Neues aus den Partnerinstitutionen

05.04.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Wissenschaftler*innen des MPI-M besuchten Chinesisches Meteorologisches Amt

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05.04.2018 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Walverwandtschaften: Blauwal-Erbgut enthüllt Paarung über Artgrenzen hinweg

Frankfurt am Main, den 05. April 2018. Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Goethe-Universität und der Universität Lund haben erstmals das komplette Erbgut des Blauwals

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29.03.2018 PIK Potsdam

Wenn Emissionen jetzt rasch sinken, spart das spätere Kosten – und es muss nicht soviel CO2 nachträglich aus der Luft geholt werden

29.03.2018 - Eine schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, wenn Regierungen sowohl die Kosten der Klimastabilisierung begrenzen wollen – als auch die Menge des CO2 möglichst klein halten wollen, das mit viel technischem Aufwand nachträglich aus der Atmosphäre wieder herausgeholt werden soll. Dazu müssten die Emissionen im Jahr 2030 mindestens 20 Prozent unter dem liegen, was die Länder im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zugesagt haben, so eine neue Studie – eine Erkenntnis, die für die beim UN-Klimagipfel in Polen geplante globale Bestandsaufnahme Ende des Jahres unmittelbar relevant ist. Die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre durch technische Verfahren wie Kohlenstoffabscheidung und unterirdische Speicherung (CCS) oder die verstärkte Nutzung von Pflanzen zum Absaugen von CO2 ist mit einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten verbunden.

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28.03.2018 TROPOS

Rasante Paarbildung – Nachweis eines neuen Reaktionsweges in der Atmosphäre

Forscherteam beobachtet Bildung von Aufbauprodukten beim Abbau von Kohlenwasserstoffen

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28.03.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Julia Pongratz tritt Professur an der LMU an

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27.03.2018 Wuppertal Institut

"Ökoroutine" neu aufgelegt

Befragungen zeigen, dass sich fast die gesamte Bevölkerung mehr Engagement beim Klimaschutz wünscht, doch nur wenige machen den Anfang. Dr. Michael Kopatz, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut und Autor des Buchs "Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten", vertraut dem Konsumenten nicht mehr: "Wir schieben Probleme lieber zur Seite, statt sie anzupacken und verteidigen unsere Alltagsroutine, so lange es geht." Deshalb müsse es eine neue Routine geben, die das Umfeld verändere, getreu dem Motto: Die Verhältnisse ändern, damit sich das Verhalten wandelt. Der Autor zeigt mit seinem Buch, dass sich wenig ändere, wenn sich Menschen benachteiligt fühlten und als vermeintlich einziger oder einzige auf einen Flug oder das Auto verzichteten oder sich einschränkten. Appelle bewirkten dabei nicht, dass sich unsere Routinen ändern. Dr. Michael Kopatz verdeutlicht in "Ökoroutine", dass die Menschen nachhaltiger leben können, ohne sich tagtäglich mit Klimawandel oder Massentierhaltung befassen zu müssen. Der Wandel zur Nachhaltigkeit könne sich verselbstständigen, wenn sich die Strukturen änderten – etwa mit Standards und Limits. Kopatz bezeichnet dies auch als "Erlösung des Konsumenten". Nun verlegt neben dem oekom-Verlag auch die Bundeszentrale für politische Bildung das Buch "Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten".

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26.03.2018 Wuppertal Institut

A fair transition away from coal

Die Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament veranstaltet eine Konferenz zur Frage, wie ein sozial verträglicher Kohleausstieg in Europa gelingen kann. Ziel der Konferenz ist es, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kohleregionen zusammenzubringen, um über einen fairen Übergang weg von der Kohle zu diskutieren, Synergien und eine Netzwerkplattform für den zukünftigen Austausch zu schaffen und mögliche konkrete Bereiche der Arbeitskonvergenz zu identifizieren. Dafür planen die Veranstalter zwei Panels mit interaktiven Diskussionen, mit kurzen Interventionen, gefolgt von einer Debatte sowie Fragen und Antworten mit den Teilnehmenden.Während der Veranstaltung stellt Timon Wehnert, stellvertretender Leiter Büro Berlin und Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, auch die Studie "Phasing-Out Coal, Reinventing European Regions" der Öffentlichkeit vor. Die Studie fertigte das Wuppertal Institut im Auftrag für "Die Grünen – Europäische Freie Allianz" an. Kern der Studie ist eine Analyse, wie vier europäische Kohleregionen in Deutschland, Polen, Griechenland und Spanien die EU-Strukturfonds verwenden und welche Ansatzpunkte es gäbe, diese Fördermittel gezielter für die notwenige Transformation – weg von der Kohle – zu verwenden.Weitere Redner sind Vertreterinnen und Vertreter aus den europäischen Kohleregionen sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments, wie Reinhard Bütikofer und Rebecca Harms. Die Veranstaltung bietet eine Simultanübersetzung in mehrere EU-Sprachen an.Mehr Informationen zur Konferenz und zum Projekt "Kohleausstieg: Europäische Regionen erfinden sich neu" sind im nachfolgenden Link zu finden.

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26.03.2018 Wuppertal Institut

Plastik überall

Es ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich: Plastik. Einerseits ist es auf vielfältige Weise einsetzbar, preisgünstig und unglaublich haltbar. Andererseits ist Plastik verantwortlich für ein globales Umweltproblem, denn jeden Tag landet mehr Plastikmüll in der Natur, in Flüssen und Ozeanen. Mittlerweile ist der einst gefeierte Kunststoff überall auf dem Planeten zu finden: als riesiger Müllstrudel in den Meeren und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Insgesamt wurden auf der Erde bisher rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Verpackungen machen den Großteil des Mülls aus. Mit 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf waren die Deutschen 2014 sogar Europameister.Wiederverwertung von Plastik funktioniert allen politischen Bemühungen zum Trotz mangelhaft. Die Dokumentation "Plastik überall" begleitet Aktivistinnen und Aktiviten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Politikerinnen und Politiker und geht der Frage nach, weshalb die Menschen das Müll-Problem noch nicht in den Griff bekommen haben. Auch Dr. Henning Wilts, Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, nimmt in der Dokumentation Stellung zu den Herausforderungen der noch immer extrem linearen Nutzung von Kunststoffen und den notwendigen Innovationsprozessen, um Plastik zu einem sinnvollen Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft werden zu lassen.Arte strahlt den Filmbeitrag "Plastik überall" am 3. April 2018 um 20:15 Uhr zum Dokumentarfilmabend "THEMA am Dienstag" aus. Wiederholt wird die Sendung am Freitag, 13. April um 9:45 Uhr sowie Sonntagnacht, 22. April um 1:35 Uhr. Der Trailer zur Dokumentation und weitere Informationen sind im nachfolgenden Link verfügbar.

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25.03.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Das MPI-M beglückwünscht Reimar Lüst zum 95. Geburtstag

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23.03.2018 Wuppertal Institut

"Der Transportsektor muss schnell dekarbonisiert werden"

"Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen oder sogar zu übertreffen – wie im Pariser Abkommen festgehalten – ist es nötig, dass der Transportsektor in Industrieländern, Entwicklungsländern und Schwellenländern schnell dekarbonisiert wird", sagt Oliver Lah, Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und internationale Kooperationen in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, in einem Interview mit Nikhil Chaudhary für das Online-Magazin "The Governance Post" der Hertie School of Governance.  Oliver Lah betont in diesem Interview, wie wichtig dafür die Integration von Politikmaßnahmen sei, um so mehrere Ziele zu adressieren, die einen Beitrag zur Bildung von Koalitionen wichtiger politischer Akteurinnen und Akteure leisten können. Die Integration von Maßnahmen kann somit auch die Stabilität des politischen Umfeldes begünstigen. Wichtig ist Oliver Lah, dass Innovation im Transportsektor auch soziale Innovationen einschließe, wie ein nachhaltiges, multimodales Mobilitätsverhalten, und nicht nur auf technologische Innovationen beschränkt werde.Das vollständige Interview ist in englischer Sprache im nachfolgendem Link abrufbar.

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