weddell-Polynja stützt Kieler Klimamodelle

29.09.2017/Kiel. In den 1970er-Jahren konnte die Wissenschaft mit Hilfe von Satelliten erstmals eine große eisfreie Fläche im winterlichen Weddell-Meer östlich der Antarktischen Halbinsel beobachten. Jetzt, 40 Jahre später, zeigt sich das Phänomen erneut – und stützt damit Kieler Klimamodelle, die die sogenannte Polynja als Teil einer natürlichen Klimavariabilität zeigen. Eine Arbeitsgruppe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatte in den vergangenen Jahren mehrere Studien dazu veröffentlicht.

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26.09.2017 Wuppertal Institut

NRW Climate Lounge

Anlässlich der Weltklimakonferenz (COP23), die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet, lädt das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut zur "NRW Climate Lounge" in den Post Tower in Bonn. An neun Abenden bietet diese Veranstaltungsreihe mit einem täglichen Update Einblicke in den aktuellen Stand der Verhandlungen und stellt zudem jeden Abend ein wichtiges Klimaschutz-Thema in den Mittelpunkt, über das mit NRW-Akteurinnen und -Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie internationalen Gästen diskutiert wird. Die Veranstaltungen beginnen in der Regel jeweils mit einem einführenden Vortrag des Wuppertal Instituts, der das Tagesgeschehen auf der COP selbst abbildet; anschließend folgen Vortrags- und Diskussionsformate zu den einzelnen Themen.Die NRW Climate Lounge findet vom 6. bis 9. November und vom 13. bis 17. November, jeweils von 17 bis etwa 19 Uhr, statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit (bis maximal 20 Uhr) bei Fingerfood miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am 6. November 2017 wird Ministerialdirektor Dr. Karsten Sach, Abteilung Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erwartet. Bei der Schlussveranstaltung am 17. November 2017 ist Staatssekretär Jochen Flasbarth des BMUB zu Gast.Folgende Termine und Veranstaltungen sind vorgesehen:06.11. – Einführung in die internationale Klimadiplomatie: Hintergründe, Akteure und Verhandlungen der COP23 07.11. – Klimaverträgliche Stadt- und Quartiersentwicklung: Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene08.11. – CO2-Minderungstrategien in Unternehmen09.11. – Digitalisierung als Wegbereiter für Klimaschutz13.11. – "Non-Party-Action" – Subnationale Akteure im globalen Klimaschutz14.11. – Klimaschutz im Verkehr: mehr als nur Elektromobilität15.11. – Carbon Pricing – die Zukunft marktorientierter Mechanismen16.11. – Energieforschung in NRW – Innovationen für den Klimaschutz17.11. – Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse der COP23 – Ausblick auf die COP24 in Schlesien in 2018Am 10. November findet eine internationale Fachkonferenz "Klimaschutz in der Industrie", die ebenfalls vom Land Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Wuppertal Institut ausgerichtet wird. Die Abendveranstaltungen der NRW Climate Lounge richten sich an Akteurinnen und -Akteure aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus NRW und anderen Regionen, an die zahlreichen Beraterinnen und Berater sowie Beobachterinnen und Beobachter der COP, an Medienvertreter sowie Interessierte aus dem Bonner Umfeld und Nordrhein-Westfalen. Für die Veranstaltungsreihe ist keine UN-Akkreditierung notwendig. Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldemodalitäten gibt es in den nachfolgenden Links.

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15.09.2017 Wuppertal Institut

Öffentliche Filmvorführung im Rahmen der ersten Bergischen Klimagespräche

Wem gehört die Stadt? Den Bauherren, die sie kaufen? Den Beamten, die sie verwalten? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Am Beispiel der Nutzung eines ehemaligen Industrieareals in Köln-Ehrenfeld geht der Film "Wem gehört die Stadt?" der Frage nach, wie Demokratie im Alltag funktionieren kann und wie viel politische Verantwortung die eigene Heimat für jeden Einzelnen bedeutet. Ende September finden in Solingen-Gräfrath die ersten Bergischen Klimagespräche statt, die zukünftig jährlich unter Leitung des Wuppertal Instituts veranstaltet werden. Im öffentlichen Teil wird am Donnerstag, den 28. September 2017, der von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges produzierte Film "Wem gehört die Stadt. Bürger in Bewegung" gezeigt. Die Filmemacherin ist für die Einführung und die anschließende Diskussion persönlich anwesend. Beginn ist um 20 Uhr im Klostersaal des Gräfrather Hofs, In der Freiheit 24-26, in Solingen. Ein Unkostenbeitrag von fünf Euro wird erhoben. Weitere Informationen zum Film und zur gesamten Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Webseite zum Film und dem Termin zu den Bergischen Klimagesprächen.

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07.09.2017 Wuppertal Institut

Unsere Städte - Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?

Die ersten Bergischen Klimagespräche 2017 finden vom 28. bis 30. September 2017 im Klostersaal in Solingen-Gräfrath statt. Unter dem Motto "Unsere Städte – Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?" startet damit ab Herbst 2017 eine neue Veranstaltungsreihe. Vormals war sie als Spiekerooger Klimagespräche bekannt. Im Vergleich zu den Spiekerooger Klimagesprächen liegt der Fokus bei den Bergischen Klimagesprächen stärker auf regionalen Entwicklungen. Mit der Verlagerung in das Bergische Land finden die Klimagespräche künftig in einer Region der Frühindustrialisierung statt und stehen als Symbol für das, was seit Jahren als "Anthropozän" benannt und als wesentliche Quelle des Klimawandels markiert wird: Nämlich, dass der Mensch heute Haupteinflussfaktor auf die Umwelt ist. Am ersten Abend, 28. September 2017 ab 20 Uhr, wird es eine öffentliche Vorführung des Films "Wem gehört die Stadt?" von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges geben. Sie selbst wird auch dabei sein. Organisatorisch verantwortlich für die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist das Wuppertal Institut. Die wissenschaftliche Leitung liegt weiterhin bei dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Pfriem und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, der auch die Spiekerooger Klimagespräche damals mit auf den Weg brachte. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Veranstaltungswebsite.

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06.09.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Pressemitteilung: Landwirtschaftliche Erträge im Einfluss des Klimawandels

Die internationale Forschung zeichnet bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels auf landwirtschaftliche Erträge ein einheitliches Bild, auch dann, wenn sich die angewandten Analysemethoden stark voneinander unterscheiden. Dies konnte im Rahmen des „Agricultural Model Intercomparison and Improvement Projects“ (AgMIP) mit Hilfe einer umfassenden Vergleichsstudie nachgewiesen werden.

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31.08.2017 Wuppertal Institut

Wege für mehr Klimaschutz in Südostasien

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben sich weltweit Staaten dazu verpflichtet bis 2030 und darüber hinaus ihre CO2-Emissionen massiv zu reduzieren. Das Paper "Climate Change Mitigation Pathways for Southeast Asia: CO2 Emissions Reduction Policies for the Energy and Transport Sectors" untersucht die Pläne zur Umsetzung der Nationally Determined Contributions (NDCs) für sechs Nationen der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Association of Southeast Asian Nations, ASEAN). Es vergleicht die jetzigen und künftig zu erwartenden CO2-Werte für verschiedene Sektoren sowie ihre Ziele im Kontext der ökonomischen und demografischen Sachlage. Im Vergleich zeigt sich eine große Variation bei den Ziel-Typen. Die Autorinnen und Autoren prüfen zudem nationale Pläne aus den NDCs und kommen zu dem Ergebnis, dass zwar viele Politikmaßnahmen gelistet werden, jedoch nur wenige davon quantifiziert sind, was die Wertung der Erreichbarkeit der Ziele deutlich erschwert. Insgesamt braucht es weiterführende Analysen, um die möglichen Auswirkungen der aktuellen Politikmaßnahmen und Pläne zur CO2-Reduktion nachvollziehen und einschätzen zu können, ob die aktuellen Maßnahmen zielführend sind. Das Paper stellt außerdem Überlegungen an, wie sich Ziele besser koordinieren lassen. Das Paper "Climate Change Mitigation Pathways for Southeast Asia: CO2 Emissions Reduction Policies for the Energy and Transport Sectors" von Lew Fulton, Alvin Mejia, Madgala Arioli, Kathleen Dematera und Oliver Lah wurde in Sustainability, Band 9, Ausgabe 7, veröffentlicht und steht zum freien Download zur Verfügung.

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31.08.2017 Wuppertal Institut

Der Weg zu einer CO2-freien Mobilität bis zum Jahr 2035

In einer Szenariostudie zeigen Forscher des Wuppertal Instituts, wie sich die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland von 166 Millionen Tonnen im Jahr 2016 bis zum Jahr 2035 auf null senken lassen – eine Zielmarke, die unter der Prämisse notwendig ist, dass die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll. Die Umsetzung dieser von der Staatengemeinschaft auf dem Klimaschutzgipfel in Paris 2015 vorgegebene Zielmarke erfordert eine rasche und konsequente Reduktion der Treibhausgasemissionen in allen Sektoren und auf nationaler wie globaler Ebene."Stufenweise Veränderungen reichen wegen des Handlungsdrucks nicht aus, um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig einen Beitrag zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu leisten", betont Dr.-Ing. Frederic Rudolph, Leiter der Studie und Projektleiter im Geschäftsfeld Mobilität und internationale Kooperationen in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut. "Gefordert sind in allen Sektoren umfassende Paradigmenwechsel und mutige strukturelle Veränderungen", ergänzt der Forscher. Dazu gehört, dass die Pkw-Verwendung durch die Nutzung alternativer Mobilitätsformen signifikant sinkt, die Fahrzeuggrößen kleiner werden und sich stärker an den wirklichen Bedarfen orientieren. Thorsten Koska ist Mitautor der Studie und ebenfalls Projektleiter in der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik. Er sagt: "Unsere Studie zeigt, dass eine umfassende Transformation von Mobilität und Verkehr dazu beitragen kann, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und unseren Verkehr zukunftsfähig zu gestalten, doch das gelingt nur mit innovativen Strategien für eine neue Mobilität." An der Studie "Verkehrswende für Deutschland – Weg zu einer CO2-freien Mobilität bis 2035" waren neben Frederic Rudolph und Thorsten Koska auch Clemens Schneider, Christiane Beuermann, Rike Carpantier und Ulrich Jansen vom Wuppertal Institut beteiligt. Die Studie wurde im Auftrag von Greenpeace e. V. erstellt und ist im nachfolgenden Link erhältlich.

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24.08.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Pressemitteilung: Zuverlässigere Vorhersage von Klimawandelauswirkungen auf Weizenerträge

Ein internationales Forschungsteam hat mathematische Funktionen verbessert um Auswirkungen von Klimavariabilität und -wandel auf landwirtschaftliche Weizenerträge zuverlässiger vorherzusagen. Das Team leistet somit einen wichtigen Beitrag, die lokale und globale Landwirtschaft wirksamer auf zukünftige Klimaveränderungen vorzubereiten. Seine Ergebnisse hat es vor kurzem in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Nature Plants“ veröffentlicht.

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24.08.2017 TROPOS

Rauch von kanadischen Waldbränden bis nach Europa transportiert.

ACTRIS-Netzwerk misst Rauchpartikel und Staub quer über den europäischen Kontinent.

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03.08.2017 Wuppertal Institut

Globales Klima

Am 12. Dezember 2015 verabschiedete die 21. Conference of Parties (COP 21) der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) das Paris Agreement. Dieser Tag markierte das Ergebnis eines langen Prozesses der Neuorganisation des internationalen Klimaregimes, der mit der Einführung der Bali Roadmap 2007 began, in Kopenhagen 2009 spektakulär scheiterte und mit einem neuen Ansatz in Durban 2011 fortgesetzt wurde. Der Artikel "Global Climate" fasst das Paris Agreement zusammen und analysiert seine Hauptbestandteile. Geschrieben wurde der Artikel von Wolfgang Obergassel, Christof Arens, Lukas Hermwille, Nico Kreibich, Florian Mersmann, Hermann E. Ott und Hanna Wang-Helmreich vom Wuppertal Institut und veröffentlicht im Yearbook of International Environmental Law. Er steht zum freien Download bereit.

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02.08.2017 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Wenn man die Bedeutung des Transportsektors für das 1,5-Grad-Ziel sowie die Bedeutung der Effizienz von Kraftfahrzeugen in diesem Kontext bedenkt, ist es wichtig, die Kernelemente eines Policy-Pakets für die Energieeffizienz einer Fahrzeugflotte zu verstehen. Die Analyse in diesem Paper nimmt drei Politikmaßnahmen in den Fokus: (1) CO2-Emissionsstandards für neue Fahrzeuge, (2) Kraftfahrzeugsteuer auf direkter oder indirekter Basis von CO2-Emissionslevel und (3) Kraftstoffbesteuerung. Dabei werden die Politikmaßnahmen der G20-Länder miteinander verglichen und der finanzielle Impact dieser Maßnahmen anhand des Ford Focus beispielhaft errechnet. Diese Analyse soll dazu beitragen, die Rolle des Transportsektors in globalen Dekarbonisierungsvorhaben zu beurteilen. Die Ergebnisse zeigen, dass nur eine integrierte Herangehensweise regulatorischer und steuerlicher Maßnahmen zu einem bedeutenden Effizienzgewinn der Fahrzeugflotte führen und die Kilometer im motorisierten Individualverkehr drosseln kann. Das Paper "On a pathway to de-carbonization - A comparison of new passenger car CO2 emission standards and taxation measures in the G20 countries" von Ziffer Yang, Peter Mock, John German, Anup Bandivadekar und Oliver Lah (Wuppertal Institut) wurde in "Transportation Research Part D: Transport and Environment" veröffentlicht und steht via ScienceDirect zum Download bereit.

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19.07.2017 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zu einer gerechten globalen Energietransformation

Wie viel Gestaltungsmacht haben das Pariser Klimaabkommen und die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung formulierten Sustainable Development Goals (SDGs) als internationaler Bezugsrahmen für die globale Energietransformation? In einer Studie analysiert Lukas Hermwille vom Wuppertal Institut die beiden Agenden und stellt deren Komplementaritäten heraus.Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Fokus allein auf innovative Ansätze und den Ausbau erneuerbarer Energien nicht ausreicht. Nimmt man die Ambition des 2 °C-Limits oder gar des 1,5 °C-Ziels ernst, reicht es nicht aus, darauf zu warten, bis Kohle, Öl und Gas von alleine obsolet werden, sondern es wird nötig werden, den Ausstieg aus fossilen Energieträgern aktiv politisch zu gestalten. In diesem Sinne empfiehlt die Studie mit Hilfe von "Exnovationsstrategien" auch die potenziellen Verlierer der Energietransformation in den Blick zu nehmen, so Widerstände abzubauen, um den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger rechtzeitig und gleichzeitig sozial gerecht zu erreichen. Die Studie ist bei der Friedrich-Ebert-Stiftung nun auch auf Englisch erschienen und steht zum freien Download bereit.

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19.07.2017 TROPOS

Staubablagerungen geben Neues zur Entstehungsgeschichte der Sahara preis

Pressemitteilung der Universität Leipzig

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14.07.2017 Wuppertal Institut

Transformational Changes: Putting Sustainability at the Heart of Action

Das International Forum for Sustainable Asia and the Pacific (ISAP) ist ein jährlich stattfindendes Forum, auf welchem diverse Themen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung in Asien und dem pazifischen Raum mit Vertreterinnen und Vertretern und Stakeholdern verschiedener Regierungen, internationaler Organisationen, Unternehmen und NGOs diskutiert werden. Während die Weltgemeinschaft das Pariser Klimaabkommen und die 2030 Agenda mit ihren SDGs versucht umzusetzen, gibt es positive Handlungen nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch von Städten, Unternehmen und Finanzinstitutionen.Eine dekarbonisierte Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung bedarf einer fundamentalen Veränderung unseres sozio-ökonomischen Systems. Wege dahin werden auf dem ISAP 2017 diskutiert. Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut wird am Thematic Track 1 zu "Long-term Decarbonisation Strategies: Pathway to a Smooth Transformation" teilnehmen.Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Veranstaltungswebsite.

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13.07.2017 Wuppertal Institut

Klimapolitik trotz(t) Trump

Der G20-Gipfel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg war für den globalen Klimaschutz nach dem angekündigten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen die Nagelprobe auf höchster Ebene. In einem noch nie da gewesenen Akt der Isolierung eines einzelnen Landes bekräftigten die übrigen "G19"-Staaten ihren Einsatz für das Abkommen. Sie machten zudem deutlich, dass dieses "unumkehrbar" sei. Damit hat eine neue Phase der internationalen Klimapolitik begonnen: Wird es dem Rest der Welt gelingen, eine effektive internationale Klimapolitik trotz des Rückzuges von US-Präsident Trump zu koordinieren? Gelingt es der Weltgemeinschaft möglicherweise sogar, nicht nur den amerikanischen Beitrag zu kompensieren, sondern die durch die Entscheidung der USA an vielen Stellen jetzt entstandene Dynamik zu nutzen, um am Ende Trump durch weitergehende Maßnahmen vielleicht sogar zu trotzen? Wie kann globaler Klimaschutz nach dem Rückzug der USA funktionieren? Dieser Frage widmet sich ein Forscherteam des Wuppertal Instituts. In einem "in brief" zeigen die Wissenschaftler, in welcher Weise die an Klimaschutz interessierten Staaten sich am besten organisieren, um das Pariser Klimaabkommen und die globale Klimapolitik erfolgreich weiterzuführen. Für die Weiterentwicklung der globalen Klima-Agenda bieten sich grundsätzlich zwei Ebenen an: einerseits die Aktivitäten im Rahmen des Klimaregimes, also der Klimarahmenkonvention und ihrer "Töchterverträge" Kyoto-Protokoll und Pariser Klimaabkommen. Andererseits kann auch jenseits dieser Verträge der Klimaschutz vorangetrieben werden, sollte es hier aufgrund einer massiven Obstruktionspolitik der USA und anderer Akteure zu einer deutlichen Schwächung kommen. "Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Es könnte sich ein Pionier-Club aus ambitionierten Staaten und subnationalen Akteuren bilden; einzelne Staaten könnten durch gemeinsame sektorale Aktivitäten bestimmte Fragestellungen gezielt angehen; zudem könnten im schlimmsten Fall auch Handelsmaßnahmen wie Strafzölle entwickelt werden, die den Umgang mit Nicht-Vertragsstaaten regeln", sagt Prof. Dr. Hermann E. Ott, Senior Advisor für globale Nachhaltigkeits- und Wohlfahrtsstrategien am Wuppertal Institut. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Annahme, ohne die USA sei kein effektiver Klimaschutz möglich und man müsse sie deshalb auf Biegen und Brechen miteinbeziehen, in den vergangenen 25 Jahren die globale Klimadiplomatie geprägt und verlangsamt habe. Diese Annahme müsse nun fallen gelassen werden, auch wenn die USA für rund ein Sechstel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sei. Die freiwilligen nationalen Beiträge (NDCs) des Pariser Klimaabkommens hätten auch bei einem Verbleiben der USA nachgebessert werden müssen, da sie für das Einhalten der von der Staatengemeinschaften angestrebten 2 °C-Grenze noch nicht ausreichen – die nächste Runde der Verhandlungen ab 2018 könne daher genutzt werden, den Ausfall der USA nicht nur wettzumachen, sondern sogar mehr als zu kompensieren."Trotz der radikalen Kehrtwende der Trump-Administration ist das Schicksal der Energietransformation in den USA noch nicht besiegelt. Energiepolitik liegt dort zu einem großen Teil in der Verantwortung der einzelnen Bundesstaaten, und auf deren Gesetzgebung hat der US-Präsident formal keinen Einfluss", erklärt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vize-Präsident des Wuppertal Instituts. "Wie bereits während der Amtszeit von Präsident George W. Bush führt die Politik der nationalen Administration zu einer starken Gegenreaktion subnationaler und nicht-staatlicher Akteure. Zudem wird die Abkehr von der bisherigen nationalen Energiepolitik weitere Preisreduktionen und technische Fortentwicklungen im Bereich erneuerbare Energien, Energieeffizienz und -speicher nicht aufhalten können. Die zentralen Innovationen werden dann aber möglicherweise weniger aus den USA kommen."In den kommenden Monaten und Jahren wird es eine Hauptaufgabe für die an Klimaschutz interessierten Staaten sein, eine starke Allianz zu bilden, um die USA in diesem Punkt weiter zu isolieren. Politisch liegt die größte Verantwortung bei der Europäischen Union (EU), weil nur sie über die notwendigen Ressourcen und den Einfluss verfügt, das Vakuum auszufüllen – vor allem auch finanziell. Hier liegt auch eine Chance Frankreichs und Deutschlands für eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Ziel eines ökologisch und sozial nachhaltigen Europa. In der Partnerschaft mit anderen Ländern, zuvorderst China, kann darüber hinaus viel erreicht werden.Das Wuppertal Institut verfolgt und bewertet seit mehr als 20 Jahren die Ergebnisse der internationalen Klimaschutzverhandlungen und setzt sich in seiner Forschung mit den Möglichkeiten der Umsetzung von Klimaschutzpfaden auf nationaler und globaler Ebene auseinander.Pressemitteilung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, EnergieVisdP: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, PräsidentKontakt: Christin Hasken, Leitung KommunikationTel.: +49 202 2492-187, Fax: +49 202 2492-108E-Mail: christin.hasken@wupperinst.org

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07.07.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Extrem sauerstoffarme Wirbel im Atlantik produzieren Treibhausgase

07.07.2017/Kiel. Im Jahr 2014 hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erstmals nahezu sauerstofffreie Wirbel im Atlantik detailliert untersuchen können. Bei der Auswertung der Daten konnten die Beteiligten Prozesse nachweisen, die aus dem Atlantik bisher nicht bekannt waren. Dazu gehört auch die natürliche Produktion erheblicher Mengen von Treibhausgasen, wie ein Autorenteam jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

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06.07.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Sinkender Meeresspiegel brachte Vulkane zum Überlaufen

06.07.2017/Kiel. Während der letzten 800.000 Jahre zeigten antarktische Temperaturen und atmosphärischer Kohlendioxidgehalt eine im Wesentlichen gleichgerichtete Entwicklung. Doch der Übergang in die letzte Eiszeit verlief anders: Vor ca. 80.000 Jahren sanken die Temperaturen, der Kohlendioxidgehalt aber blieb stabil. Ein internationales Forscherteam unter gemeinsamer Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung hat nun mit Hilfe von Modellrechnungen herausgefunden, dass ein Zusammenspiel aus abfallendem Meeresspiegel und zunehmender Vulkanaktivität zu der Anomalie geführt haben könnte. Die Ergebnisse erscheinen heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

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04.07.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Saisonales Meereis verstärkt Klimaerwärmung in der Arktis

04.07.2017/Kiel. Die Meereisausdehnung in der Arktis geht in den Sommermonaten aufgrund der Klimaerwärmung zunehmend rasch zurück. Wie eine jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlichte Studie unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, wird die Meereisbedeckung deutlich saisonaler. Nach Aussage der Autoren sind deshalb die stärksten Veränderungen in der Arktis jetzt und im kommenden Jahrzehnt zu erwarten.

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30.06.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Wald- und Flächenbrände gehen weltweit zurück

Frankfurt am Main, 30.06.2017. Trotz der Klimaerwärmung hat die bei Wald- und Flächenbränden verbrannte Fläche in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit insgesamt um rund 25 % abgenommen. Besonders

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29.06.2017 TROPOS

Wolken über der Wetterküche: Die Azoren im Fokus eines internationalen Forschungsteams

Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt Messkampagne auf den Azoren mit rund einer Million Euro

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23.06.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Pressemitteilung: 25 Jahre ZALF - Wissenschaftliches Symposium und Festakt in Müncheberg

Am 22. Juni 2017 feierte das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. gemeinsam mit rund 250 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Praxis sein 25-jähriges Bestehen.

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14.06.2017 Wuppertal Institut

Umgang mit politischer Volatilität zur Förderung von Klimaschutzstrategien

Wie der Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Abkommen zeigt, wirkt sich die politische Volatilität direkt auf die Klimaschutzpolitik aus. Das gilt insbesondere für Sektoren wie den Verkehr, die mit langfristigen Investitionen von Einzelpersonen (Fahrzeugen) sowie lokalen und nationalen Regierungen (Stadtform sowie Verkehrsinfrastruktur und Dienstleistungen) einhergehen. Der Verkehrssektor bietet ein großes noch nicht ausgeschöpftes Potenzial für kostengünstige Lösungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit. Die nun veröffentlichte Studie zielt darauf ab, einige etablierte politikwissenschaftliche Theorien über Klimaschutz im Verkehrssektor zu untersuchen, um Faktoren zu identifizieren, die dazu beitragen könnten, Erfolge von Richtlinien und Strategien in diesem Sektor zu erklären. Der Artikel "Continuity and Change: Dealing with Political Volatility to Advance Climate Change Mitigation Strategies - Examples from the Transport Sector" von Oliver Lah vom Wuppertal Institut wurde in Sustainability, Band 9, Ausgabe 6 veröffentlicht. Er steht auf Englisch zum kostenlosen Download bereit.

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14.06.2017 Wuppertal Institut

Synergien in der nachhaltigen Entwicklung und Faktoren für den Wandel im Transportsektor

In der 25. Ausgabe von "Transportation Research Procedia" werden referierte Papers veröffentlicht, welche auf der World Conference on Transport Research (WCTR) an der Tongji University in Shanghai, China, vom 10. bis 15. Juli 2016 vorgestellt wurden. Oliver Lah vom Wuppertal Institut veröffentlichte zwei Papers. In "Factors of Change: The influence of policy environment factors on climate change mitigation strategies in the transport sector" wendet Lah fest etablierte Theorien der Politikwissenschaft auf das Beispiel von Klimaschutz im Transportsektor an, um die Faktoren, welche die Schwankungen im Erfolg verschiedener Politikmaßnahmen und Strategien in diesem Sektor erklären könnten, zu identifizieren. In dem Paper "Sustainable development synergies and their ability to create coalitions for low-carbon transport measures" zeigt Lah, dass kohlestofarmer Verkehr signifikante und quantifizierbare Vorteile mit sich bringt, welche die Basis für politische und soziale Koalitionen bildet. Die Analyse basiert dabei auf Avoid-Shift-Improve Methoden und Fallstudien aus Deutschland, Kolumbien, Indien und Singapur. Beide Papers stehen via ScienceDirect zum freien Download zur Verfügung.

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13.06.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Gebietsfremde Arten: Inseln und Küstenregionen am meisten gefährdet

Frankfurt, den 13.06.2017. Erstmals haben Wissenschaftler globale Hotspots für nicht-einheimische Arten identifiziert. Die meisten gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten kommen demnach auf Inseln und

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07.06.2017 Wuppertal Institut

US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen

Am 1. Juni verkündete Präsident Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem Pariser Abkommen. Die riesige Presseresonanz zeigt, dass das Thema Klimawandel im Bewusstsein der Menschen angekommen und in breiten Kreisen als Problem erkannt worden ist. Der Rest der Welt muss nun verstärkt im Bereich Klimaschutz zusammen arbeiten - letztendlich könnten aber die USA größter Verlierer dieser Entscheidung sein. Zu diesem Ergebnis kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - und äußern sich nicht nur in einer eigenen Pressemitteilung zum Thema, sondern auch in zahlreichen Medien. Einen Überblick finden Sie hier.

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31.05.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Downsizing in animal communities leads to functional decay in tropical forests

[Sorry, this press release is only available in English, here http://www.bik-f.de/root/index.php?page_id=267&year=0&ID=768]

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18.05.2017 Wuppertal Institut

An einem Strang: Öffentliche und private Klimafinanzierung

Die Erstauflage der neuen Konferenz "Innovate4Climate - Finance & Markets Week (I4C)" findet vom 22. bis 25. Mai 2017 in Barcelona statt. Aus diesem Anlass präsentiert die Spezialausgabe der Carbon Mechanisms Review eine Mischung aus Themen der Kohlenstoffmärkte und der Klimafinanzierung. Dies umfasst, unter anderem, ein Interview mit GCF Board-Mitglied Karsten Sach sowie vier kurze Meinungsbeiträge zur Zukunft der Märkte für freiwillige Kompensation. Weitere Themen sind die Ausgestaltung der UNFCCC Guidance für Artikel 6.2 sowie neue Anforderungen an das Zusätzlichkeitsprinzip. Darüber hinaus wird das Konzept einer "International Carbon Asset Reserve" vorgestellt, welches Risiken beim Linking von Carbon Markets adressieren soll. Schließlich werden Barrieren hinsichtlich der Integration von Nachhaltigkeitseffekten in Marktmechanismen analysiert. Die komplette Ausgabe steht zum freien Download (in englischer Sprache) zur Verfügung.

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11.05.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Wählerische Fruchtfresser sind am flexibelsten

Frankfurt am Main, 11.05.2017. Südamerikanische Vögel, deren Nahrung in einer Jahreszeit nur aus ganz bestimmten Früchten besteht, sind äußerst flexibel, wenn es darum geht, in anderen Jahreszeiten

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10.05.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft

Am 27.April 2017 trafen PromotionsstipendiatInnen des Themenclusters „Transformationsforschung“ der Heinrich-Böll-Stiftung mit ExpertInnen des ZALF e.V. in Müncheberg zusammen, um gemeinsam über die Rolle der Landwirtschaft im Transformationsprozess zu mehr Nachhaltigkeit zu sprechen. Der Begriff der „Großen Transformation“ wurde im Jahr 2011 vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (WBGU, 2011) neu geprägt und meint den Umbau von Industriegesellschaften hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Weltwirtschaftsordnung. In einem abschließenden Welt-café diskutierten die PromotionsstipendiatInnen der Heinrich-Böll-Stiftung darüber, welche allgemeinen Bedingungen und Möglichkeiten einer nachhaltigen Landnutzung es gibt und wie die Landwirtschaft vom Verursacher zum Vermeider des Klimawandels werden kann.

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09.05.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Tag der offenen Tür im Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum

Frankfurt am Main, den 09. Mai 2017. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung öffnet das zugehörige Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum

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27.04.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Auf dem Gipfel der Evolution - Flechten bei der Artbildung zugeschaut

Frankfurt am Main, 27. April 2017. Die europäische Flechtenart Lasallia pustulata erlaubt neue Einblicke in den Prozess der Artbildung als Reaktion auf Umweltbedingungen. Die unscheinbaren

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25.04.2017 TROPOS

Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Ein Jahrzehnt nach der ersten künstlichen Wolke folgt jetzt die erste turbulente Wolke im Labor

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19.04.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Bären: Wenn jeder mit jedem kann

Frankfurt, den 19.04.2017. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit Hilfe mehrerer zoologischer Gärten das komplette Erbgut von vier Bärenarten sequenziert. Damit liegen erstmalig die vollständigen

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10.04.2017 Wuppertal Institut

Auf dem Weg zu einer gerechten globalen Energietransformation

Wie viel Gestaltungsmacht haben das Pariser Klimaabkommen und die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung formulierten Sustainable Development Goals (SDGs) als internationaler Bezugsrahmen für die globale Energietransformation? In einer nun veröffentlichten Studie analysiert Lukas Hermwille vom Wuppertal Institut die beiden Agenden und stellt deren Komplementaritäten heraus. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Fokus allein auf innovative Ansätze und den Ausbau erneuerbarer Energien nicht ausreicht. Nimmt man die Ambition des 2 °C-Limits oder gar des 1,5 °C-Ziels ernst, reicht es nicht aus, darauf zu warten, bis Kohle, Öl und Gas von alleine obsolet werden, sondern es wird nötig werden, den Ausstieg aus fossilen Energieträgern aktiv politisch zu gestalten. In diesem Sinne empfiehlt die Studie mit Hilfe von "Exnovationsstrategien" auch die potenziellen Verlierer der Energietransformation in den Blick zu nehmen, so Widerstände abzubauen, um den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger rechtzeitig und gleichzeitig sozial gerecht zu erreichen.Die Studie ist bei der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen und steht zum freien Download bereit.

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30.03.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Durstige Landwirtschaft: Übermässige Grundwassernutzung bedroht Lebensmittelversorgung weltweit

Frankfurt am Main, den 30.03.2017. Der Anbau international gehandelter Lebensmittel zapft immer größere Mengen an nicht-erneuerbarem Grundwasser an. Dies führt dazu, dass die Grundwasservorräte

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27.03.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Klimakiller Kuh: Methan-Ausstoß von Vieh könnte bis 2050 um über 70 Prozent steigen

Frankfurt am Main, den 27.03.2017. Kühe gelten als Klimakiller und in Zukunft werden sie sogar einen deutlich höheren Anteil an der Klimaerwärmung haben. Wissenschaftler des Senckenberg, der Royal

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24.03.2017 Wuppertal Institut

Klimaschutzszenarien für die Hafenregion Rotterdam

Das Wuppertal Institut entwickelte im Auftrag des Hafenbetriebs Rotterdam drei Klimaschutzszenarien zur Dekarbonisierung der Hafenregion Rotterdam bis 2050. Im größten Hafen Europas sind rund 80 Prozent der petrochemischen Industrie der Niederlande sowie große Stromerzeugungskapazitäten beheimatet. Damit hat der Hafen eine besondere Bedeutung bezüglich der Senkung der niederländischen und europäischen CO2-Emissionen. Die Szenarien zeigen Wege auf, wie die Hafenregion zur Einhaltung der Klimaschutzziele der EU beitragen und eine Vorreiterrolle in der Energiewende einnehmen kann. Alle drei Klimaschutzszenarien setzen unter anderem auf den Ausbau der erneuerbaren Energien (Wind- und Solarenergie) sowie auf den Einsatz effizienter Technologien. Der Schwerpunkt der Analyse liegt in den Bereichen "Kraftwerke", "Raffinerien" sowie "chemische Industrien", da diese Bereiche zusammen gegenwärtig rund 90 Prozent der CO2-Emissionen des Hafengebiets verursachen. Die drei Szenarien skizzieren, wie mit unterschiedlichen Strategien wie Elektrifizierung, Schließung von Kohlenstoffkreisläufen oder Carbon Capture and Storage (CCS) bis 2050 eine CO2-Reduktion von 75 bis 98 Prozent im Vergleich zu 2015 erreicht werden könnte. Basierend auf den entwickelten Szenarien werden Handlungsempfehlungen für die Unternehmen der Hafenregion, den Hafenbetrieb sowie die niederländische und europäische Politik abgeleitet. Ein viertes Szenario zeigt zum Vergleich eine "business as usual"-Entwicklung ohne weitgehende Bemühungen zur Dekarbonisierung auf, die den Ansprüchen der Klimaziele der EU nicht genügen würde. Die Studie wurde von Sascha Samadi, Stefan Lechtenböhmer, Clemens Schneider, Karin Arnold, Manfred Fischedick, Dietmar Schüwer und Andreas Pastowski (alle Wuppertal Institut) erstellt. Externe Unterstützung erhielt das Team im Projektverlauf durch Emile Chappin und Rob Stikkelman von der Technischen Universität Delft. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Rotterdamer Hafenbetriebs oder der Projektbeschreibung. Die komplette Studie finden Sie zum freien Download auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts.

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22.03.2017 TROPOS

Internationales Team um Oldenburger Meeresforscher untersucht Meeresoberfläche

TROPOS an Erforschung der dünnen Oberflächenschicht der Ozeane beteiligt

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16.03.2017 Wuppertal Institut

Setting Sails for Troubled Waters

Vom 7. bis 18. November fand in Marrakech die zweiundzwanzigste Vertragsstaatenkonferenz (COP22) der UN-Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) statt. Aufgrund des schnellen Inkrafttreten des Übereinkommens von Paris fand zudem im Rahmen der COP auch die erste Vertragsstaatenkonferenz des Pariser Abkommens (CMA1) statt. Wissenschaftler(innen) des Wuppertal Instituts haben die Konferenz beobachtet und eine umfassende Auswertung der Ergebnisse erstellt. Der Bericht diskutiert zunächst Entwicklungen in Bezug auf die Umsetzung des Pariser Abkommens, insbesondere das detaillierte "Regelbuch" und Kooperationsmechanismen. Als nächstes diskutiert der Artikel Entwicklungen in den verschiedenen Ansätzen, den Ehrgeiz beim Klimaschutz zu erhöhen, die das Pariser Abkommen etabliert hat: der "facilitative dialogue" in 2018, die Einbeziehung nicht-staatlicher und sub-nationaler Akteure sowie die Entwicklung langfristiger Klimaschutzstrategien. Zudem werden auch andere Entwicklungen in Marrakech, insbesondere in Bezug auf Klimafinanzierung und Anpassung, sowie weitere Entwicklungen außerhalb der UNFCCC, die einen Einfluss auf diese haben, insbesondere sich entwickelnde Allianzen, Entwicklungen in der internationalen Organisation für zivile Luftfahrt (ICAO) und im Montreal-Protokoll sowie mögliche Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahl diskutiert. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten war zunächst für viele ein Schock, bisher scheint das Pariser Abkommen aber sehr widerstandsfähig zu sein. Die Transformationsdynamik besteht weiter fort. Es wird nun wichtig sein, wie diese Dynamik ohne (oder vielleicht sogar gegen) die USA kanalisiert werden kann.Den kompletten Bericht finden Sie untenstehend zum freien Download.

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14.03.2017 TROPOS

Atmosphärenforschung rund um den Globus

Hochrangiges Symposium zu knapp 5 Jahren HALO am Standort in Oberpfaffenhofen

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08.03.2017 Wuppertal Institut

Die Transformation zur kohlenstoffarmen Gesellschaft schaffen

Trotz vieler aktueller politischer Krisen wird der Klimawandel ein Hauptthema auf der internationalen Agenda bleiben. Die Verabschiedung des Übereinkommens von Paris in 2015 und seine schnelle Ratifizierung in 2016 zeugen von einer starken Dynamik im weltweiten Vorgehen gegen die Erderwärmung. Da die globalen Treibhausgasemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts gegen Null gesenkt werden müssen, steht die schnelle Dekarbonisierung in vielen Ländern ganz oben auf der Tagesordnung.Das Wuppertal Spezial Nr. 53, herausgegeben von Stefan Lechtenböhmer und Katharina Knoop (beide Wuppertal Institut), gewährt Einblicke in die aktuelle Forschung im Bereich der Entwicklung hin zu kohlenstoffarmen Gesellschaften und soll damit zur Politikgestaltung auf internationaler sowie nationaler Ebene beitragen. Es versammelt Impulse der 8. jährlichen Konferenz des LCS-RNet (Low Carbon Society Research Network), die im September 2016 in Wuppertal stattfand, und steht zum kostenlosen Download auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zur Verfügung.

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03.03.2017 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Im Drohnenflug dem Wasser auf der Spur

Sind Grünflächen mit hoher Biodiversität widerstandsfähiger gegen nachteilige Umweltveränderungen wie Trockenheit? Mithilfe von ferngesteuerten Drohnen wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. diese These untersuchen. Dazu startet am 1. März 2017 das DFG-Projekt „pETchy: Patterns of Evapotranspiration Changing throughout the Year” innerhalb des DFG-Schwerpunktprogramms „Biodiversitäts-Exploration”.

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01.03.2017 Wuppertal Institut

Das Doppelziel von Artikel 6.4 des Pariser Abkommens

Das Pariser Abkommen betont die immanente Beziehung zwischen Klimawandel und Nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development, SD) und begrüßt die 2030 Agenda für die internationalen Sustainable Development Goals (SDGs). Allerdings mangelt es derzeit noch an Beurteilungsansätzen, um sicherzustellen, dass Klima- und Entwicklungsziele auf integrierte Weise erreicht werden und Zielkonflikte vermieden. In Artikel 6.4 des Pariser Abkommens wird ein neuer Mechanismus, der Sustainable Mitigation Mechanism, kurz SMM, vorgestellt. Er hat gleich ein zweifaches Ziel: Treibhausgase einsparen und nachhaltige Entwicklung voran treiben. Der Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls hatte bereits ein ähnliches Ziel; 2014 wurde das CDM SD Tool eingeführt, um die Vorteile des CDM für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen.Der Artikel "Learning from CDM SD tool experience for Article 6.4 of the Paris Agreement" von Karen Holm Olsen (Technical University of Denmark), Christof Arens und Florian Mersmann (beide Wuppertal Institut) analysiert, inwieweit das CDM SD Tool für Stakeholder von Nutzen sein kann. Die Autoren schlussfolgern, dass der Sustainable Mitigation Mechanism des Pariser Abkommens im Vergleich zum CDM ein stärkeres politisches Mandat hat, um Einflüsse auf nachhaltige Entwicklung zu messen und als "real, messbar und langfristig" zu deklarieren. In dem Artikel wird zudem diskutiert, wie ein robustes SD Berechnungssystem für den neuen SMM entworfen werden kann, basierend auf den Erfahrungen, die mit dem CDM SD Tool gesammelt wurden.Der Artikel wurde in Climate Policy veröffentlicht und steht zum freien Download bereit.

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