Neues aus den Partnerinstitutionen

15.05.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Bessel-Forschungspreisträger Philip Stier am MPI-M

Weitere Informationen

14.05.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Der Regen kommt, wenn die Pflanzen welken

Weitere Informationen

03.05.2018 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Mückenjagd auf dem Friedhof

Frankfurt am Main, den 03.05.2018. Dem einen oder anderen aufmerksamen Friedhofsbesucher wird es schon aufgefallen sein: Seit kurzem stehen auf Friedhöfen in Wiesbaden, Lorch und Dornburg im

Weitere Informationen

26.04.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Girls´Day 2018 am MPI-M

Weitere Informationen

24.04.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Delegation taiwanesischer Klimaforscher*innen zu Besuch am MPI-M

Weitere Informationen

17.04.2018 Wuppertal Institut

Neue Website zu Energiearmut online

Mehr als 50 Millionen Haushalte in der Europäischen Union leben in Energiearmut. Sie können ihre Wohnung nicht ausreichend heizen, ihre Energierechnungen nicht rechtzeitig bezahlen oder wohnen in feuchten und schimmeligen Wohnungen. Seit einigen Jahren diskutieren insbesondere das EU-Parlament und die Europäische Kommission das Thema verstärkt auf europäischer Ebene. Nun hat die Europäische Kommission es in das "Clean Energy for All Europeans", einem Gesetzgebungspaket für saubere Energie für alle Europäer, aufgenommen. In diesem Zuge rief die EU-Kommission die Beobachtungsstelle für Energiearmut – auch EU Energy Poverty Observatory, kurz EPOV genannt – ins Leben, um das Monitoring und den Erfahrungsaustausch zu verbessen. Die neue Online-Plattform "Beobachtungsstelle für Energiearmut" bietet dafür auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene Werkzeuge. Diese sollen Nutzerinnen und Nutzer aus Politik, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) oder Praxisakteure dabei unterstützen, Energiearmut effektiver zu bekämpfen – sei es durch konkrete Programme und Projekte oder durch die Formulierung politischer Rahmenbedingungen. Die Website dient als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Energiearmut, Informationen und Good-Practice-Beispiele für Interessenvertreterinnen und -vertreter sowie als Diskussionsforum. Expertinnen und Experten für Energiearmut aus Wissenschaft und Praxis entwickelten die Website "Beobachtungsstelle für Energiearmut" unter der Koordination der Universität Manchester. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts betreuen die Sammlung vergleichbarer pan-europäischer Daten und entwickeln Indikatoren für die Plattform. Johannes Thema, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, erklärt: "Auf der Plattform finden sich Indikatoren, die auf den besten, momentan verfügbaren Daten basieren. Viele davon zeigen, dass Energiearmut in einigen Mitgliedsstaaten sehr weit verbreitet ist." Außerdem seien einige der zentralen Indikatoren noch weiter in der Diskussion zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Praktikerinnen und Praktikern sowie der EU-Kommission, daher wird die Plattform noch verändert und ergänzt. Die Website beinhaltet daneben die weltweit größte Sammlung von Maßnahmen, um Energiearmut zu bekämpfen. Viele davon wurden in südeuropäischen und osteuropäischen Ländern erfasst, die bisher vergleichsweise wenig berücksichtigt sind.Das Projekt "Europäische Beobachtungsstelle für Energiearmut" (EU Energy Poverty Observatory/EPOV) startete im Dezember 2016 und läuft noch bis Frühjahr 2020. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung wird EPOV von der Universität Manchester geleitet und von einem Konsortium mit Ecofys, National Energy Action, The European Policy Centre, Intrasoft International und dem Wuppertal Institut umgesetzt.

Weitere Informationen

11.04.2018 TROPOS

Viel stärker als der Pinatubo

Waldbrände in Kanada sorgen für stärkste jemals gemessene Trübung der Stratosphäre über Europa

Weitere Informationen

11.04.2018 Wuppertal Institut

Industrie-Projekt nun Teil der KlimaExpo.NRW

Das Projekt "Transformationsprozesse für nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Industriestrukturen in NRW im Kontext der Energiewende" wurde nun von der KlimaExpo.NRW, einer Initiative der NRW-Landesregierung, prämiert. Es ist Teil des Virtuellen Instituts (VI) "Transformation – Energiewende NRW" und wurde gefördert durch die Stiftung Mercator. In der Begründung der Initiative KlimaExpo.NRW heißt es: "Sie haben gezeigt, wie Klimaschutz als Fortschrittsmotor in Nordrhein-Westfalen (NRW) betrieben werden kann und liefern zentrale analytische Grundlagen und Transformationsszenarien als Handlungsgrundlage für Politik, Unternehmen und weitere Akteure, um NRW zukunftsfähig zu machen."Die Herausforderungen des industriellen Transformationsprozesses gelten besonders für Nordrhein-Westfalen, denn das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands hat eine besonders dichte Energie- und Industriestruktur. Das prämierte Forschungsprojekt greift diese Herausforderungen auf. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeiteten Analysen zu Wertschöpfungspotenzialen für die Industrie und entwickelten auf dieser Basis für ausgewählte Branchen und Geschäftsfelder Transformationsziele und -strategien. Außerdem analysierten sie im Projekt, welche Handlungsmöglichkeiten innerhalb von Unternehmen bestehen, um sich an die veränderte Marktlandschaft im Zuge der Energiewende anzupassen.Das Virtuelle Institut ist ein Verbund von zehn renommierten Forschungsinstituten, die inter- und transdisziplinär soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte der Energiewende in Nordrhein-Westfalen erforschen. Es wird durch das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Wuppertal Institut koordiniert.

Weitere Informationen

10.04.2018 Wuppertal Institut

Wärmewende im Gebäudesektor stärken

Der deutsche Gebäudebestand verursacht aktuell etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Knapp die Hälfte hiervon entfallen auf den Wohngebäudebestand. "Besonders am Beispiel der privaten Kleinvermieter zeigt sich, dass politische Instrumente häufig an den Bedürfnissen der Zielgruppen vorbei entwickelt werden", sagt Steven März, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut und Autor des Artikels "Private Kleinvermieter – Ein vergessener Akteur auf dem Werg zur Wärmewende?!". In seinem Artikel geht er darauf ein, welche Veränderungen für das Gelingen der Wärmewende notwendig sind. Er untersuchte, inwieweit das derzeitige und etablierte Maßnahmenportfolio für die anstehenden Herausforderungen noch ausreichend ist und an welchen Stellen es angepasst werden muss. Steven März stellt Leitlinien für erste Überlegungen dar, die die wissenschaftliche und politische Debatte anstoßen und die Zielgruppe stärker einbeziehen sollen. Mit den Investitionen privater Kleinvermieter könne die Wärmewende gelingen. Zu den Maßnahmen gehören:Zielgruppenspezifische Ausrichtung des FörderrahmensAnreize nach Gebäudeenergieeffizienz erhöhenQuartier als Handlungsebene etablierenDer Artikel "Private Kleinvermieter – Ein vergessener Akteur auf dem Weg zur Wärmewende?!" ist in der Zeitschrift "et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen" erschienen und auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts abrufbar.

Weitere Informationen

09.04.2018 Max-Planck-Gesellschaft

IPCC benennt neue Autoren: Hamburger Forscher übernehmen wichtige Funktionen beim sechsten IPCC-Bericht

Weitere Informationen