Neues aus den Partnerinstitutionen

Vorherige SeiteNächste Seite
22.05.2018 PIK Potsdam

Arm und Reich: Steuern auf Landbesitz und Erbschaften können Ungleichheit verringern

22.03.2018 - Um die zunehmend ungleiche Verteilung von Vermögen in Industriegesellschaften zu verringern, ohne die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen, könnte ein Politikpaket aus Steuern auf Landbesitz und Erbschaften die optimale Lösung sein. Ein solches Maßnahmenpaket hätte gegenüber der Besteuerung von Unternehmen große Vorteile, wie eine neue Studie in der Zeitschrift International Tax and Public Finance feststellt. Es ist die erste Analyse, die den bisher vernachlässigten Faktor des Bodenwertes bei der Ungleichheit von Vermögen berücksichtigt. Der Grundbesitz ist auch deshalb von großem Interesse, da der Klimawandel die Bodenpreise und damit die Wohnkosten erhöhen könnte. Dem könnte durch intelligente Steuern entgegengewirkt werden, die gleichzeitig die allgemeine Ungleichheit in einem Land verringern - und damit möglicherweise ein Beitrag gegen den Populismus sind.

Weitere Informationen

18.05.2018 Wuppertal Institut

Positive Effekte von Energieeffizienz

Energie einzusparen hilft dem Klima und wirkt sich positiv auf Luftreinheit, Gesundheit, Ökosystem, Ressourcenverbrauch sowie auf die Wirtschaft und Energiesicherheit aus. Ein europäisches Forscherteam unter Leitung des Wuppertal Instituts fand nun heraus: Solche zusätzlichen Effekte summieren sich auf mindestens ein Drittel der Energiekosteneinsparungen. Während der Abschlusskonferenz in Brüssel präsentierten sie nun die Ergebnisse ihrer Analyse der Anwendung von mehr als 20 Effizienztechnologien in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten des Horizont-2020-Projekts "Calculating and Operationalizing the Multiple Benefits of Energy Efficiency in Europe" (COMBI) und ein neues Online-Tool. Damit die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht und die Treibhausgasemissionen reduziert werden, sind Energieeinsparungen notwendig. Deshalb folgen viele europäische Mitgliedsstaaten dem Prinzip "Energieeffizienz zuerst". Auch die Kommission der Europäischen Union (EU) stützt sich bei den neuesten Entwürfen für EU-Richtlinien und Energieeinsparziele auf dieses Prinzip. Zahlreiche Studien, wie etwa die der EU-Kommission oder des Fraunhofer-Instituts für Innovations- und Systemforschung ISI zeigen, dass sich die meisten zusätzlichen Investitionen in Energieeffizienz-Maßnahmen mit Kosteneinsparungen über die technische Lebensdauer auszahlen. Es gibt darüber hinaus jedoch weitere positive Effekte, die in der öffentlichen Diskussion und damit auch in der politischen Entscheidungsfindung noch nicht ausreichend berücksichtigt werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Calculating and Operationalizing the Multiple Benefits of Energy Efficiency in Europe" (COMBI) untersuchte das Wuppertal Institut zusammen mit den Universitäten Antwerpen und Manchester, Copenhagen Economics, sowie Advanced Building and Urban Design (ABUD) umfassend die Konsequenzen von Energieeffizienz-Szenarien. Das Europäische Forschungsprogramm Horizont 2020 finanzierte das Projekt mit rund einer Millionen Euro über drei Jahre. Die Forscherinnen und Forscher erstellten zunächst detaillierte Szenarien, mit denen die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen aus unterschiedlichen Sektoren modelliert wurde. Hierbei entwickelten sie ein Referenz- und ein ambitioniertes Effizienzszenario bis zum Jahr 2030, wie es auch derzeit in den EU-Institutionen diskutiert wird. Die daraus resultierenden Energieeinsparungen und korrespondierenden Investitionskosten flossen als Ausgangsgrößen in weitere spezialisierte Modelle ein, um differenzierte Aussagen über die Konsequenzen des Energieeffizienz-Programms machen zu können.Effizienzbeispiel: Gebäudesanierung Die Luftverschmutzung ist eine von fünf Analysekategorien, denen sich das COMBI-Forscherteam widmete. Dabei untersuchte es beispielsweise die Auswirkungen von Gebäudesanierungen und stellte die aufzubringenden Investitionen den positiven Effekten einer Sanierung gegenüber. Demnach führen Sanierungsmaßnahmen nicht nur zu verringerten Energiekosten, sondern auch zu saubererer Luft und einem gesünderen Raumklima in Gebäuden, was nachweislich positive Effekte auf die Gesundheit der Menschen hat, die sich darin aufhalten. Wird ein Gebäude modernisiert, sinken zunächst die Energiekosten. Nach Angaben von Johan Couder, COMBI-Forscher an der Universität Antwerpen, könnten sich in den untersuchten Jahren von 2015 bis 2030 die zusätzlichen Investitionen in Europa für Gebäudesanierungen auf 300 Milliarden Euro belaufen. "Dem gegenüber stehen allerdings über 330 Milliarden Euro an zusätzlichen Energiekosteneinsparungen über die Lebensdauer der Gebäude", ergänzt Couder. Hinzu kommen die positiven Gesundheitseffekte aus der Verbesserung des Raumklimas, wodurch sich eine insgesamt deutlich positive Bilanz ergibt. Das Forscherteam ging im Projekt COMBI noch einen Schritt weiter: Sie setzten das GAINS-Modell des Wiener International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) ein, das die Energieeinsparungen in niedrigere Luftschadstoffkonzentrationen umsetzt. Dabei fanden sie heraus, dass allein durch die Gebäudesanierung in der EU rund 2.000 Todesfälle pro Jahr vermieden werden könnten. Mit besseren Neubauten ließen sich jährlich weitere 16.000 vorzeitige Todesfälle abwenden, insgesamt 38.000 verlorene Lebensjahre könnten vermieden werden. Das Projektteam bezifferte zudem, dass sich durch die Gebäudesanierung der ökologische Fußabdruck um mehr als 90 Megatonnen senken ließe. Auch die kurzfristigen, wirtschaftlichen Vorteile seien beeindruckend: "Zusätzliche Investitionen und verfügbare Einkommen aufgrund niedrigerer Energiekosten könnten die Wertschöpfung in der EU um bis zu 42 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen und über 650.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen", bilanziert Johannes Thema, wissenschaftlicher Koordinator des Projekts in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut. Dies sei jedoch nur dann der Fall, wenn das jeweilige Land über freie Produktionskapazitäten verfüge – sich also in einem wirtschaftlichen Abschwung befinde – was heute etwa die Hälfte der EU-Mitgliedsstaaten betrifft. COMBI: Online-Tool Neben der Präsentation der Projektergebnisse stellte das Forscherteam am 17. Mai 2018 auch ein Online-Tool auf der COMBI-Abschlusskonferenz in Brüssel vor. Es bietet Zugang zu den Projektergebnissen und erlaubt visualisierte und anpassbare Kosten-Nutzen-Analysen. Politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern soll es künftig eine weitere Orientierung für die Entwicklung neuer Gesetze und politischen Zielsetzungen geben. Die Hoffnung des COMBI-Teams ist, dass die zusätzlichen positiven Auswirkungen von Energieeffizienzmaßnahmen eine größere Rolle im politischen und öffentlichen Diskurs spielen. Das Tool ist kostenlos verfügbar. Dieses Projekt wurde durch das EU-Programm "Horizont 2020" für Forschung und Innovation im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 649724 gefördert.PressemitteilungWuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbHVisdP: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, PräsidentKontakt: Christin Hasken, Leitung KommunikationTel.: +49 202 2492-187Fax: +49 202 2492-108E-Mail: christin.hasken@wupperinst.org 

Weitere Informationen

18.05.2018 Wuppertal Institut

Die Rolle der Digitalisierung in der Energiewende

Im Vergleich zu den Jahrzehnten zuvor ist das Energiesystem heute durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet und steht unter ständigem Veränderungsdruck. In ihrem neuen Artikel "Rolle der Digitalisierung in der soziotechnischen Transformation des Energiesystems" diskutieren Professor Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Paul Weigel, Doktorand am Wuppertal Institut, die Rolle der Digitalisierung in den derzeitigen Prozessen. Sie nutzen dafür die Mehr-Ebenen-Perspektive (Multi Level Perspective, MLP). Diese sieht Transformation als ein Zusammenspiel von externen und internen Faktoren an: Die äußeren übergeordneten Entwicklungen kreieren einen Veränderungsdruck auf das Regime von außen, welches infolgedessen aus der Balance geraten kann. Darüber hinaus eröffnen sich Möglichkeiten für zielgerichtete Veränderungen im System durch die erfolgreiche Etablierung von innovativen Ansätzen. Letzteres gilt gerade für die breiten Anwendungspotenziale der Digitalisierung. Die beiden Autoren zeichnen die Transformationsprozesse im Energiesektor seit Beginn der Liberalisierung nach und blicken anschließend auf die Herausforderungen in der jetzigen Phase der Energiewende – darunter die Systemintegration erneuerbarer Energien in das Stromsystem und die digitale Vernetzung. Der Artikel schließt ab mit einer Analyse externer und interner Faktoren, die eine Digitalisierung des Energiesektors weiter vorantreiben. Der Artikel ist in "et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen" erschienen und im nachfolgenden Link kostenpflichtig abrufbar.

Weitere Informationen

17.05.2018 Wuppertal Institut

Ausstellung "Durstige Güter" im Wuppertal Institut eröffnet

Rund 140 Liter Wasser stecken in einer Tasse Kaffee und über 83 Liter Wasser in einem Kilo Tomaten aus Spanien. Diese Zahlen wirken auf den ersten Blick utopisch, aber sie beziehen sich nicht auf den reellen Wassergehalt in den Produkten, sondern auf das virtuelle Wasser. Dieses ist das Wasser, das zur Herstellung von Produkten verwendet wird. Es lässt sich in drei verschiedene Kategorien einteilen: grünes Wasser – entspricht Regenwasser und hat keinen negativen Einfluss auf die Grundwasserressourcen–, blaues Wasser – aus Flüssen, Seen und Grundwasser – und graues Wasser – entspricht dem belasteten Wasser und dem Anteil an Wasser, der zur Verdünnung und Neutralisierung von Schadstoffen gebraucht wird. Die Wanderausstellung "Durstige Güter" beschäftigt sich ausgiebig mit der ressource Wasser und ist ab sofort im Foyer des Wuppertal Instituts zu sehen. Sie schafft Klarheit darüber, wie viel virtuelles Wasser Menschen verbrauchen, welche Zusammenhänge zwischen dem eigenen Konsum und der globalen Süßwasserknappheit bestehen und welche Auswirkungen der Konsum auf die Wasserressourcen haben. Wasserknappheit und die Konkurrenz um Wasser gehören heutzutage zu den wichtigsten Umweltproblemen. Deshalb geht die Ausstellung darauf ein, in welchen Maß die vorgestellten Produkte zur Wasserknappheit in den Anbauregionen beitragen. Zehn zum Teil interaktive Stationen laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit den Themen virtuelles Wasser an sich, Produkten aus unserem Alltag und deren Wasserfußabdruck sowie der Wassersituation in den Ländern, aus denen sie stammen, zu befassen. Damit die Besucherinnen und Besucher ihr Verhalten überdenken und ändern können, erhalten sie Kaufempfehlungen, die ihnen helfen sollen, ihren Wasserfußabdruck zu verringern. Außerdem stellt die Ausstellung verschiedene Siegel vor und erklärt, welche Voraussetzungen es gibt, damit ein Produkt dieses Siegel tragen darf. Die Ausstellung, die vom BUND Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu), der Vereinigung deutscher Gewässerschutz e.V. (VDG) und der Agentur Prototypen erstellt wird, wird vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Die Ausstellung ist auch für Schulklassen ab Sekundarstufe I geeignet und kann vom 17. Mai bis zum 7. Juni 2018 im Foyer des Wuppertal Instituts – Döppersberg 19, 42103 Wuppertal – von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und freitags bis 15 Uhr besucht werden.

Weitere Informationen

16.05.2018 PIK Potsdam

„Vom Papst zu Rate gezogen“: Katholische Akademie Bayern ehrt Klima-Ökonom Edenhofer

16.05.2018 - Die Katholische Akademie Bayern ehrt den Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer mit ihrem Romano Guardini Preis. „Als Wirtschaftswissenschaftler von Rang, als engagierter Politik-Berater und als öffentlicher Mahner weist Ottmar Edenhofer immer wieder auf den Klimawandel als eines der drängendsten Probleme unserer Erde hin und schlägt konkrete Lösungen vor“, erklärte die Akademie. „Nicht zuletzt Papst Franziskus hat für seine Enzyklika Laudato Si´ Ottmar Edenhofer mehrfach und intensiv zu Rate gezogen. Beider Überzeugung nach sind Umweltzerstörung und Armut eng miteinander verzahnte Probleme, die in der ‚Sorge für unser gemeinsames Haus‘ nur gemeinsam zu lösen sind.“ Edenhofer ist Chef-Ökonom und ab Herbst Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört; außerdem ist er Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor an der Technischen Universität Berlin (TUB).

Weitere Informationen

15.05.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Bessel-Forschungspreisträger Philip Stier am MPI-M

Weitere Informationen

14.05.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Der Regen kommt, wenn die Pflanzen welken

Weitere Informationen

03.05.2018 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Mückenjagd auf dem Friedhof

Frankfurt am Main, den 03.05.2018. Dem einen oder anderen aufmerksamen Friedhofsbesucher wird es schon aufgefallen sein: Seit kurzem stehen auf Friedhöfen in Wiesbaden, Lorch und Dornburg im

Weitere Informationen

26.04.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Girls´Day 2018 am MPI-M

Weitere Informationen

24.04.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Delegation taiwanesischer Klimaforscher*innen zu Besuch am MPI-M

Weitere Informationen

17.04.2018 Wuppertal Institut

Neue Website zu Energiearmut online

Mehr als 50 Millionen Haushalte in der Europäischen Union leben in Energiearmut. Sie können ihre Wohnung nicht ausreichend heizen, ihre Energierechnungen nicht rechtzeitig bezahlen oder wohnen in feuchten und schimmeligen Wohnungen. Seit einigen Jahren diskutieren insbesondere das EU-Parlament und die Europäische Kommission das Thema verstärkt auf europäischer Ebene. Nun hat die Europäische Kommission es in das "Clean Energy for All Europeans", einem Gesetzgebungspaket für saubere Energie für alle Europäer, aufgenommen. In diesem Zuge rief die EU-Kommission die Beobachtungsstelle für Energiearmut – auch EU Energy Poverty Observatory, kurz EPOV genannt – ins Leben, um das Monitoring und den Erfahrungsaustausch zu verbessen. Die neue Online-Plattform "Beobachtungsstelle für Energiearmut" bietet dafür auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene Werkzeuge. Diese sollen Nutzerinnen und Nutzer aus Politik, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) oder Praxisakteure dabei unterstützen, Energiearmut effektiver zu bekämpfen – sei es durch konkrete Programme und Projekte oder durch die Formulierung politischer Rahmenbedingungen. Die Website dient als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Energiearmut, Informationen und Good-Practice-Beispiele für Interessenvertreterinnen und -vertreter sowie als Diskussionsforum. Expertinnen und Experten für Energiearmut aus Wissenschaft und Praxis entwickelten die Website "Beobachtungsstelle für Energiearmut" unter der Koordination der Universität Manchester. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts betreuen die Sammlung vergleichbarer pan-europäischer Daten und entwickeln Indikatoren für die Plattform. Johannes Thema, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, erklärt: "Auf der Plattform finden sich Indikatoren, die auf den besten, momentan verfügbaren Daten basieren. Viele davon zeigen, dass Energiearmut in einigen Mitgliedsstaaten sehr weit verbreitet ist." Außerdem seien einige der zentralen Indikatoren noch weiter in der Diskussion zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Praktikerinnen und Praktikern sowie der EU-Kommission, daher wird die Plattform noch verändert und ergänzt. Die Website beinhaltet daneben die weltweit größte Sammlung von Maßnahmen, um Energiearmut zu bekämpfen. Viele davon wurden in südeuropäischen und osteuropäischen Ländern erfasst, die bisher vergleichsweise wenig berücksichtigt sind.Das Projekt "Europäische Beobachtungsstelle für Energiearmut" (EU Energy Poverty Observatory/EPOV) startete im Dezember 2016 und läuft noch bis Frühjahr 2020. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung wird EPOV von der Universität Manchester geleitet und von einem Konsortium mit Ecofys, National Energy Action, The European Policy Centre, Intrasoft International und dem Wuppertal Institut umgesetzt.

Weitere Informationen

Vorherige SeiteNächste Seite