Neues aus den Partnerinstitutionen

18.01.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Kohlendioxid-optimierte Landnutzungsstrategien für Südamazonien

Über fünf Jahre (2011-2016) haben deutsche und brasilianische Universitäten, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im Rahmen des Forschungsprojekts CARBIOCIAL (Kohlenstoff-Sequestrierung, Biodiversität und soziale Strukturen in Süd-Amazonien) nachhaltige Landmanagementstrategien für das südliche Amazonasgebiet entwickelt. Ergebnisse des Forschungsprojekts sind nun gebündelt in einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift „Regional Environmental Change“ erschienen.

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17.01.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Das MPI-M trauert um Benjamin Möbis

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16.01.2018 Wuppertal Institut

Klimaschutz kommunal umsetzen

Das Klimaschutzabkommen von Paris ist ein Meilenstein, um den Klimakollaps zu verhindern. Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? Insgesamt 14 Beiträge geben interessierten Leserinnen und Lesern aus der Praxis und der angewandten Wissenschaft einen Überblick zu Herausforderungen und Chancen des kommunalen Klimaschutzes. Die Herangehensweise ist lösungsorientiert: Praxisbeispiele zeigen, wie erfolgreiches Klimahandeln lokal umgesetzt werden kann. Dies zeigen Ansätze zur Urbanen Energiewende, Bürgerwettbewerbe zum Klimaschutz sowie Dienstleistungen für Energieeffizienz. Weitere Beiträge informieren über Transition-Management, Suffizienz im kommunalen Klimaschutz und Angebote zu klimafreundlichen Alltagspraktiken. Im zweiten Teil des Buches "Verfahren und kommunale Governance" gehen Ralf Schüle, Jan Kaselofsky, Michaela Roelfes und Johannes Venjakob vom Wuppertal Institut darauf ein, dass die Dekarbonisierung auch auf regionaler Ebene voranschreitet. Allerdings fehle es bislang an tragfähigen methodischen Zugängen, den Stand, die Entwicklungsdynamik und die Fortschritte gesellschaftlicher Transformationen angemessen zu erfassen. Am Beispiel der Energiewende in der Metropole Ruhr schlagen die Autorinnen und Autoren daher ein Indikatorsystem vor, das auf ein übergreifendes Transformationsmonitoring abzielt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Analyse der Governance-Strukturen und den Handlungskapazitäten von Städten und Regionen. Im Kapitel "Partizipation im klimagerechten Stadtumbau" geht Benjamin Best, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am Wuppertal Institut, auf eine integrierte Analyse des Beteiligungsprozesses der "Innovation City Ruhr – Modellstadt Bottrop" ein. Dabei geht es um Aktivierungs- und Beteiligungsprozesse für energetische Modernisierungen im Gebäudebestand der Stadt Bottrop. Best rekonstruiert den urbanen Transformationsprozess von 2009 bis 2015 und zeigt Wege auf, durch welche die Bürgerinnen und Bürger noch stärker als bisher beteiligt werden können. Der Beitrag basiert auf der Doktorarbeit von Benjamin Best. Alle Autorinnen und Autoren sind oder waren an einem Ecornet-Institut beschäftigt. Auch das Wuppertal Institut ist eines der beteiligten Ecornet-Institute. Alle unabhängigen Institute binden systematisch Praxispartner in ihre Forschungsprojekte ein. Ziel dieses Ansatzes ist es – ebenso wie des Buches –, dadurch den kommunalen Klimaschutz sowie Städte und Gemeinden in ihrer Zukunftsfähigkeit zu stärken. Das Buch "Klimaschutz kommunal umsetzen" ist beim oekom-Verlag erhältlich.

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15.01.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

BonaRes auf der Internationalen Grünen Woche 2018

Boden – Grundlage des Lebens Bodenforscherinnen und Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin Über 1.600 Aussteller aus 67 Ländern und Fachleute aus allen Bereichen der Landwirtschaft treffen sich ab dem 19. Januar zur 83. Internationalen Grünen Woche in Berlin. In diesem Jahr mit dabei sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BMBF-Förderinitiative BonaRes, eines der derzeit größten nationalen Bodenforschungsprojekte. Sie werden zusammen mit Fachleuten der Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche Wissen über den Boden vermitteln und ein stärkeres Interesse am Boden wecken.

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15.01.2018 Deutsches Klimarechenzentrum

Mehr Speicherkapazität für dekadische Klimaprognosen

Für das Projekt MiKlip II (kurz für: Mittelfristige Klimaprognosen) ist am DKRZ eine Magnetbandbibliothek zur Speicherung der Ergebnisdaten in Betrieb genommen worden.

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12.01.2018 TROPOS

TROPOS-Forscher erneut unter den weltweit einflussreichsten Wissenschaftlern

nur elf aus Deutschland unter den „Highly Cited Researchers“ im Bereich Geowissenschaften

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11.01.2018 Wuppertal Institut

Raus aus der Komfortzone

Innovationen sind wichtig für Nachhaltigkeitstransformationen, reichen aber oft nicht aus, um etablierte, nicht nachhaltige Strukturen zu ersetzen. Beispielhaft wurden die erneuerbaren Energien in Deutschland zwar sehr erfolgreich gefördert, dies hat aber bisher noch nicht dazu geführt, die Kohle aus dem Energiemarkt zu verdrängen. Generell hat sich die Transformationsforschung bisher intensiv damit beschäftigt, wie neue, gewünschte Alternativen gefördert und etabliert werden können – und dockt dabei an den allgemeinen Innovationsdiskurs an. Die Frage, wie man das Alte beziehungsweise Ungewünschte am besten wieder los wird, wurde bisher nur wenig systematisch untersucht.Der Artikel "Out of the comfort zone" stellt daher das Konzept der "Exnovation" vor. Dabei wird Exnovation als die absichtsvolle Beendigung von bestehenden (Infra-)Strukturen, Technologien, Produkten und Praktiken definiert. Die Autoren Dirk Arne Heyen, Senior Researcher beim Öko-Institut e. V., sowie Lukas Hermwille und Timon Wehnert aus der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertal Instituts unterstreichen in diesem Artikel die Notwendigkeit sich aus der mentalen Komfortzone herauszubewegen und sich nicht nur mit positiven Win-Win und innovationsgetriebenen Transformationen zu beschäftigen. Vor diesem Hintergrund diskutieren sie die unterschiedlichen Ansätze für die Steuerung von Exnovationsprozessen. Der komplette Artikel ist im nachfolgenden Link kostenfrei als Download erhältlich.

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04.01.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die Sauerstoffarmut im Ozean nimmt zu

04.01.2018/Kiel. Die Gebiete mit extremer Sauerstoffarmut wachsen sowohl im offenen Ozean als auch in Küstenregionen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Wissenschaftsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Sonderforschungsbereich 754. In der bisher umfangreichsten Studie zu diesem Thema, die heute in der Fachzeitschrift Science erscheint, zeigen die Autorinnen und Autoren auch mögliche Folgen dieser Entwicklung sowie Lösungsansätze auf.

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20.12.2017 Max-Planck-Gesellschaft

Auswirkungen der weltweiten Wald- und Weidewirtschaft auf den Kohlenstoffhaushalt sind viel größer und älter als bisher angenommen

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20.12.2017 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Nutzung von Biomasse halbiert die durch Pflanzen gespeicherte Kohlenstoffmenge

Frankfurt am Main, den 20.12.2017. Einer neuen Studie im Fachjournal "Nature" zufolge speichern Pflanzen in Landökosystemen weltweit rund 450 Milliarden Tonnen Kohlenstoff - weniger als die Hälfte

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