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21.06.2011

Globale Klimamodellierung Hoch entwickelte Klimamodelle versuchen, das Klima so realitätsnah wie möglich abzubilden und Aussagen über seine künftigen Veränderungen zu machen.

Was sind Klimamodelle?

© Michael Böttinger, DKRZ/IPCC DDC

© Michael Böttinger, DKRZ/IPCC DDC

Klimamodellrechnungen sind zu einer wichtigen Grundlage für gesellschaftliche und politische Entscheidungen zum Klimaschutz und über die Eingrenzung der Folgen des Klimawandels geworden.  Mehr

Welche Klimamodelle gibt es?

© Dieter Kasang

© Dieter Kasang

Überblick und einfache Modelle

Je nach Fragestellung werden heute Modelle unterschiedlicher Komplexität gebraucht, von den einfachen Modellen über die Modelle mittlerer Komplexität bis hin zu den äußerst komplexen Ozean-Atmosphäre-Modellen. Was ist damit jeweils gemeint?  Mehr

© Claussen et.al., MPI-M

© Claussen et.al., MPI-M

Klimamodelle mittlerer Komplexität (EMICs)

Zwischen den einfachen und den komplexen Klimamodellen stehen die Modelle mittlerer Komplexität, nach der englischen Bezeichnung „Earth system Models of Intermediate Complexity“ auch EMICs genannt. Mehr

© IPCC

© IPCC

Komplexe Klimamodelle (GCMs)

Komplexe Klimamodelle sind aufwendige Computermodelle. Sie stellen einzelne Subsysteme des Klimasystems oder sogar einzelne Komponenten der Subsysteme in getrennten Modellen dar, die miteinander gekoppelt werden.  Mehr

© MPI-OM

© MPI-OM

Wofür werden Klimamodelle gebraucht?

Die bekannteste und wichtigste Anwendung von Klimamodellen besteht in der Projektion des möglichen Klimawandels durch den Menschen. Welche Ziele gibt es noch für Klimamodellrechnungen? Mehr

© NASA GSFC

© NASA GSFC

Ein Ensemble an Modellen

Die Modellierung des vergangenen und vor allem des gegenwärtigen Klimas dient nicht zuletzt dazu, die Qualität der Modelle zu verbessern.  Mehr

© DKRZ/MPI-M/KlimaCampus

© DKRZ/MPI-M/KlimaCampus

Wie verlässlich sind Klimamodelle?

Für die Öffentlichkeit sind die wichtigsten Botschaften der Klimamodellrechnungen die Projektionen des zukünftigen Klimas. Aber wie zuverlässig sind die Klimaprojektionen? Mehr

Zu diesem Dossier haben verschiedene Autoren und Einrichtungen beigetragen

Mitwirkende

Professor Ulrich Cubasch,
Dr. Ingo Kirchner et. al.,
Institut für Meteorologie,
Freie Universität Berlin

Dr. Georg Feulner
Arbeitsgruppe von Professor Stefan Rahmstorf, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Dr. Edilbert Kirk
Arbeitsgruppe Professor Klaus Fraedrich
und Katja Tholen-Ihnen, Pressestelle,
Exzellenzcluster CliSAP der Universität Hamburg

Professor Ulrike Langematz,
Institut für Meteorologie,
Freie Universität Berlin

Dr. Dieter Kasang
im Auftrag vom Climate Service Center des Helmholtz-Zentrums Geesthacht

Das Klimzug-Projekt "nordwest 2050"

Beratung
Dr. Annette Kirk,
Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

Begutachtung
Dr. Andreas Villwock,
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR)

Koordination
Susanne Schuck-Zöller
Climate Service Center des Helmholtz-Zentrums Geesthacht

Globalmodelle aus Deutschland

Das globale Klimamodell ECHAM

© MPI-M

Eines der weltweit führenden globalen Klimamodelle, ECHAM, kommt vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Es wird ständig weiter entwickelt und dient als Ausgangspunkt für viele weitere Modellierungsarbeiten, auch in anderen Forschergruppen.  Mehr für Wissenschaftler zu ECHAM (nur auf Englisch)

Der Planet Simulator

Planetsimulator

Das Open-Source-Projekt Planetsimulator steht der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft zur Verfügung und wird ständig durch neue Module erweitert, so etwa zum Ozean, zur Atmo- und zur Biosphäre.  Mehr

Das neue gekoppelte Klimamodell CLIMBER-4

© PIK - LPJmL model

In der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wird derzeit das gekoppelte Erdsystemmodell CLIMBER-4 entwickelt, ein neues, mächtiges Werkzeug für die Klimastudien der Potsdamer Forscher.
 Modelldetails des gekoppelten Klimamodells CLIMBER-4

Klima-Chemiemodellierung mit EMAC

Fig-14-3a

Mit Hilfe des Klima-Chemie-Modells EMAC werden Prozesse in der Stratosphäre modelliert, um anthropogene und natürliche Klimavariationen zu untersuchen.  Mehr

Modellierung natürlicher Klimaveränderungen

Bsp2-abb1

Für die Paläoklimaforschung werden Globale Erdsystemmodelle genutzt. Sie bringen die Wechselwirkung zwischen den Veränderungen natürlicher Klimafaktoren mit den Beobachtungen in Einklang.  Mehr

Informationen

Materialsammlung

Mpi-m Klimaprojektionen21.jpg

Das Klima des 20. und 21. Jahrhunderts: In seinem Forschungsbericht gibt das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg einen Einblick in die globale Klimamodellierung.

 Globale Klimamodellierung

Globalmodelle

Materialien

Unterstützung des IPCC-Prozesses

© MPI-M

Der „Zwischenstaatliche Ausschuss zum Klimawandel“ (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) erstellt regelmäßig Zusammenfas-sungen der aktuellen Forschungsergebnisse. So wurden Klimamodellie-rungs-Teams in aller Welt vom IPCC aufgefordert, jeweils drei Zukunftsszenarien durchzu-rechnen und die Ergebnisse dieser Klimaprojektionen anderen Forschergruppen zur weiteren Auswertung verfügbar zu machen.

Diese Auswertungen wurden im 4. Sachstandsbericht des IPCC zusammengefasst und bewertet. Der deutsche Beitrag umfasst eine Serie von Modellrechnungen, die mit den Modellen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und dem Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg erstellt wurden.

Die Broschüre Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert (2006) gibt einen Überblick u.a. über die wichtigsten Ergebnisse der Klimaprojektionen.  mehr

Zwei-Grad-Ziel

© MPI-M

Welche Emissionen können wir uns noch erlauben, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen? Dieser Frage gehen Dr. Erich Roeckner und Ko-Autoren vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in einer Arbeit aus dem Jahr 2010 nach.  mehr

Globalmodelle zur Erforschung der Vergangenheit

© MPI-M

Eine zentrale Herausforderung in der Klimaforschung ist die Unterscheidung zwischen der natürlichen Klimavariabilität und dem von Menschen beeinflussten Klimawandel. Um diese Faktoren voneinander abzugrenzen, ist es erforderlich, die Rolle von sogenannten externen Antrieben – Änderungen in der Sonneneinstrahlung, Vulkanausbrüche oder Landnutzungsänderungen – sowie die interne Variabilität des Klimas zu verstehen.

Dabei kann ein Blick in die Vergangenheit entscheidend helfen. Den historischen Zeitraum der letzten 1200 Jahre hat eine Forschungsgruppe um Dr. Johann Jungclaus am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg im Rahmen des Projekts „Millennium“ untersucht und für die interessierte Öffentlichkeit beschrieben.  mehr